Der Telexet wird 40. Wofür das Proto-Internet alles nützlich ist, wurde früh erkannt. Der Künstler Dragan Epenscheid hat auf einer Website noch explizitere Pixelseiten zusammengestellt. | Screenshot

In Frankreich läuft die Produktion langsam wieder an – anscheinend in ähnlichem Tempo wie in Deutschland. Dreharbeiten unter Corona-Bedingungen bestimmen auch hier die Meldungen aus der Branche. Zu den Pfingststagen gibt es noch zwei gute Nachrichten: Vor 40 Jahren starteten CNN und der Teletext. Jedes für sich, aber die Pfeiler fürs globale Informationszeitalter waren eingeschlagen.

Wir danken Ihnen für Ihre Informationen, Ergänzungen und Korrekturen, Fragen und Kommentare, auch wenn wir leider nicht alle persönlich beantworten können.
 

Pixel-Nacktbilder und SMS-Chats: Der Teletext wird 40. Keine Ahnung, was das sein soll? Das Redaktionsnetzwerk Deutschland gibt einen Rückblick und eine Art Nachruf.
Auch damals hatte die neue Technik schon ihre Schmuddelseiten. Das Projekt „Teletext Babez“ zeigt die schönsten Seiten im Bauklotz-Design.

 

Den aktuellen Stand in Frankreich fasst unser Kollege Olivier Kluyskens von Crew United France zusammen:
# Die Kinos öffnen am 22. Juni wieder. Die genauen Massnahmen werden noch bekanntgegeben.
# Die staatliche Filmförderung CNC hat einen eigenen Hilfsfonds von 50 Millionen Euro für Kinoproduktionen bereitgestellt, der ausschließlich mit öffentlichem Geld finanziert wird. Dies soll fürs erste die Versicherungen ,ersetzten’, was das Corona-Risiko angeht: Falls eine Produktion jetzt dreht und wegen des Virus’ (erneut) abbrechen muss, deckt dieser Fonds einen Teil des Verlusts – es gibt eine Obergrenze.
# Die Produktion läuft langsam wieder an. Viele Daily Soaps drehen schon. Im Juni sollten zwei große Kino-Produktionen, deren Dreh im März unterbrochen wurde, weitergehen – auf eigenes Risiko, denn Corona wird von der Versicherung nicht gedeckt. Einige Kinofilme, die im März in Vorbereitung waren, planen einen Drehstart im Juli oder August.
# Cannes wird nächsten Mittwoch seine „Labels“ bekanntgeben. Das sind die Filme, die im Wettbewerb hätten laufen sollen.

Andere Veranstaltungen sind in Frankreich bereits ab kommenden Dienstag erlaubt, die Kinos öffnen landesweit erst drei Wochen später, meldet auch „Blickpunkt Film“. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit der Kinowirtschaft gefallen sei, habe Premierminister Edouard Philippe betont: Sie wolle den Neubeginn nach Corona auch mit nationalen Kampagnen begleiten.

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Kinos im Stillstand 17: Der „Filmrauschpalast“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Die 50. Ausgabe! So richtig freuen wollen wir uns nicht über dieses Jubiläum. Weil wir   aber gefragt wurden, schildern wir am Ende dieser Ausgabe unsere Eindrücke von der Filmbranche in der Corona-Krise.

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Vor dem Virus sind nicht alle Erwerbstätigen gleich. Dies ist ein Ergebnis einer Studie zu den Folgen der Pandemie in Deutschland. Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) befragen seit Anfang April am Telefon eine Stichprobe von mehr als 12.000 Menschen, die Ergebnisse werden kontinuierlich veröffentlicht: „Mit den ungleichen ökonomischen und alltäglichen Lebenssituationen entstehen und wachsen auch die Sorgen in unterschiedlicher Weise. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass einzelne Bevölkerungsgruppen die Krise leichter bewältigen werden als andere“, heißt es im Kurzbericht.
Dennoch sorgten sich die Beschäftigten um die gesamtwirtschaftliche Situation, aber kaum um die eigene wirtschaftliche Lage: Die erste Sorge hat sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht, die zweite ist sogar gesunken – lediglich die Niedrigverdiener*innen blicken auch etwas weniger zuversichtlich in die eigene Zukunft.

