Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, „präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die ,ersten Schritte’ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der Filmakademie, und die folgende Auswertung der letzten 15 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die meisten Preise gingen an die Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg, die auch am häufigsten nominiert wurde. Anders sieht eine getrennte Betrachtung der drei Filmgruppen aus. Spitzenreiterin bei den Nominierungen zum Abendfüllenden Film ist mit Abstand die DFFB (29), gefolgt von der HFF München (17). Die Filmakademie Ludwigsburg und die HFF München führen das Mittellange Feld an, und im Kurz-/Animationsfilm stehen gleich vier Filmschulen an der Spitze mit jeweils 11 Nominierungen: die Filmakademie Ludwigsburg, die Media School Hamburg, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Zürcher Hochschule der Künste, die in keiner anderen Spielfilmrubrik nominiert wurde. Hier lässt sich erahnen, dass Filmhochschulen bezüglich der Grundfinanzierung der Abschlussfilme ziemlich unterschiedlich ausgestattet sind. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Belinde Ruth Stievehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgBelinde Ruth Stieve2015-11-11 16:28:232015-11-12 11:21:33FIRST STEPS AWARD – die ersten Schritte der Regiekarriere
Berufsverband Kinematografie kritisiert unhaltbare Zustände und warnt vor gravierenden Folgen: Unser Produktionsstandort und die Qualität des Filmschaffens in Deutschland ist in Gefahr! Filmschaffende gehen wegen Unterlaufens des Tarifvertrags und häufiger Auftragskrisen in die Altersarmut! Ohne schärfere Kontrollen droht ein Ausverkauf durch Dumping!
Der bestehende Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) legt Mindestgagen fest, die das Minimum für Berufsanfänger und Low Budget Produktionen darstellen, aber selbstverständlich nach oben offen sind. Die Tarifgage stellt keineswegs die Normalgage dar, vielmehr markiert sie die verbindliche Gagen-Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, wenn man nach dem Tarifvertrag arbeiten will, über den z.B. die Arbeitszeit geöffnet wird. Lange Arbeitszeiten schätzt man in der Film- und Fernsehwirtschaft sehr, aber faire Kompensation auf Basis des Tarifvertrags wird häufig nicht einmal angeboten – geschweige denn korrekt erfüllt. Für andere Filmschaffende, die als Rechnungssteller arbeiten, gilt der TV FFS garnicht!
Sogar die tarifliche Mindestgage wird häufig unterschritten, weil sich die öffentlich-rechtlichen Auftraggeber und die Filmförderinstitutionen weigern, auf der Einhaltung des Tarifvertrages als der verbindlichen Grundvoraussetzung zu bestehen. Institutionen und Sender müßten die Mindestleistungen nach dem Tarifvertrag schlicht vorschreiben und sich die Rückforderung von Zahlungen vorbehalten, falls unterhalb des Tarifstandards gearbeitet wird. In anderen Branchen (z.B. Bauwirtschaft) ist dies längst der Fall, wenn öffentliche Aufträge vergeben werden. Dem Gagendumping wird Vorschub geleistet, wenn Produktionen unterfinanziert arbeiten müssen – bei über Jahre allenfalls nominal gleichbleibenden oder sogar sinkenden Budgets. Die Ansprüche der Auftraggeber steigen aber von Jahr zu Jahr! Produktionen brauchen Luft zum Atmen und eine adäquate finanzielle Ausstattung, damit sie Mitarbeiter anständig, also mindestens nach dem Tarif, vergüten können.
Es gibt klare Ursachen für die unhaltbaren Zustände! Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Dr. Michael Neubauerhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgDr. Michael Neubauer2015-10-26 12:58:192015-10-27 15:45:46Es brennt: Dramatische Gagen- und Arbeitssituation in der Filmwirtschaft
Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt des Cologne Conference-Werkstattgespräches mit dem Regisseur und Preisträger des Hollywood Reporter Awards.
