Lola 2022: Zwischen Feier und Krisen
Am Freitag wurde der „Deutsche Filmpreis“ verliehen. Die Berichte von der Gala machen sich große Sorgen ums Deutsche Kino.
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Am Freitag wurde der „Deutsche Filmpreis“ verliehen. Die Berichte von der Gala machen sich große Sorgen ums Deutsche Kino.
15 Millionen Euro will die BKM für die Produktion von Serien drauflegen. Für Kinos und Filmverleih fehlt derweil das Geld.
Fast 2.000 Filmschaffende haben haben wieder über die Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Branche abgestimmt. Das sind die fairsten Produktionen des vergangenen Jahres.
In Film und Fernsehen sind Menschen mit Behinderung noch viel zu selten zu sehen. Schon beim Einstieg in die Branche stehen sie vor hohen Hürden. „Cast me in“ soll Schauspieler*innen mit Behinderung und Entscheider*innen zusammenbringen.
Der Branche fehlen Nachwuchs und Fachkräfte – vor allem „below the line“. Die Ufa startet darum im Mai ein neues Weiterbildungsprogramm für Quereinsteiger*innen. Der Ufa-Geschäftsführer Joachim Kosack und die Personalmanagerin Janna Bardewyck erklären, worum es ihnen bei der Ufa Academy geht.
Zum ersten Mal gewann ein Streamer den „Oscar“ für den besten Film. Wichtiger als das Medium sind aber die Preisträgerinnen: Die Hauptpreise für Film und Regie gingen an Frauen. Die diesjährige „Oscar“-Gala war eine Feier der Diversität und ein Absage an Kino.
Im Film „The Case You“ erinnern sich fünf junge Schauspielerinnen an ein Casting, bei dem sie gedemütigt, bedroht und sexuell belästigt wurden. Und vor Gericht klagen sie gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte.
Anfang Februar 2021 ging die Website von Crew United Polska online. Irena Gruca-Rozbicka und Anna Rembowska betreuen die polnische Version der Plattform – und ziehen eine kleine Zwischenbilanz.
Die Sichtbarkeit von Frauen im Deutschen Kino hat zugenommen. Das ist aber auch schon die gute Nachricht. Zur Berlinale präsentierte Pro Quote Film „die gesammelte Gleichstellungs-Schieflage“. Es sei allerhöchste Zeit für eine „feministische Filmpolitik“, meint die neue Kulturstaatsministerin.
Die Berlinale läuft – ganz in echt und unter Pandemiebedingungen.
Ist die Serie „Eldorado KaDeWe“ rufschädigend? Das fand zumindest John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, und bescherte sich bei der ARD-Programmdirektorin Christine Strobl. Anlass für eine Podiumsdiskussion zur Aufarbeitung der Geschichte.
Am Donnerstag beginnt die Berlinale. Und zwar als reine Präsenzveranstaltung. Das hatte für kontroverse Reaktionen gesorgt.
Alle reden von der Filmkunst. Doch deren Verleiher wurden in der Pandemie vom Fördersystem im Stich gelassen. Björn Koll, Geschäftsführer von Salzgeber, hat einen sehr Ein Offenen Brief geschrieben.
So geht’s, wenn man’s mit der Diversität nicht richtig ernst meint: Disney will „Schneewittchen“ neu verfilmen und feierte seine erste „Latino-Prinzessin“. Doch die sieben Zwerge hatte man irgendwie übersehen. Der kleinwüchsige Schauspieler Peter Dinklage zeigte sich öffentlich „ein bisschen sprachlos“, warum man „diese verdammt noch mal rückwärtsgewandte Geschichte über sieben Zwerge“ überhaupt nochmal erzählt.
Was erwartet die Filmwirtschaft im neuen Jahr? Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat eine neue Untersuchung mit Hochrechnungen veröffentlicht. „Es ist mittlerweile zu befürchten, dass es ein ähnlich schwieriges Jahr wie 2021 wird“: Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat Ende voriger Woche eine neue Untersuchung zur „Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft von der […]