 

Einen „Offenen Brief aus der Risikogruppe“ haben 80 Schauspieler*innen, Filmemacher*innen und andere am 17. Mau ans Bundeskanzleramt und die Staatskanzleien der Bundesländer geschickt. Anlass war der „vom RKI etwas pauschal definierte“ Begriff der „Risikogruppe“ und seine möglichen Auswirkungen auf Teile des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland und auf Menschen in kreativen Berufen:

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Leuchten und Leiter denken wir uns auch noch weg, dann haben wir einen Set ganz ohne Spuren von Filmschaffenden. Die SPIO hat sich überlegt, was die Branche sonst so braucht. | Foto © Digital Academy – The Film School

„98 Prozent der Unternehmen und Beschäftigten in der Filmwirtschaft sind stark von der Corona-­Krise betroffen“ stellt die SPIO fest und legt ein Gesamtkonzept vor, was die Branche jetzt braucht. An fast alles hat sie dabei gedacht, nur eines hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft … vergessen? 

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Am Freitag beginnt „We Are One“: Das „globale Filmfestival“ wird von Youtube und 21 Festivals veranstaltet und mit einer Spendenaktion für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und lokale Organisationen begleitet. Bis zum 7. Juni werden Filme, Aufzeichnungen von Podiumsdiskussionen, Masterclasses oder Präsentationen gratis gezeigt. Die Berlinale ist auch dabei.
Der „Tagesspiegel“ weiß mehr dazu. 

 

Was die Filmbranche jetzt braucht, haben die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und ihre Mitgliedsverbände aufgeschrieben und ein Gesamtkonzept vorgelegt, wie der deutschen Filmwirtschaft in der anstehenden Wiederanlaufphase unter die Arme gegriffen werden kann und soll. Ein Durchstarten dieser „10-Milliarden-Euro-Branche“ würde nämlich besonders hohe positive Effekte auch in anderen Wirtschaftszweigen auslösen, so die SPIO. Zur Bekräftigung zitiert sie den FFA-Präsidenten (und ehemaligen BKM) Bernd Neumann: „Es geht um den Erhalt unserer Produktions- und Kinostruktur!“
Wo überall Geld gebraucht wird, listet die SPIO auf und hat dabei auch die Zukunft im Blick: Produktionsfirmen, Dienstleister, Verleih, Kinos, Filmerbe und Investitionen – alles soll unterstützt und gefördert werden. Nur an die Filmschaffenden selbst (die gerade zwischen Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Grundsicherung oder gar nichts von alldem rätseln, wie es weitergeht) hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft nicht gedacht. Dabei schreibt sie doch selbst: 98 Prozent der Unternehmen und Beschäftigten in der Filmwirtschaft sind stark von der Corona-­Krise betroffen. Womit eigentlich auch die letzte Forderung der SPIO überflüssig wird: „Die Professionalisierung und Weiterbildung“ sollte gefördert werden.“

„Wir müssen jetzt solidarisch sein“: Die Filmproduzentin Regina Ziegler spricht mit der „Berliner Zeitung“ über die Lage ihrer Branche und was die jetzt an Hilfe braucht.

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Kinos im Stillstand 16: Das „Delphi Arthaus Kino“ in Stuttgart. | Foto © Stuttgarter Arthaus Kinos

Eigentlich sollte es eine tolle Sache werden. Doch Bayerns Kulturschaffende äußern sich begeisterungslos über die neue Hilfe, die ihnen versprochen wurde. Die Landesregierung griff die Kritik umgehend auf und besserte heute nach – zumindest an einer Stelle.

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Kritik an Bayerns Künstlerhilfe: „Die Corona-Pandemie zeigt, wo im Kulturstaat Bayern die Künstler, die Kulturschaffenden stehen. Sie zeigt aber auch, für was sie dienen: Zur Steigerung der Popularitätswerte von politischen Eliten.“ Der Musiker Uli Zrenne hat in einem Offenen Brief die bayerische Künstlerhilfe auseinandergenommen und ist „sprachlos ob so viel Zynismus, falscher Versprechungen und dilettantischer Politik.“

Was weitere bayerische Künstler vom Hilfsprogramm halten, fragte die „Passauer Neue Presse“. Die unterschiedlichen Antworten sind gleich. Als Spoiler ein Zitat: „Ich fühle mich nicht allein gelassen. Ich fühle mich einfach nur komplett verarscht.“