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
Intro Kapitel 1: Erste Schritte im Kino Kapitel 2: Der Weg zum Regisseur Kapitel 3: Die eigene Handschrift Kapitel 4: Der Durchbruch mit „Lola rennt“ Kapitel 5: Anrufe aus Hollywood Kapitel 6: Die neue Technik verändert das Drehen Kapitel 7: Neues Terrain Fernsehserie Abspann & Dankeschön
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-09-29 19:51:212016-05-18 13:59:33cn-klappe: Tom Tykwer im Gespräch
Einfalt und Vielfalt der Filmförderung, Schwarzenegger statt Depardieu, Verfassungschützer als Verfassungsfeinde? – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 113. Folge
»Die Schere zwischen den Reichsten und den Ärmsten wird sich schließen – das haben wir in der Geschichte oft genug gesehen. Entweder durch Revolution, oder durch höhere Steuern, oder durch Krieg.«
Paul Tudor Jones II, Hedgefondsmanager, US-Milliardär auf Rang 106 der reichsten Amerikaner (ca 3,6 Milliarden Dollar)
»Durchsuchungen und Beschlagnahmen in einem Ermittlungsverfahren gegen Presseangehörige sind verfassungsrechtlich unzulässig, wenn sie ausschließlich oder vorwiegend dem Zweck dienen, die Person des Informanten zu ermitteln.
Die bloße Veröffentlichung eines Dienstgeheimnisses im Sinne des § 353 b StGB durch einen Journalisten reicht im Hinblick auf Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG nicht aus, um einen den strafprozessualen Ermächtigungen zur Durchsuchung und Beschlagnahme genügenden Verdacht der Beihilfe des Journalisten zum Geheimnisverrat zu begründen. …
Die Pressefreiheit umfasst auch den Schutz vor dem Eindringen des Staates in die Vertraulichkeit der Redaktionsarbeit sowie in die Vertrauenssphäre zwischen den Medien und ihren Informanten. …
Die Freiheit der Medien ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk sind daher von besonderer Bedeutung für den freiheitlichen Staat. … Geschützt sind namentlich die Geheimhaltung der Informationsquellen und das Vertrauensverhältnis zwischen Presse beziehungsweise Rundfunk und den Informanten. Dieser Schutz ist unentbehrlich, weil die Presse auf private Mitteilungen nicht verzichten kann, diese Informationsquelle aber nur dann ergiebig fließt, wenn sich der Informant grundsätzlich auf die Wahrung des Redaktionsgeheimnisses verlassen kann.« Bundesverfassungsgericht, Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 27. Februar 2007.
Wo bleibt das Positive? fragen wir mal wieder mit Tucholsky. Verdammt nochmal! Ich will wirklich nicht, dass diese Kolumne hier zur Meckerecke mutiert, und ich zum Meckerfritzen. Aber es ist gar nicht so einfach, das in die Tat umzusetzen.. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Rüdiger Suchslandhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgRüdiger Suchsland2015-08-08 23:00:492015-08-08 22:56:56Cinema Moralia – Folge 113: Ist hier das Positive?
Ein Film, bei dem man die »Qualität« gleich erkennt: Gia Coppolas PALO ALTO – Bestandteil des diesjährigen heißen & tollen Kinosommers...
Fragen für die Sommerferien, ein verräterischer Kommentar auf »Blickpunkt Film«, eine Pressemitteilung der Grünen, »neue Gewichtungen« beim BR und zukünftige »Sender ohne Intendanz« – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 112. Folge
»Ihr jungen Leute solltet nie feige sein! Wenn ihr was sagen wollt, sagt es. Wenn ihr was tun wollt, tut es. Wenn ihr weinen wollt, weint!«
Ein alter Fischer in »Still the Water« (Futatsume no mado) von Naomi Kawase
Was für ein Monat, dieser Juli! Was für ein Kinosommer. Ein toller Film jagt den nächsten, und trotz heißen und heißesten Sommerwetters und trotz großer Ferien müssen Sie, geschätzte artechock-Leser, einfach folgende Filme sehen, wenn Sie sich selbst etwas Gutes tun und weiterhin ohne rot zu werden, morgens in den Spiegel gucken wollen: It Follows, Tokyo Tribe, ab dieser Woche Still the Water und irgendwie auch Palo Alto.
