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Idealisten und Selbstausbeuter – vom Leben und Arbeiten für den Film

Peter Hartig
2. September 2011/von Peter Hartig

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ ist ein gern zitierter Spruch von Karl Valentin. Denn er gilt immer noch. | Foto © Archiv cinearte

Miniserien gibt es nicht nur im Fernsehen. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat sich im Juni mal mit der deutschen Filmförderung befasst und sechs Personen aus der weiteren Filmlandschaft nach ihren Erfahrungen befragt. Zusammengestellt sind die Zeugen als irgendwie repräsentativer oder sonstwie ausgewogener Querschnitt: Publikumsliebling, Produzent, hoffnungsvolle Jungfilmer (Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm), Festivalleiter und Förderfunktionärin.

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Peter Hartig https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Peter Hartig2011-09-02 13:11:162011-09-02 16:13:26Idealisten und Selbstausbeuter – vom Leben und Arbeiten für den Film

Zum Tode von Loriot

Ottfried Fischer
24. August 2011/1 Kommentar/von Ottfried Fischer

Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow alias Loriot bei der Verleihung des »Deutschen Filmpreises« 2009 | Foto © Michael Tinnefeld/Deutsche Filmakademie e.V.

Unser Größter hat uns verlassen.

Als es, auf Grund der unmenschlichsten Machenschaften, die die Geschichte je erblickt, die im wesentlichen von deutschen Boden ausgingen und dabei nicht nur die den Humor prägende creme de la creme der deutsch-jüdischen Großmeister dieser Sparte, sondern auch das Gros der Komiker und Satiriker ausgerottet, oder durch das Unsägliche zumindest aus der Bahn geworfen haben, hat dieser, über jeden Zweifel erhabene Ausnahmekünstler, uns mit seinem Werk die Ehre gerettet, uns die Würde zurück gegeben und damit den Deutschen die Humorfähigkeit.

Jeder Nachruf kann daher naturgemäß nur klein bleiben,  betrachtet man seine gewaltige Lebensleistung.

Dennoch, das größte Lob wird sein und immer bleiben, dass dieser Mann des Adels sich verpflichtet hat, das ganze Volk zum Lachen zu bringen, mit den Zutaten, die den „ernsthaften“ Humor so wertvoll machen: Komik, Menschlichkeit, Schadenfreude (aber frei von Zynismus) und die Achtung vor den Menschen – sowie eine überaus präzise Arbeitsweise, die falschen Tönen sowie jedwedem Faschistoiden nicht den Hauch einer Chance lässt.

So bleiben wir traurig zurück und wünschen Dir, nicht nur wegen der blaublütigen Distinktion Deiner respektablen Persönlichkeit, in angemessenem Diskretionsabstand ein Tränchen im Auge zerdrückend, dass die Unsterblichkeit dich herzlich willkommen heißen möge!

Ottfried Fischer

(München, den 23.8.2011)

https://out-takes.de/wp-content/uploads/2011/08/Loriot-Foto-e1314628678648.jpg 388 583 Ottfried Fischer https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Ottfried Fischer2011-08-24 14:16:322011-09-02 16:06:01Zum Tode von Loriot

cn-kolumne: Interview mit Marc Conrad

Tina Thiele
22. August 2011/von Tina Thiele

Marc Conrad | © ConradFilm

Wir sprachen mit dem freien Produzenten von ConradFilm über die Produktion und Finanzierung von Kino- und TV-Formaten sowie seiner Rolle im Casting-Prozess.

HINTER DEN KULISSEN | Unsere aktuelle Reihe
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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tina Thiele https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tina Thiele2011-08-22 08:21:522016-05-19 12:11:51cn-kolumne: Interview mit Marc Conrad

Die Glotze aus dem Fenster werfen? Hans Weingartners Tipp für heute Abend.

Elmira Rafizadeh
20. August 2011/1 Kommentar/von Elmira Rafizadeh

Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich erfuhr, dass ausgerechnet der Privatsender VOX die Free TV-Premiere von „Free Rainer – dein Fernseher lügt“ heute Abend um 20.15 Uhr zum Besten gibt. Regisseur Hans Weingartner kritisiert in seinem Film von 2007 die Verblödung der Zuschauer durch das Fernsehprogramm. Einer kleinen Truppe von Revoluzzern gelingt es, die Fernsehquoten zu Gunsten qualitativ anspruchsvoller Inhalte zu manipulieren.?Eine Satire über das deutsche TV.

Ohne die Hintergründe zu kennen, muss ich wirklich gestehen: Hut ab an Vox, dass sie den Film in ihr Programm aufgenommen haben. Schließlich ist der Sender selbst ein Paradebeispiel für unzählige kommerzielle Verdummungs-Sendungen. Der Stoff hätte so gesehen doch eher durch das ach so unabhängige, gebührenfinanzierte Fernsehen repräsentiert werden müssen. War man dem Thema gegenüber etwa verschlossen? Doch wozu hat man öffentlich-rechtliches Fernsehen, wenn nicht mal so eine Diskussion „öffentlich“ behandelt wird?