Ein Haken am bayerischen Künstlerprogramm: Hilfe sollte es nur für diejenigen geben, die zuvor keine anderen Maßnahmen in Anspruch genommen hatten. Die Kritik wurde offenbar erhört, das Land bessert nach: Bereits gewährte Hilfe wird angerechnet und auf den Betrag des neuen Programms aufgestockt. Das erklärte Kunstminister Bernd Sibler heute bei einer Pressekonferenz (ab Minute 29:00).
Da kündigte Ministerpräsident Markus Söder auch an, wann wieder Theater, Konzerte und Kinovorführungen in geschlossenen Räumen stattfinden können: später als in anderen Bundesländern, am 15. Juni.

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Totensonntag in den USA: Die „New York Times“ räumte gestern ihre Titelseite und den Innenteil für die Namen der Corona-Opfer: Fast 100.000 Menschen sind in den USA bereits gestorben. | Screenshot

Wann wie wo demnächst wieder gedreht wird, bestimmte auch übers Wochenende die wenigen Berichte aus der Branche. Doch nach dem Neustart warten noch andere Themen – alte und neue.

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Fast 100.000 Menschen sind in den USA durch Corona gestorben. Die „New York Times“ räumte gestern ihre Titelseite für ihre Namen frei. Es gehe um einen unfassbaren Verlust, berichtet die „Taz“.

 

Der neue Arbeitsschutzstandard „bringt erhebliche Herausforderungen mit sich“, sagt die Produzentenallianz. Der „Tagesspiegel“ hatte sich die Dreharbeiten in Corona-Zeiten angesehen.

Wie Filmdrehs in Coronazeiten aussehen könnten, fragten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ Carl Woebcken vom Studio Babelsberg.

Erst fünf Tage Quarantäne, dann der Kuss: Intimität darzustellen, wird, wie in der Corona-Krise nicht anders zu erwarten, sehr viel schwieriger. Auch die „FAZ“ berichtet über die Corona-Leitlinien für Dreharbeiten der BG ETEM.

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Kinos im Stillstand 15: Die „Eva Lichtspiele“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Zwischen Feiertag und Wochenende gibt’s nur wenig Neues zu melden – bis auf eine erste Erfahrung mit der Hilfe die Kulturschaffenden. Anscheinend gibt es noch einiges zu tun …

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Was bedeutet „R“ gleich nochmal? Die Pandemie als Simulation erklärt [auf Englisch].

Reproduktionszahl, Neuinfektionen, Verdopplungszeit … die Daten zur Corona-Pandemie verwirren mehr, als dass sie aufklärten. „Telepolis“ versucht, „Das Kommunikationsdilemma der Reproduktionszahl R“ zu erklären.

 

In Bayern wird Künstler*innen geholfen – verspricht Ministerpräsidenten Markus Söder. Zwei Schauspieler*innen beantragten am Dienstag die neue Künstlerhilfe. Die Erfahrung schilderten sie in einem Brief. 

Die Hilfe des Bundes sei an den tatsächlichen Bedürfnissen von Soloselbständigen vorbeigegangen, kritisiert Verdi heute in einer Pressemitteilung. Die Gewerkschaft fordert daher ein neues Programm, dass sich passgenauer an der Lebensrealität ausrichten müsse.

 

Wie wäre es, wenn keine neuen Filme kämen? fragt die „FAZ“. Also wenn die Kinos zu blieben und wir mit dem Vorhandenen auskommen müssten? Nur ein Gedankenspiel …

Was muss sich nach der Krise verändern? Und wie überstehen Rentals die Krise? Nur zwei der Fragen im „Covid-19-Spezial“ der Fachzeitschrift „Film TV Kamera“. Die aktuelle Ausgabe mit den Antworten gibt es kostenlos als PDF.

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„Bayern ist ein Kulturstaat und wir wollen die Künstler nicht alleine lassen“, sagt Ministerpräsident Markus Söder (Mitte) mit Sicherheitsabstand. Ein erster Praxisbericht alleine gelassener Künstler. | Foto © BR

In Bayern wird Künstlern geholfen, verspricht Markus Söder. Zwei Schauspieler*innen beantragten am Dienstag die neue Künstlerhilfe. Die Erfahrung schilderten sie dem Ministerpräsidenten in einem Brief: 

Auf das von Herrn Ministerpräsident Söder angekündigte bayerische Hilfsprogramm für Künstler haben wir seit dessen Ankündigung am 21. April 2020 große Hoffnungen gesetzt, nachdem wir bei sämtlichen Soforthilfe-Programmen abgelehnt wurden. Das neue Programm ist nun da – und wir sind fassungslos ob der Umsetzung der so groß angekündigten Künstlerhilfe. 

