Kollektives Filmerlebnis
Am Donnerstag beginnt die Berlinale. Und zwar als reine Präsenzveranstaltung. Das hatte für kontroverse Reaktionen gesorgt.
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Am Donnerstag beginnt die Berlinale. Und zwar als reine Präsenzveranstaltung. Das hatte für kontroverse Reaktionen gesorgt.
Alle reden von der Filmkunst. Doch deren Verleiher wurden in der Pandemie vom Fördersystem im Stich gelassen. Björn Koll, Geschäftsführer von Salzgeber, hat einen sehr Ein Offenen Brief geschrieben.
So geht’s, wenn man’s mit der Diversität nicht richtig ernst meint: Disney will „Schneewittchen“ neu verfilmen und feierte seine erste „Latino-Prinzessin“. Doch die sieben Zwerge hatte man irgendwie übersehen. Der kleinwüchsige Schauspieler Peter Dinklage zeigte sich öffentlich „ein bisschen sprachlos“, warum man „diese verdammt noch mal rückwärtsgewandte Geschichte über sieben Zwerge“ überhaupt nochmal erzählt.
Was erwartet die Filmwirtschaft im neuen Jahr? Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat eine neue Untersuchung mit Hochrechnungen veröffentlicht. „Es ist mittlerweile zu befürchten, dass es ein ähnlich schwieriges Jahr wie 2021 wird“: Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat Ende voriger Woche eine neue Untersuchung zur „Betroffenheit der Kultur- und Kreativwirtschaft von der […]
Seit 15 Jahren hilft das Mediengründerzentrum NRW dem Nachwuchsproduzent*innen beim Start in die Praxis. Und dabei geht’s nicht so sehr ums Geld – viel wichtiger seien das Know-how und das Netzwerk, erklärt Geschäftsführer Rainer Weiland die Erfolgsgeschichte.
Mit seinen Filmen hat sich Herbert Achternbusch an Bayern abgearbeitet. Fürs breite Publikum waren sie nichts, für Aufsehen sorgte seine Hassliebe zur Heimat dennoch. Vorige Woche ist der Künstler mit 83 Jahren gestorben. Am 10. Januar ist er mit 83 Jahren gestorben.
Roland Dressel war einer der bedeutendsten Filmkameramänner der Defa. Rund 30 Filme hatte er bis zum Ende der DDR gedreht, im wiedervereinigten Land gewann er den „Deutschen Filmpreis“. Am 5. Dezember ist er mit 90 Jahren gestorben.
Für viele war es eine Überraschung: Beim Ministerien-Bingo der kommenden Regierung fiel die Kultur an die Grünen. Claudia Roth soll die nächste BKM werden.
Am Dienstag startet das Kinofest Lünen – mit neuen Veranstaltern und einer neuen künstlerischen Leitung: Sonja Hofmann erklärt, was mit dem Neustart anders werden soll – oder auch nicht.
„Je mehr Geld, desto weniger Frauen“ – das Österreichische Filminstitut hat seinen zweiten „Film Gender Report“ vorgestellt. Nur ein Viertel aller Fördermittel in Regie, Drehbuch und Produktion gingen an Frauen. Das sei zwar besser als vor vier Jahren, aber noch viel zu wenig. Das ÖFI sieht das als Bestätigung für eine 50/50-Quote bei seiner Förderung.
Diskriminierung und Belästigung gehören für viele Filmschaffende zum Berufsalltag. Das hatte im Frühjahr eine Umfrage der Initiative „Vielfalt im Film“ gezeigt. Vorige Woche diskutierten Filmschaffende und Vertreter*innen von Sendern, Verbänden, Förderung und Politik, wie es besser werden könnte.
Über ein halbes Jahrhundert gehörte Tamara Trampe zu den einflussreichsten Filmemacherinnen Deutschlands. Bei rund 90 Projekten hatte sie als Dramaturgin gewirkt, ihre Dokumentarfilme wurden ausgezeichnet. Am vorigen Freitag ist sie mit 78 Jahren gestorben.
Der „Hollywood Reporter“ nimmt sich nach dem tödlichen Zwischenfall einen Budgetentwurf für den Western „Rust“ vor. Und die Requisiteurin Cathy Scorsese prangert Sparzwang und Arbeitszeiten in der US-Filmbranche an.
Die Ermittlungen zum tödlichen Zwischenfall beim Dreh in den USA laufen weiter – ebenso die Berichte zu Zwischenfällen bei früheren Produktionen. Das Branchenmagazin „Variety“ hat sich eingehender mit einigen der Produzent*innen des Low-Budget-Western befasst.
Bei den Untersuchungen zum Todesfall beim Dreh des US-Westerns „Rust“ vermuten die Ermittler scharfe Munition am Set. Unterdessen hatten mehrere Filmschaffende ihre Erfahrungen geteilt: Sie werfen der Produktion vor, auf Kosten der Sicherheit gespart zu haben.