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Elmira Rafizadeh https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Elmira Rafizadeh2011-08-20 19:08:252016-05-17 11:27:45Die Glotze aus dem Fenster werfen? Hans Weingartners Tipp für heute Abend.

Der Statist als Teil der Kulisse oder doch Künstler?

Rüdiger Schaar
18. August 2011/von Rüdiger Schaar

Ist die Tätigkeit eines Statisten an einem Theater als künstlerischer Auftritt zu werten oder ist er einfach nur Teil der Kulisse? Und sind die Einnahmen hieraus zu versteuern?

Im Einkommensteuergesetz ist geregelt, dass Einnahmen aus „nebenberuflichen künstlerischen Tätigkeiten im Dienst oder im Auftrag einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Staat belegen ist, auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum Anwendung findet oder einer Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke“ bis zur Höhe von 2.100 Euro steuerfrei bleiben. Eine Regelung, die nicht nur aufgrund ihrer leicht bürokratischen Formulierung einer Erläuterung bedarf.

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Rüdiger Schaar https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Rüdiger Schaar2011-08-18 08:01:132011-08-18 08:01:13Der Statist als Teil der Kulisse oder doch Künstler?

cn-klappe: Was macht einen guten Agenten aus?

Tina Thiele
12. August 2011/9 Kommentare/von Tina Thiele

© casting-network

Der Verband der Agenturen (VdA) diskutierte im Rahmen des Filmfest München 2011 über die Funktionen eines Agenten. Themen waren u.a. die Kommunikation mit den Klienten und die Präsentation nach außen, sowie Gagenverhandlungen, aber auch die Rolle des Agenten als Bezugsperson und Vertrauter.

Es diskutierten:

Aelrun Goette (Regisseurin, BVR)
Sigrid Narjes (above the line, VdA)
Sabine Schroth (Casting Director, BVC)
Uli Aselmann (d.i.e. film, Produzentenallianz)

Moderation:
Antje Schlag (Agentur Schlag, Vorstand VdA)

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tina Thiele https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tina Thiele2011-08-12 13:47:322016-05-19 12:13:29cn-klappe: Was macht einen guten Agenten aus?

Rückstellungsvereinbarungen in der Filmbranche

Dr. Martin Gerecke
9. August 2011/12 Kommentare/von Dr. Martin Gerecke

Die Rückstellung von Gagen stellt in der Filmbranche ein gängiges Vergütungsmodell dar, bei dem Mitwirkende wie Darsteller oder Regisseure auf Teile ihrer garantierten Vergütung für einen gewissen Zeitraum verzichten, um so die Produktion in finanzieller Hinsicht zu entlasten. Der Erhalt der vollständigen Gage ist hierbei aufschiebend bedingt; die zwischen Filmschaffenden und Produzenten geschlossene Rückstellungsvereinbarung (engl.: „Deferment“) führt also dazu, dass der Urheber oder der ausübende Künstler erst dann den Anspruch auf Teile seiner Festvergütung geltend machen kann, wenn gewisse Ereignisse oder Bedingungen eintreten, z. B. eine bestimmte Profitabilität der Produktion erreicht ist (in der Regel indiziert durch die Höhe der durch die Auswertung erzielten, realen Produzentennettoerlöse).

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Dr. Martin Gerecke https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Dr. Martin Gerecke2011-08-09 11:11:302012-03-12 16:54:20Rückstellungsvereinbarungen in der Filmbranche

Produktionsfirma pleite! Was nun?

Rüdiger Schaar
7. August 2011/3 Kommentare/von Rüdiger Schaar

Die Forderungsanmeldung kann der Gläubiger selber beim Insolvenzverwalter einreichen

„Drei große Produktionen, die ursprünglich dieses Jahr hätten realisiert werden sollen, wurden auf nächstes Jahr verschoben und dies hat das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gebracht“, wird Geschäftsführer Michael Souvignier zur Insolvenz seiner Kölner Produktionsgesellschaft „Zeitsprung Entertainment GmbH“ zitiert. Die Regie im Unternehmen hat daher nun erst einmal der Insolvenzverwalter übernommen. Im Jahr 2009 meldete bereits seine Produktionsfirma „Zeitsprung Makes Sense“ Insolvenz an, mit der die damaligen geschäftsführenden Gesellschafter versuchten, die Non-Fiction-Aktivitäten in ein eigenes Unternehmen auszulagern. Aber was bedeutet eigentlich „Insolvenz“ und wie komme ich an Informationen über Zahlungsschwierigkeiten von Auftraggebern?

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Rüdiger Schaar https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Rüdiger Schaar2011-08-07 13:18:102011-08-07 14:02:49Produktionsfirma pleite! Was nun?
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