Da wir als freischaffende Schauspieler, beide in der KSK, aufgrund der nicht greifenden Soforthilfen im März und April notgedrungen Grundsicherung beantragen mussten, werden wir nun von der Künstlerhilfe ausgeschlossen. 

Corona-bedingt habe ich den Verlust von 60 Theatervorstellungen zu beklagen, da unser Theater schließen musste. Ebenso waren die Synchronstudios vier Wochen geschlossen, was einen zusätzlichen Nicht-Verdienst zur Folge hatte. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass auch Akquise aktuell schwierig ist und der Ausblick für die kommenden Monate düster. 

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Kinos im Stillstand 14: Das „Neue Kammerspiele“ in Kleinmachnow. | Foto © Elisabeth Nagy

Mit dem Vorspann sind wir heute vorsichtig, weil wir erstmal den von gestern korrigieren müssen. Zum Besseren.

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Die globale Verbreitung des Virus zeigt der „Tagesspiegel“ interaktiv im Zeitverlauf.

 

Jeder werkelt vor sich hin“, schrieben wir gestern im Vorspann, anlässlich des vierten Arbeitsschutzkonzepts, über das inzwischen berichtet wird. Den großen Runden Tisch, an dem Berufsverbände, Produzenten, Sender und politische Vertreter miteinander überlegen, wie das Drehen unter Corona-Bedingungen möglich ist, hatten wir bislang vermisst.
Dabei ist das längst im Werden, Gewerke und Produzentenverbände arbeiten zusammen, ein Runder Tisch ist bereits in Planung. Vorigen Freitag hatten wir über das Maßnahmenkonzept für szenische Dreharbeiten in der Sars-CoV-2 Pandemie der Initiative „WirSind1Team“ berichtet: Nach einem Aufruf Mitte April von Joachim Langen, Geschäftsführer des Film-Dienstleisters Jola-Rent, hatten sich (inzwischen mehr als 250) Filmschaffende aus nahezu allen Gewerken und Dienstleister vernetzt und überlegt, wie sich der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 16. April 2020 in den einzelnen Gewerken umsetzen lässt. Denn dieser Arbeitsschutzstandard ist allgemein gefasst, und muss auf die jeweilige Branche angepasst werden. Diese Arbeit wurde begleitet von Fachkräften für Arbeitssicherheit.
Anfang Mai verschickte die Initiative ein erstes Arbeitsergebnis in Form eines Maßnahmenkonzepts an die Produzenten- und Berufsverbände sowie die BG ETEM  für einen weitergehenden Austausch. Die Produzentenallianz und eine Gruppe aus sechs Berufsverbänden arbeiteten zur selben Zeit an eigenen Konzepten.
Als zuständige Berufsgenossenschaft hat die BG ETEM am Montag eine branchenspezifische Handlungshilfe für Filmproduktionen veröffentlicht, wie die allgemeinen Vorgaben in der Branche umgesetzt werden können. Hierbei wurde auf die Maßnahmenkonzepte der Initiative „WirSind1Team“ und der Produzentenallianz zurückgegriffen.
Was letztlich von Anfang an das Ziel der Initiative „WirSind1Team“ gewesen sei – „die Kompetenz aller Gewerke zu nutzen und offen und transparent mit allen Vertretern der Branche sowie der BG ETEM ins Gespräch zu gehen, um einen Schulterschluss in der Branche zu erreichen.“ Es werd „sehr viel Disziplin erfordern, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus kontinuierlich umzusetzen.“ Dabei soll auch ein eingängiger Best-Practice-Guide mit Piktogrammen helfen, der zurzeit noch in Arbeit ist.