Über Letzteren werde ich hier noch mehr schreiben, für heute nur so viel: Palo Alto ist der erste Film von Gia Coppola, der Tochter von Francis Ford Coppolas ältestem Sohn Gian-Carlo, der 1986 bei einem Bootsunfall ums Leben kam, als seine einzige Tochter noch nicht geboren war. Trotzdem, betont Gia Coppola, habe sie ihren ersten Film ganz ohne Unterstützung der Familie gemacht. Auch wenn der Name gewiss nicht geschadet hat, glaube man ihr das sofort – und wenn nicht, ist es auch egal: Ein Coppola-Film, nach Kurzgeschichten von James Franco, der bei den Filmfestspielen von Venedig 2013 Premiere hatte, und derzeit exklusiv in wenigen deutschen Kinos läuft. Nahezu zeitgleich ist Palo Alto, eine großartige, bewegende Suburbia-Geschichte mit James Franco, Emma Roberts und Jack Kilmer, aber bereits jetzt auf DVD und Blue Ray erschienen: beim Label »Capelight Pictures«.
+ + +
In einem höchst unfair und zudem irreführend formulierten, einfach frechen Text macht sich »Blickpunkt Film« ein weiteres Mal zum Sprachrohr der dümmeren Hälfte des deutschen Films. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Rüdiger Suchslandhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgRüdiger Suchsland2015-08-02 11:00:132015-08-05 21:29:41Cinema Moralia – Folge 112: Wie lässt sich Qualität bei einem Film erkennen?
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
(Hinweis: Die Kapitel (Playlist) sind in der linken oberen Ecke des Video-Players auswählbar.):
Intro Kapitel 1: Neuer Blickwinkel durch Perspektivwechsel? Kapitel 2: Was sollten Schauspieler und Regisseure beim Dreh beachten? Kapitel 3: Wie arbeiten Schauspieler und Regisseure optimal zusammen? Kapitel 4: Welche Aspekte sind bei der Besetzung entscheidend? Kapitel 5: Was macht einen guten Regisseur aus? Kapitel 6: Hat sich die Beziehung zum Beruf Schauspieler verändert?
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-07-20 14:10:262016-05-18 13:57:20cn-klappe: Vor der Kamera. Hinter der Kamera. Perspektivwechsel – Der Schauspieler im Regiestuhl
Wer kennt ihn nicht, den legendären Erfolgssong der Beatles: „All you need is love!“ Am 18. Mai 1967 erhielten die Beatles von der BBC den Auftrag, für die Fernseh-Sendung „Our World“ ein Lied zu komponieren. Die Sendung war die erste weltweit ausgestrahlte Live-Fernsehproduktion, die am 25. Juni 1967 live in 31 Länder übertragen und von mehr als 400 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Während der Veranstaltung wurde „All You Need Is Love“ live gespielt, ein Teil der Instrumentierung war Playback. Dieses Playback entstand am 14. Juni 1967 – anders als üblich – in den Londoner Olympic Studios. Dort wurden in Studio 1 insgesamt 33 Takes von „All You Need Is Love“ aufgenommen. Der Song entstand innerhalb eines Monats zwischen dem Auftrag der BBC und der ersten Aufnahmesession und repräsentierte perfekt die Atmosphäre des „Summer of Love“ im Jahr 1967. Veröffentlicht wurde die Single in Deutschland bereits am 30. Juni 1967 (Großbritannien: 7. Juli 1967, USA: 17. Juli 1967). Die Platte führte drei Wochen lang die englische Hitparade an und wurde zum vierzehnten Nummer-eins-Hit der Beatles in den USA, wo sie eine Woche auf Rang 1 stand. Insgesamt erreichte sie in zehn Ländern den ersten Rang der jeweiligen Hitparade. Die Single verkaufte alleine in Großbritannien 500.000 Exemplare, weltweit wurden insgesamt über drei Millionen Singles verkauft.
Liebe – also immer wieder ein großes Thema: Was oder wen, wer mit wem? Tragisch wie die „Love Story“, dramatisch, katastrophal, neurotisch, sehnsuchtsvoll, erfüllt oder unerhört. Verliebt, verlobt, verlassen, zu zweit, zu dritt, allein oder zu zweit allein…
Unter dem Motto „Love Shorties – Das Festival des Liebesfilms“ gaben Schauspielervideos, Crew United und die ZAV Künstlervermittlung in Zusammenarbeit mit Casting Network, Cinearte und Out Takes Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum dritten Mal die Chance, ihre Persönlichkeit in einem kurzen Film (max. drei Minuten) vorzustellen.
