Filmfestivals – eine eigene Welt
Berlin strahlt zur Zeit im Scheinwerferlicht. Doch Filmfeste sind meist mehr als Glitzer und Party. Sondern Werkstätten der Filmkultur – und eine Chance fürs Kino, erklärt die Festivalforscherin Tanja C. Krainhöfer.
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Berlin strahlt zur Zeit im Scheinwerferlicht. Doch Filmfeste sind meist mehr als Glitzer und Party. Sondern Werkstätten der Filmkultur – und eine Chance fürs Kino, erklärt die Festivalforscherin Tanja C. Krainhöfer.
Christian Petzolds POLIZEIRUF 110 – TATORTE gewinnt den FairFilmAward 2019 Fiction in der Kategorie Spielfilm. In der Kategorie Serie erhält DAS WICHTIGSTE IM LEBEN den Preis für die fairsten Arbeits- und Produktionsbedingungen im Jahr 2018. Die Verleihung fand am 7.2.2019 im Rahmen des von Crew United ausgerichteten Crew Call Berlin statt.
Talent und Fleiß allein sind nicht genug. Dass die Filmbranche so wenige Regisseurinnen hat, liegt
an Strukturen und Vorurteilen. Sieben Mythen und die Fakten.
Kurz hinter Limburg … beginnt der Urwald. Zum Jahresbeginn hatten Sender, Produzenten und Filmschaffende die Regeln für die Altersvorsorge in der Pensionskasse Rundfunk geklärt. Doch es gibt noch Schlupflöcher. Zum Schaden der Freien Mitarbeiter.
Zum ersten Mal in Deutschland startet am Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe in Berlin ein Lehrgang zum Script Supervisor, ehemals Script/Continuity. Gabriele Mattner leitet die Weiterbildung.
Seit diesem Jahr achtet die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg bei ihren Förderprojekten auf faire Arbeitsbedingungen. Dafür erhält ihr Geschäftsführer Carl Bergengruen diese Woche den „Ehrenpreis Inspiration“.
Viel Potenzial, wenig Geld: Debüt- und Abschlussfilme fordern besondere Opfer von allen Mitwirkenden. Gewerkschaft und Produzenten wollen den „unhaltbar prekären Bedingungen” entgegenwirken und haben sich erstmals auf einen besonderen Tarifvertrag geeinigt. Das Opfer bringen die Mitwirkenden.
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit – und leben kann davon auch nicht jeder. Mit einem neuen Service hilft die ZAV-Künstlervermittlung bei der Neuorientierung im Beruf.
Wenn über Gleichberechtigung im Film gesprochen wird, geht es meist um Regie, Drehbuch oder Schauspiel. Noch schwerer wird es allerdings den Kamerafrauen gemacht. Drei von Ihnen versuchen nun, mit Seminaren, die Probleme ins Bewusstsein zu bringen und Lösungen zu finden.
Mit ihrem Wettbewerb „Top of the Docs“ ruft die ARD nach herausragenden Dokumentarfilmen. Dabei hat sie jetzt schon keinen Platz für die Werke, die es schon gibt.
Netflix und Amazon machen dem Fernsehen das Leben schwer. Nach langer Schockstarre melden sich nun die Privatsender mit Gegenkonzepten. Die Pläne von RTL gehen sogar noch viel weiter.
Über neun Jahre und durch drei Instanzen zog sich der Rechtsstreit eines Schauspielers um seine Beiträge zur Sozialversicherung. Im März hat das Bundessozialgericht das letzte Wort gesprochen.
Als „deutliche Verbesserung“ beschreibt Verdi den neuen Tarifvertrag mit der Produzentenallianz. Auf den zweiten Blick melden sich Zweifel, ob nicht doch alles so bleibt, wie es ist.
Anfang April hatten Filmemacher und andere zur Zukunft des deutschen Films getagt. Nun ist das offizielle Ergebnispapier
erschienen.
Beim Kongress „Zukunft Deutscher Film” haben Filmemacher und Fachleute Vorschläge erarbeitet, was besser gemacht werden könnte. Der vierte und letzte Teil der Forderungen an die Politik.