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Kinos im Stillstand 13: Das „Kant-Kino“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Auch die Berufsgenossenschaft hat jetzt Arbeitsschutzstandards für die Branche definiert. Das ist nach Berufsverbänden, Produzentenallianz und der Eigeninitiative von Filmschaffenden nun die vierte Gebrauchsanweisung. Das zeigt, wie in der Branche der Neustart vorbereitet wird. Das zeigt aber auch die alten Muster: Jeder werkelt vor sich hin – gelebte Vielfalt in der Branche. 

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Deutschsprachige Leser könnten das leicht falsch verstehen, aber tussenfilmenquarantaine ist Niederländisch und bedeutet etwas völlig anderes. Nämlich „zwischen Film und Quarantäne“ und soll Filmfans einfach nur mit Witz die Zeit vertreiben: Sie stellen ihr liebstes Filmstill nach, und das ist oft tatsächlich ziemlich lustig. 240 Beiträge sind auf der Instagram-Seite schon zusammenkommen. 

 

Das Formular zum Antrag aufs Künstlerhilfsprogramm Bayern ist jetzt online – wir danken für den Hinweis eines Lesers, der dazu etwas anzumerken hat: 

„Nur wer bislang keine Subventionen von Land und Bund erhalten ist, ist antragsberechtigt. Daher würde ich eher zum Soforthilfeprogramm für Soloselbstständige des Bundes in Höhe von 9.000 Euro raten, die innerhalb weniger Tage ohne Rückfragen überwiesen wurden. Vorbildlich, nachdem mein Antrag auf Grundversorgung beim Jobcenter Solingen gescheitert ist, da genauso viele Unterlagen wie sonst auch angefordert und restriktiv jegliches Entgegenkommen in vielfacher Hinsicht von der paragraphenverliebten Sachbearbeiterin kategorisch ausgeräumt wurde. Vollstes Verständnis für diejenigen, die sich das nicht antun wollen.
Ich muss dazu sagen, dass ich einen regulären und nicht vereinfachten ALG-2-Antrag gestellt hatte, wobei ich fest davon ausgehe, dass es dasselbe gewesen wäre, denn das Jobcenter hätte von sich aus auf Forderungen wie Kontoauszüge verzichten können, da ja aktuell Vermögen nicht angerechnet werden soll.
Übrigens: um Webseiten auf Änderungen zu tracken (so wie das soeben freigeschaltete Formular), eignet sich wunderbar die kostenlose Android-App „Web Alert“. 

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Kinos im Stillstand 12: Das „Bali“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Die Grundsicherung ist kein Hartz IV, erklärt die Geschäftsführerin des Münchener Jobcenters. Sie weiß um die Vorurteile, die viele Kreative dagegen haben und antwortet auf die Kritik: „Ich empfehle jedem, der das Sozialpaket noch nicht beantragt hat, das noch bis zum 30. Juni zu tun.“ Die Lage der freien Kreativen beschäftigt auch wieder mehrere Zeitungen. 

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Elon Musk findet die Corona-Maßnahmen in Kalifornien faschistisch und zwitscherte mit einer Pop-Referenz auf den Science-Fiction-Blockbuster „Matrix“: „Nimm die rote Pille.“ „Hab’ ich“, zwitscherte Ivanka Trump zurück, und „Matrix“-Schöpfer*in Lilly Wachowski antwortete kurz drauf knapp und deutlich: „Fuck both of you“.

 

„Corona hat alles auf den Kopf gestellt“: Anette Farrenkopf ist Geschäftsführerin des Münchener Jobcenters. Ein Interview der ZAV-Künstlervermittlung über das Sozialpaket für Künstler*innen und warum das nur zögerlich angenommen wird – trotz erleichtertem Zugang (der gilt übrigens nur noch bis zum 30. Juni – danach läuft wieder das „normale“ Antragsverfahren). 

Berlins Soloselbstständige sind besonders von den Lockdowns betroffen. Doch sie bleiben erstaunlich optimistisch, bemerkt die „Taz“ und versucht eine Analyse.

Anfang April hatte die „Taz“ Soloselbstständige befragt, wie sie die Corona-Krise überstehen. Wie geht es ihnen sechs Wochen später?

Die Alleingelassenen: Mit Soforthilfen hatten Bund und Länder Soloselbstständige und Kleinunternehmer vor der Pleite bewahren wollen. Doch viele der damit verknüpften Hoffnungen zerschellen an der Wirklichkeit, berichtet „Der Spiegel“.