Stellvertretend für die vielen tollen Shorties, die es leider nicht in die Auswahl der 15 Nominierten geschafft haben, hat Urs Cordua eine Compilation mit Ausschnitten weiterer Love-Shorties zusammengestellt:
PS: Leider ist es uns nicht möglich, alle 600 SMS-Shorties zu veröffentlichen. Weitere 100 Lieblinge der Jury könnt Ihr aber hier sehen: http://www.schauspielervideos.de/ecasting/ergebnis/sms-festival-2015. Und wenn Ihr möchtet, gebt doch unter diesem Beitrag einen Kommentar ab und verweist per Link auf Euren Shorty mit Eurem Namen! Bis zum nächsten SMS Self Made Shorties Festival und 1000 Dank an alle, die mitgemacht haben!
Wir danken für die großzügige Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk, einem wichtigen Partner für das SMS-Festival, aber vor allem für die Altersvorsorge aller Filmschaffenden!
ZAV Künstlervermittlung Film / TV Kapuzinerstr. 26,
80377 München
Tel +49 (0)89 381 707-19
mobil +49 (0)176 430 648 52 (Aktiviere Javascript, um die Email-Adresse zu sehen)
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-07-09 13:29:582017-04-12 16:19:24Roter Teppich für die Liebe – SMS Self Made Shorties Festival 2015
Lehren aus dem Filmpreis, das anstehende Münchner Filmfest und wer entscheidet eigentlich über den deutschen Film – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 108. Folge
»Es sind doch die Filmemacher, die die Filme machen! Oder?« so fragt keck und leicht rhetorisch der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) und das ausgerechnet noch auf dem Filmfest München, dem Festival mit der allermeisten Branchennähe. An diesem Samstag (27.06.) findet im Rahmen des 33. Filmfests München ein vom VDFK veranstaltetes Panel zur deutschen Filmproduktion statt, das unter der Leitfrage steht: »Wer entscheidet über den deutschen Film?« (Ab 11 Uhr, in der Black
Box im Gasteig (Rosenheimer Str. 5, 81667 München), immerhin der Eintritt ist frei.) Die Frage ist berechtigt. Denn natürlich sollten die Filmemacher entscheiden, also Regisseure, Autoren und unter Umständen noch die Produzenten. Aber jeder weiß, dass in Deutschland viel mehr mitreden, wenn Filme gemacht werden. Vielleicht sind es genau diese vielen Köche, die den Brei verderben, vielleicht ist es das mangelnde Vertrauen, umgekehrt das grassierende Misstrauen, dass noch eine
Drehbuchfassung, noch einen Erzählstrang und doch noch einen Star verlangt, damit der Film auch »sicher« ein Erfolg wird, das verhindert, dass der deutsche Film je abhebt, und mehr Filme entstehen, wie Sebastian Schippers Victoria.
FIRST STEPS AWARD – die ersten Schritte der Regiekarriere
Belinde Ruth StieveDie Preisträger 2015 (v.l.n.r. Knut Elstermann, Levin Peter, Johannes Waltermann, Andrina Mracnikar, Sebastian Thaler, Ju Lee, Simon Schwarz, Simon Riedl, Alexandra Staib) © Jirka Jansch
Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, „präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die ,ersten Schritte’ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der Filmakademie, und die folgende Auswertung der letzten 15 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die meisten Preise gingen an die Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg, die auch am häufigsten nominiert wurde. Anders sieht eine getrennte Betrachtung der drei Filmgruppen aus. Spitzenreiterin bei den Nominierungen zum Abendfüllenden Film ist mit Abstand die DFFB (29), gefolgt von der HFF München (17). Die Filmakademie Ludwigsburg und die HFF München führen das Mittellange Feld an, und im Kurz-/Animationsfilm stehen gleich vier Filmschulen an der Spitze mit jeweils 11 Nominierungen: die Filmakademie Ludwigsburg, die Media School Hamburg, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Zürcher Hochschule der Künste, die in keiner anderen Spielfilmrubrik nominiert wurde. Hier lässt sich erahnen, dass Filmhochschulen bezüglich der Grundfinanzierung der Abschlussfilme ziemlich unterschiedlich ausgestattet sind. Weiterlesen
Es brennt: Dramatische Gagen- und Arbeitssituation in der Filmwirtschaft
Dr. Michael Neubauer, out takesEs brennt!
