
Was macht eigentlich einen guten Film aus? Die Inszenierung vielleicht, Form und Schauspiel … vier Beispiele aus dem Berlinale-Wettbewerb. Einen „Silbernen Bären“ gewann da die Schauspielerin Sandra Hüller – schon ihr zweiter nach ihrem Festivaldebüt vor 20 Jahren. | Foto © Sandra Weller/Berlinale
Wie war denn nun der Berlinale-Wettbewerb? Unsere Autorin hat sich mit einer Kollegin beraten. Vier Filme haben sie beide gleichermaßen überzeugt.
Wieder einmal endet die Berlinale mit einem erheblichen Aufreger. Diesmal könnte es aber für die Festivalchefin Tricia Tuttle fatale Konsequenzen haben: Ginge es nach Teilen der Politik und der Öffentlichkeit, soll die Festivalleitung der Internationalen Filmfestspiele Berlin zurücktreten.
Was ist passiert, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer eine Sondersitzung für den 26. Februar anberaumt, um über das „Weiter“ (ein „Weiter so“ kann es seit heute nicht mehr geben, der Schaden ist jetzt schon immens) zu entscheiden?
Auf der Berlinale-Preisverleihung am 21. Februar 2026 bedankte sich der Preisträger des GWFF-Preises für das beste Spielfilmdebüt, Abdallah Alkhatib, nicht für die 50.000 Euro Preisgeld oder die Auszeichnung seines Films „Chronicles from The Siege“. Stattdessen verlas er eine Anklageschrift gegen die Bundesregierung und würzte diese noch mit einer Drohung: „Wir (Palästinenser) erinnern uns an alle, die an unserer Seite standen. Wir werden uns an alle erinnern, die gegen uns standen. Gegen unser Recht in Würde zu leben. Oder auch diejenigen, die wählen, still zu sein.“