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Kinos im Stillstand 11: „Neues Off“ in Berlin. | Foto © David Baltzer

Das „Sozialschutz-Paket II“ hat nun auch den Bundesrat passiert, es fehlt nun nur noch eine Unterschrift, dann können zumindest manche aufatmen, die Arbeitslosengeld 1 beziehen. Klingt komisch, ist aber so. Dass die vielen Einzelkämpfer der Branche sich sehr wohl organisieren können, zeigt die Initiative „WirSind1Team“. Filmschaffende aus den verschiedenen Gewerken haben ein Sicherheitskonzept für den Dreh unter Corona-Bedingungen erarbeitet.

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„Keiner traut mehr dem anderen, und wir sind alle sehr müde.“ Kurt Russell sagt das, als „MacReady“ in „Das Ding aus einer anderen Welt“. Schon 1982. Das Kino, wie überhaupt die Kunst, sucht schon immer die Antwort auf wichtigen Fragen der Menschheit, auch wenn die die Frage noch gar nicht gestellt hat. Der Regisseur und Autor Michael Dougherty („Krampus“) und der Editor und Autor Evan Gorski wissen das. Darum haben sie sich für eine Kompilation zusammengetan, berichtet das Webmagazin „Bloody Disgusting“ [auf Englisch]. Der Soundtrack ist charmant, der Titel ist die Botschaft: „Alles, was ich wissen muss, um Covid-19 zu überleben, weiß ich aus Science-Fiction- und Horrorfilmen.“

 

Ein „Maßnahmenkonzept für szenische Dreharbeiten in der Sars-CoV-2 Pandemie“ hat die Initiative „WirSind1Team“ veröffentlicht, ebenso eine dazugehörige „Sammlung von Arbeitsgruppen-Papieren zur Praxishilfe“. Auf Initiative von Joachim Langen, Geschäftsführer des Film-Dienstleisters Jola-Rent, hatten sich Filmschaffende vernetzt. Am 13. April startete eine Online-Plattform – und damit die Initiative, die inzwischen 200 Filmschaffende zählt.
Innerhalb weniger Tage organisierte sich eine zunehmende Zahl Filmschaffender der unterschiedlichen Gewerke, flankiert von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Film-Dienstleistern in unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Die grundlegende Frage war, wo die Tätigkeiten der jeweiligen Gewerke unter den nun gültigen Arbeitsschutzstandards angepasst oder gar und neu gedacht werden müssen [wir berichteten].
Erstes Ziel: Das grundlegende Konzept zum Hygiene- und Gesundheitsschutz auf die Bedingungen der szenischen Produktion zu übertragen und ergänzen, um der Branche eine Basis zu bieten. Mit einem vorläufigen Arbeitsergebnis wandte sich „WirSind1Team“ daher bereits am 1. Mai an Produzenten-, Berufs- und Regionalverbände für einen weitergehenden Austausch. Acht Verbände und zwei Interessengemeinschaften hätten bereits ihre Unterstützung erklärt, weitere seien an einer engeren Zusammenarbeit „interessiert“, auch die Berufsgenossenschaft BG ETEM habe das Konzept „deutlich begrüßt“, meldet die Initiative.

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Kinos im Stillstand 10: Das „Xenon“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Wir nähern uns dem Wochenende, begleitet von hoffnungsweckenden Nachrichten: Bayern macht ernst mit seinem dreimonatigen Grundeinkommen für die Kulturschaffenden – und hat nach Kritik sogar nachgebessert und die Zielgruppe sogar verdoppelt. Der Bundestag hat unterdessen das Sozialschutz-Paket II beschlossen, das Verbesserungen beim Kurzarbeiter- und beim Arbeitslosengeld bringt. Nun muss nur noch der Bundesrat zustimmen. Dem liegt morgen außerdem ein Antrag vor, ein bundesweites Grundeinkommen für die Kreativen in der Krise zu schaffen.

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„Negativ“ oder „sehr negativ“ wird sich die Corona-Pandemie auf das Einkommen von 92,5 Prozent der Film- und Fernsehschaffenden auswirken. Das ist das Ergebnis einer Kurzumfrage zu den Soforthilfe-Maßnahmen, die Jörg Langer im April mit Unterstützung von AG Dok, BFS, BVFK, Crew United und Fair TV führte. Die ersten Ergebnisse hatten wir vorgestellt. In in einem Artikel für die Rosa-Luxemburg-Stiftung über die Situation in der Filmwirtschaft ordnet Langer nun die Zahlen ein: „Die Angst führt Regie“.