Berufsverband Kinematografie kritisiert unhaltbare Zustände und warnt vor gravierenden Folgen: Unser Produktionsstandort und die Qualität des Filmschaffens in Deutschland ist in Gefahr! Filmschaffende gehen wegen Unterlaufens des Tarifvertrags und häufiger Auftragskrisen in die Altersarmut! Ohne schärfere Kontrollen droht ein Ausverkauf durch Dumping!
Der bestehende Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) legt Mindestgagen fest, die das Minimum für Berufsanfänger und Low Budget Produktionen darstellen, aber selbstverständlich nach oben offen sind. Die Tarifgage stellt keineswegs die Normalgage dar, vielmehr markiert sie die verbindliche Gagen-Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, wenn man nach dem Tarifvertrag arbeiten will, über den z.B. die Arbeitszeit geöffnet wird. Lange Arbeitszeiten schätzt man in der Film- und Fernsehwirtschaft sehr, aber faire Kompensation auf Basis des Tarifvertrags wird häufig nicht einmal angeboten – geschweige denn korrekt erfüllt. Für andere Filmschaffende, die als Rechnungssteller arbeiten, gilt der TV FFS garnicht!
Sogar die tarifliche Mindestgage wird häufig unterschritten, weil sich die öffentlich-rechtlichen Auftraggeber und die Filmförderinstitutionen weigern, auf der Einhaltung des Tarifvertrages als der verbindlichen Grundvoraussetzung zu bestehen. Institutionen und Sender müßten die Mindestleistungen nach dem Tarifvertrag schlicht vorschreiben und sich die Rückforderung von Zahlungen vorbehalten, falls unterhalb des Tarifstandards gearbeitet wird. In anderen Branchen (z.B. Bauwirtschaft) ist dies längst der Fall, wenn öffentliche Aufträge vergeben werden. Dem Gagendumping wird Vorschub geleistet, wenn Produktionen unterfinanziert arbeiten müssen – bei über Jahre allenfalls nominal gleichbleibenden oder sogar sinkenden Budgets. Die Ansprüche der Auftraggeber steigen aber von Jahr zu Jahr! Produktionen brauchen Luft zum Atmen und eine adäquate finanzielle Ausstattung, damit sie Mitarbeiter anständig, also mindestens nach dem Tarif, vergüten können.
Es gibt klare Ursachen für die unhaltbaren Zustände! Weiterlesen
cn-klappe: Tom Tykwer im Gespräch
Tina ThieleTom Tykwer im Gespräch – © casting-network
Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt des Cologne Conference-Werkstattgespräches mit dem Regisseur und Preisträger des Hollywood Reporter Awards.
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
Intro
Kapitel 1: Erste Schritte im Kino
Kapitel 2: Der Weg zum Regisseur
Kapitel 3: Die eigene Handschrift
Kapitel 4: Der Durchbruch mit „Lola rennt“
Kapitel 5: Anrufe aus Hollywood
Kapitel 6: Die neue Technik verändert das Drehen
Kapitel 7: Neues Terrain Fernsehserie
Abspann & Dankeschön
Viel Spaß beim Anschauen: Zur cn-klappe bei casting-network
Cinema Moralia – Folge 113: Ist hier das Positive?
out takes, Rüdiger SuchslandDer einzige deutsche Film in Locarno: Der Staat gegen Fritz Bauer mit Burghart Klaußner. Außer Konkurrenz - © Alamode Filmdistribution
Einfalt und Vielfalt der Filmförderung, Schwarzenegger statt Depardieu, Verfassungschützer als Verfassungsfeinde? – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 113. Folge
»Die Schere zwischen den Reichsten und den Ärmsten wird sich schließen – das haben wir in der Geschichte oft genug gesehen. Entweder durch Revolution, oder durch höhere Steuern, oder durch Krieg.«
Paul Tudor Jones II, Hedgefondsmanager, US-Milliardär auf Rang 106 der reichsten Amerikaner (ca 3,6 Milliarden Dollar)
»Durchsuchungen und Beschlagnahmen in einem Ermittlungsverfahren gegen Presseangehörige sind verfassungsrechtlich unzulässig, wenn sie ausschließlich oder vorwiegend dem Zweck dienen, die Person des Informanten zu ermitteln.