 

Der Bundestag hat dem Sozialschutz-Paket II zugestimmt, dass die Folgen der Corona-Krise abfedern soll. Unter anderem werden das Kurzarbeitergeld erhöht und die Zahlung von Arbeitslosengeld verlängert.
„Eine herbe Enttäuschung“ nennt es der Sozialwissenschaftler Stefan Sell im Interview mit der „Taz“ und vermisst einen „Corona-Zuschlag“.
„Teuer, wenig zielgenau und ungerecht“ findet es die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände im „Handelsblatt“.

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Kinos im Stillstand 9: Das „Delphi“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Wir beginnen heute mit einem Fernsehtipp für morgen – heute schon in der Mediathek zu sehen. 

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Beim MDR bleibt „Unicato“ zuhause und zeigt „Die Filmszene in Quarantäne“. Nämlich mit „Kurzfilmen, die sich mit den verschiedenen Facetten der Ausgeh- und Kontaktbeschränkungen auseinandersetzen“ – etwa über die Tücken der neuartigen Heimarbeit in „Flaschen“ von Jannis Alexander Kiefer. Und mit Gesprächen mit Medienschaffenden wie Peter Zorn. Der Mitgründer der Werkleitz-Gesellschaft meint zur Rettung der Kunst: „Ich habe noch keinen besseren Vorschlag gehört, als den des bedingungslosen Grundeinkommens.“

 

Öffnungsperspektiven und konkrete Regelungen für die Kultur in Baden-Württemberg hatte Kunstministerin Theresia Bauer Ende voriger Woche angekündigt. Heute stellte ihr Ministerium den „Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand“ vor. Rund 45 Millionen Euro stehen zur Verfügung, es werde „weitere Aktualisierungen, Konkretisierungen und Ergänzungen abhängig von der jeweiligen Situation geben.“ Zurzeit werde „überlegt“, das Soforthilfeprogramm des Landes für Kreative verlängern.
„Kultur in kleinen Formaten“ soll ab 1. Juni wieder möglich werden – gemeint sind weniger als 100 Personen vorsehen. „Bei speziellen Formaten, wie beispielsweise Autokinos, sind auch mehr Personen zulässig“, sagte Bauer. Für notwendige Investitionen gibt es Unterstützung.

 

„Was uns nichts nutzt, ist ein Flickenteppich“: Christian Bräuer vom Verband AG Kino erklärt in der „Süddeutschen Zeitung“, warum sich der deutsche Föderalismus so schlecht mit teuren Hollywood-Filmen verträgt. Und wie sich Kinos trotz Corona wiedereröffnen lassen … Weiterlesen

Kinos im Stillstand 8: Das „Odeon“ in Bamberg. | Foto © Lichtspiel Bamberg

Zurück in die Zukunft! Sender und Produktionen planen den Neustart, Kinos sehen, je nach Bundesland, ein schwaches Glimmen … mal sehen, wie der Sommer wird. An den Hilfen für Filmschaffenden wird noch gearbeitet.  

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Ein Tiger ist aus dem Zoo ausgebrochen. Die Medien melden: „Die Zooleitung fordert die Bürgerinnen und Bürger auf – bitte retten Sie sich schnell nach Hause und schließen Sie sich ein!“ Weiter geht’s hier. 

 

Noch im Mai soll das „Sozialschutz-Paket II“ verabschiedet werden, das unter anderem ein höheres Kurzarbeitergeld und längere Bezugszeiten für Arbeitslosengeld 1 vorsieht. Gestern war die öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestags. Neben Lob wurde auch Kritik an der konkreten Ausgestaltung laut.

„Die Anträge auf Arbeitslosengeld II sind seit Mitte März 2020 sprunghaft um das Fünffache angestiegen“, sagt ein Sprecher des Jobcenters Frankfurt am Main.

Corona-Soforthilfe wird nicht auf Hartz-IV angerechnet. Darauf weist das Bundesarbeitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken hin.