Die bloße Veröffentlichung eines Dienstgeheimnisses im Sinne des § 353 b StGB durch einen Journalisten reicht im Hinblick auf Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG nicht aus, um einen den strafprozessualen Ermächtigungen zur Durchsuchung und Beschlagnahme genügenden Verdacht der Beihilfe des Journalisten zum Geheimnisverrat zu begründen. …
Die Pressefreiheit umfasst auch den Schutz vor dem Eindringen des Staates in die Vertraulichkeit der Redaktionsarbeit sowie in die Vertrauenssphäre zwischen den Medien und ihren Informanten. …
Die Freiheit der Medien ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk sind daher von besonderer Bedeutung für den freiheitlichen Staat. … Geschützt sind namentlich die Geheimhaltung der Informationsquellen und das Vertrauensverhältnis zwischen Presse beziehungsweise Rundfunk und den Informanten. Dieser Schutz ist unentbehrlich, weil die Presse auf private Mitteilungen nicht verzichten kann, diese Informationsquelle aber nur dann ergiebig fließt, wenn sich der Informant grundsätzlich auf die Wahrung des Redaktionsgeheimnisses verlassen kann.«
Bundesverfassungsgericht, Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 27. Februar 2007.
Wo bleibt das Positive? fragen wir mal wieder mit Tucholsky. Verdammt nochmal! Ich will wirklich nicht, dass diese Kolumne hier zur Meckerecke mutiert, und ich zum Meckerfritzen. Aber es ist gar nicht so einfach, das in die Tat umzusetzen.. Weiterlesen
Cinema Moralia – Folge 112: Wie lässt sich Qualität bei einem Film erkennen?
Rüdiger SuchslandEin Film, bei dem man die »Qualität« gleich erkennt: Gia Coppolas PALO ALTO – Bestandteil des diesjährigen heißen & tollen Kinosommers...
Fragen für die Sommerferien, ein verräterischer Kommentar auf »Blickpunkt Film«, eine Pressemitteilung der Grünen, »neue Gewichtungen« beim BR und zukünftige »Sender ohne Intendanz« – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 112. Folge
»Ihr jungen Leute solltet nie feige sein! Wenn ihr was sagen wollt, sagt es. Wenn ihr was tun wollt, tut es. Wenn ihr weinen wollt, weint!«
Ein alter Fischer in »Still the Water« (Futatsume no mado) von Naomi Kawase
Was für ein Monat, dieser Juli! Was für ein Kinosommer. Ein toller Film jagt den nächsten, und trotz heißen und heißesten Sommerwetters und trotz großer Ferien müssen Sie, geschätzte artechock-Leser, einfach folgende Filme sehen, wenn Sie sich selbst etwas Gutes tun und weiterhin ohne rot zu werden, morgens in den Spiegel gucken wollen: It Follows, Tokyo Tribe, ab dieser Woche Still the Water und irgendwie auch Palo Alto.
Über Letzteren werde ich hier noch mehr schreiben, für heute nur so viel:
Palo Alto ist der erste Film von Gia Coppola, der Tochter von Francis Ford Coppolas ältestem Sohn Gian-Carlo, der 1986 bei einem Bootsunfall ums Leben kam, als seine einzige Tochter noch nicht geboren war. Trotzdem, betont Gia Coppola, habe sie ihren ersten Film ganz ohne Unterstützung der Familie gemacht. Auch wenn der Name gewiss nicht geschadet hat, glaube man ihr das sofort – und wenn nicht, ist es auch egal: Ein Coppola-Film, nach Kurzgeschichten von James Franco, der bei den Filmfestspielen von Venedig 2013 Premiere hatte, und derzeit exklusiv in wenigen deutschen Kinos läuft. Nahezu zeitgleich ist Palo Alto, eine großartige, bewegende Suburbia-Geschichte mit James Franco, Emma Roberts und Jack Kilmer, aber bereits jetzt auf DVD und Blue Ray erschienen: beim Label »Capelight Pictures«.
+ + +
In einem höchst unfair und zudem irreführend formulierten, einfach frechen Text macht sich »Blickpunkt Film« ein weiteres Mal zum Sprachrohr der dümmeren Hälfte des deutschen Films.
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cn-klappe: Vor der Kamera. Hinter der Kamera. Perspektivwechsel – Der Schauspieler im Regiestuhl
Tina Thiele© Holger Borggrefe
Zur cn-klappe bei casting-network
Podiumsdiskussion des Bundesverbandes Casting (BVC) im Rahmen des Filmfestes München 2015
Als Schauspieler/Regisseure waren vertreten:
Simon Verhoeven
Giulio Ricciarelli
Andy Niessner
Die Casting Directors waren vertreten durch:
Anja Dihrberg (BVC)
Gitta Jauch (BVC)
Manolya Mutlu (BVC)
Es moderierte Stephen Sikder (BVC).
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
(Hinweis: Die Kapitel (Playlist) sind in der linken oberen Ecke des Video-Players auswählbar.):
Intro
Kapitel 1: Neuer Blickwinkel durch Perspektivwechsel?
Kapitel 2: Was sollten Schauspieler und Regisseure beim Dreh beachten?
Kapitel 3: Wie arbeiten Schauspieler und Regisseure optimal zusammen?
Kapitel 4: Welche Aspekte sind bei der Besetzung entscheidend?
Kapitel 5: Was macht einen guten Regisseur aus?
Kapitel 6: Hat sich die Beziehung zum Beruf Schauspieler verändert?
Abspann & Dankeschön
Offizielle Website des Bundesverband Casting (BVC):
www.castingverband.de
Roter Teppich für die Liebe – SMS Self Made Shorties Festival 2015
Tina Thiele© sKatrin Krammer - http://www.katrinkrammer.de/
Wer kennt ihn nicht, den legendären Erfolgssong der Beatles: „All you need is love!“ Am 18. Mai 1967 erhielten die Beatles von der BBC den Auftrag, für die Fernseh-Sendung „Our World“ ein Lied zu komponieren. Die Sendung war die erste weltweit ausgestrahlte Live-Fernsehproduktion, die am 25. Juni 1967 live in 31 Länder übertragen und von mehr als 400 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Während der Veranstaltung wurde „All You Need Is Love“ live gespielt, ein Teil der Instrumentierung war Playback. Dieses Playback entstand am 14. Juni 1967 – anders als üblich – in den Londoner Olympic Studios. Dort wurden in Studio 1 insgesamt 33 Takes von „All You Need Is Love“ aufgenommen. Der Song entstand innerhalb eines Monats zwischen dem Auftrag der BBC und der ersten Aufnahmesession und repräsentierte perfekt die Atmosphäre des „Summer of Love“ im Jahr 1967. Veröffentlicht wurde die Single in Deutschland bereits am 30. Juni 1967 (Großbritannien: 7. Juli 1967, USA: 17. Juli 1967). Die Platte führte drei Wochen lang die englische Hitparade an und wurde zum vierzehnten Nummer-eins-Hit der Beatles in den USA, wo sie eine Woche auf Rang 1 stand. Insgesamt erreichte sie in zehn Ländern den ersten Rang der jeweiligen Hitparade. Die Single verkaufte alleine in Großbritannien 500.000 Exemplare, weltweit wurden insgesamt über drei Millionen Singles verkauft.
Liebe – also immer wieder ein großes Thema: Was oder wen, wer mit wem? Tragisch wie die „Love Story“, dramatisch, katastrophal, neurotisch, sehnsuchtsvoll, erfüllt oder unerhört. Verliebt, verlobt, verlassen, zu zweit, zu dritt, allein oder zu zweit allein…
Unter dem Motto „Love Shorties – Das Festival des Liebesfilms“ gaben Schauspielervideos, Crew United und die ZAV Künstlervermittlung in Zusammenarbeit mit Casting Network, Cinearte und Out Takes Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum dritten Mal die Chance, ihre Persönlichkeit in einem kurzen Film (max. drei Minuten) vorzustellen.
Am Freitag, den 03.07.2015 präsentierte dann die hochkarätige Jury bestehend aus: Jule Ronstedt, Anna Ewelina, Alexander Held, Iris Baumüller, Rebecca Gerling, Mai Seck, Daniela Tolkien, Charlotte Siebenrock, Birgit Metz, Ewa Karlström, Uli Aselmann, Oliver Haffner, Nadine Wrietz und Florian Hacke in einem vollbesetzten Kinosaal im Mathäser Kino die vorausgewählten 15 Self Made Shorties.