 

Eine bundesweit einheitliche Regelung zur Wiedereröffnung der Filmtheater fordert die Cineplex-Gruppe in Abstimmung mit dem HDF Kino. In einem Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters sowie die Ministerpräsident*innen und Kulturminister*innen der Länder wird das Vorpreschen Hessens als „gut gemeint, aber keineswegs hilfreich“ bezeichnet. Vor allem geht es aber um die Länder, die noch gar nicht entschieden haben.

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Kinos im Stillstand 7: Das „Capitol“ in Berlin. | Foto © Elisabeth Nagy

Gleich zwei Brandbriefe sind über Wochenende verschickt worden. Während die ersten Bundesländer die Wiedereröffnung von Kinos planen, fragt der Hauptverband Cinephilie, wie das eigentlich gehen soll mit noch weniger Gästen pro Vorstellung. Und mehr als 100 prominente Filmemacher*innen fordern eine klare Ansage der Politik: Wie können Produktionsfirmen gegen neuerliche Drehabbrüche abgesichert werden? Die Bundeskanzlerin macht der Kultur derweil in ihrem Podcast neue Hoffnung.  

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„Ein hübscher Fehler. Vielen Dank dafür!“ begrüßt uns ein Leser nach dem Wochenende: Verflixt! „Klaas Heufer-Einlauf“ hatten wir am Freitag gleich in der ersten Meldung zitiert, meinten aber tatsächlich „Klaas Heufer-Umlauf“. Der Fehler tut uns leid, da hatten wir übersehen, dass unser Rechner Autokorrektur hat – und offenbar einen eigenen Humor.

Verschwörungstheorien? Alles Käse! Der Kabarettist und Schauspieler Joseph Hader hat tief in den Kaninchenbau geblickt und weiß, was wirklich läuft im Verschwörungsgeschäft. 

 

„Der deutsche Kinofilm ist in höchster Gefahr!“: In einem Offenen Brief haben sich mehr als prominente 100 Autor*innen und Regisseur*innen an Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Wirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt, berichtet die „FAZ“, und „Blickpunkt Film“ bringt den Brief im Wortlaut. Für die Kinofilmproduktionen, die wegen der Corona-Krise abgebrochen werden mussten, hätten die Filmförderungen einen Nothilfefonds ins Leben gerufen, schreiben die Filmemacher*innen, für bevorstehende Filme fehle jedoch „jede Absicherung der Produzenten für das Risiko eines Drehstopps durch einen Covid-19-Fall.“
Ohne die würden aber „vor allem unabhängige Produzenten das Wagnis, zu drehen, nicht länger eingehen können. Das bedeutet bereits in den nächsten Monaten massives Produzentensterben, Arbeitslosigkeit für Filmschaffende und die Vernichtung großer Teile des deutschen Kinos. Die Gesellschaft verlöre damit auf nicht absehbare Zeit einen essenziellen Teil ihres kulturellen Nährbodens.“
Die Absicherung zukünftiger Dreharbeiten müsse als erstes geklärt werden. Die klassischen Versicherungen und Rückversicherungen hätten dafür keine Lösungsvorschläge – „und damit ist jeder Kinofilmdreh eine tickende Zeitbombe“, heißt es in dem „Brandbrief“. „Überzeugende Konzepte wurden seitens der Produzentenverbände entwickelt. Es ist höchste Zeit, diese jetzt umzusetzen. Die Pandemie wird uns noch lange begleiten.“

Die kulturelle Landschaft soll auch nach der Pandemie noch existieren. „Diese Aufgabe hat die Bundesregierung ganz oben auf ihrer Prioritätenliste“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrem aktuellen Video-Podcast. „Wie werden weiterhin schauen, welche Unterstützungsmaßnahmen auch in den nächsten Monaten für die Kunst von Notwendigkeit sind.“ 

Gerade weniger wichtig: Nur die Kinder wurden in der Coronakrise hartnäckiger ignoriert als die Kunst. Sie gilt derzeit als Best-Case-Beschäftigung, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Unabhängige Kunstschaffende leiden unter der Unsicherheit. Sie brauchen eine Stimme, die ihre Forderungen vertritt.

„Die Künstler werden respektlos ihrem Schicksal überlassen“, sagt der Kabarettist Sebastian Pufpaff im Interview mit dem „Spiegel“: „Es gab ja angeblich eine Kultursoforthilfe, aber ich kenne keinen, der die bekommen hat.“

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