Im Folgenden ein paar Impressionen der Veranstaltung, Stimmen, weitere Eindrücke und natürlich die Gewinner-Shorties:
Link zum Film
1. Platz SMS Self Made Shorties 2015: Florentine Schara
Link zum SMS-Shorty von Florentine Schara
2. Platz SMS Self Made Shorties 2015: Diana Marie Müller & Matthias Renger
Link zum SMS-Shorty von Diana Marie Müller & Matthias Renger
3. Platz SMS Self Made Shorties 2015: Nagmeh Alaei
Link zum SMS-Shorty von Nagmeh Alaei
Alle Nominierten:
© schauspielervideos
Hier findet man die Shorties aller Nominierten und die von 100 weiteren, die von der Jury geliebt wurden: http://www.schauspielervideos.de/ecasting/ergebnis/sms-festival-2015
Stellvertretend für die vielen tollen Shorties, die es leider nicht in die Auswahl der 15 Nominierten geschafft haben, hat Urs Cordua eine Compilation mit Ausschnitten weiterer Love-Shorties zusammengestellt:
Link zur Compilation
PS: Leider ist es uns nicht möglich, alle 600 SMS-Shorties zu veröffentlichen. Weitere 100 Lieblinge der Jury könnt Ihr aber hier sehen: http://www.schauspielervideos.de/ecasting/ergebnis/sms-festival-2015. Und wenn Ihr möchtet, gebt doch unter diesem Beitrag einen Kommentar ab und verweist per Link auf Euren Shorty mit Eurem Namen! Bis zum nächsten SMS Self Made Shorties Festival und 1000 Dank an alle, die mitgemacht haben!
Wir danken für die großzügige Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk, einem wichtigen Partner für das SMS-Festival, aber vor allem für die Altersvorsorge aller Filmschaffenden!
Das 3. Self Made Shorties – Festival ist eine Veranstaltung von crew united & schauspielervideos in Kooperation mit casting-network und out takes, unterstützt von cinearte, corduafilm, dem Int. Filmfest München und cernodesign.
Konzeption und Beratung: ZAV Künstlervermittlung.

ZAV Künstlervermittlung Film / TV
Kapuzinerstr. 26,
80377 München
Tel +49 (0)89 381 707-19
mobil +49 (0)176 430 648 52
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Cinema Moralia – Folge 108: Seismographen der Gegenwart
out takes, Rüdiger SuchslandDurch den Rost der Massenabstimmung gefallen: Geliebte Schwestern von Dominik Graf - © Senator Film Verleih
Lehren aus dem Filmpreis, das anstehende Münchner Filmfest und wer entscheidet eigentlich über den deutschen Film – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 108. Folge
»Es sind doch die Filmemacher, die die Filme machen! Oder?« so fragt keck und leicht rhetorisch der Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) und das ausgerechnet noch auf dem Filmfest München, dem Festival mit der allermeisten Branchennähe.
An diesem Samstag (27.06.) findet im Rahmen des 33. Filmfests München ein vom VDFK veranstaltetes Panel zur deutschen Filmproduktion statt, das unter der Leitfrage steht: »Wer entscheidet über den deutschen Film?« (Ab 11 Uhr, in der Black
Box im Gasteig (Rosenheimer Str. 5, 81667 München), immerhin der Eintritt ist frei.)
Die Frage ist berechtigt. Denn natürlich sollten die Filmemacher entscheiden, also Regisseure, Autoren und unter Umständen noch die Produzenten. Aber jeder weiß, dass in Deutschland viel mehr mitreden, wenn Filme gemacht werden. Vielleicht sind es genau diese vielen Köche, die den Brei verderben, vielleicht ist es das mangelnde Vertrauen, umgekehrt das grassierende Misstrauen, dass noch eine
Drehbuchfassung, noch einen Erzählstrang und doch noch einen Star verlangt, damit der Film auch »sicher« ein Erfolg wird, das verhindert, dass der deutsche Film je abhebt, und mehr Filme entstehen, wie Sebastian Schippers Victoria.
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