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Delia, Liz & Etwas: Wer bin ich?

Delia Mayer
8. Februar 2013/1 Kommentar/von Delia Mayer

Delia Mayer - Fotocredit: Clementina Herzl

Ich darf, ich soll, ich will einen Blog-Text schreiben. Erwartet wird vermutlich, dass ich darüber erzähle, wie es ist, seit 2012 an der Seite von Stefan Gubser die Kommissarin „Liz Ritschard“ im Schweizer Tatort zu spielen. Meine Gedanken tragen mich aber gerade woanders hin. Ich könnte darüber schreiben, was ich will, nicht will, spannend finde, doof finde, an der Welt toll finde, am Himmel schön finde, an Affen besser als am Menschen und und und. An meinem Spiegel hängt eine Postkarte, da steht drauf: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“. Und jetzt steht das Geschwätz im Blog und morgen ist es immer noch da. Aber vielleicht ist das ja gerade gut so, denn dann sieht man, wenn sich was verändert, entwickelt. Gestern ein Dreieck und morgen ein Stern. Oder übermorgen nur ein Punkt.
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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Delia Mayer https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Delia Mayer2013-02-08 16:47:182013-02-08 17:40:36Delia, Liz & Etwas: Wer bin ich?

cn-kolumne: NRW ungeschminkt – Schauspieler im Portrait!

Tina Thiele
28. Januar 2013/3 Kommentare/von Tina Thiele

BFFS Collage 1

Von links nach rechts: Marc Schötteldreier (BVC) | Rolf Berg (BFFS) | Iris Baumüller (BVC) | Tina Seydel (BFFS) | Antoine Monot, Jr. (BFFS-Vorstand) | Vorne: Pamela Wershofen (Redakteurin/WDR mediagroup) mit Sohn in der Astor Film Lounge am 4. Oktober 2012 im Rahmen der Cologne Conference

HINWEIS: Die cn-klappe ist abrufbar, indem Sie das Bild anklicken.

PRELUDE

In kurzen Selbstportraits (About mes*) präsentieren sich sowohl bekannte als auch noch zu entdeckende Talente und geben einen kreativen, rührenden, humorvollen oder ganz puren Einblick in das, was sie als Schauspieler/-innen ausmacht. Als Ergänzung zum „Standard-Demoband“ und der damit verbundenen Schubladen-Problematik „Einmal Koch immer Koch“ sollen diese Clips das Bild des Schauspielers erweitern.

AKT 1: GENESE– Wie es begann…

Sommer 2010: Kölner BFFS-Stammtisch im Cafe Central!

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tina Thiele https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tina Thiele2013-01-28 10:00:452019-09-05 11:31:25cn-kolumne: NRW ungeschminkt – Schauspieler im Portrait!

Abschied vom Traumberuf

Christoph Brandl
16. Januar 2013/1 Kommentar/von Christoph Brandl

Alice Agneskirchner, Regisseurin und Zweite Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG Dok), hatte im Laufe des vergangenen Jahres bei Gesprächen mit Kollegen festgestellt, daß es darin zunehmend weniger um Form und Inhalte von Filmprojekten ging. Themen waren vielmehr klaffende Finanzierungslücken, schlechte Produktionsbedingungen und mangelnde Aufträge, um Projekte überhaupt umsetzen zu können. „Viele meiner Freunde klagten heftig über ihre Situation, in der sie zum Beispiel wegen Sparmaßnahmen bei den Sendern überhaupt nicht mehr zum Arbeiten kamen“, sagt Agneskirchner. „Ich habe mich dann gefragt, ob die alle auf hohem Niveau jammern, oder ob wirklich etwas dran ist an der Misere.“

Mit einer Beratungsfirma richtete sich Agneskirchner im Auftrag der AG Dok mit einer empirischen Befragung an alle 870 Verbandsmitglieder. Der Fragebogen zielte auf die berufliche und wirtschaftliche Situation der Autoren und Regisseure, die dokumentarische Fernsehformate in Deutschland realisieren. Sie bestand aus zwei Teilen: Der erste Teil befasste sich mit der allgemeinen beruflichen Situation der Befragten, der zweite hinterfragte die Herstellungsbedingungen einzelner Produktionen. Alle Fragen bezogen sich auf die Produktions- und Einkommenssituation der Jahre 2008 bis 2010. Das Ergebnis dieser repräsentativen Studie liegt nun vor – und belegt einmal mehr die verheerende wirtschaftliche Situation der Dokumentarfilmer: Weiterlesen

https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Christoph Brandl https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Christoph Brandl2013-01-16 11:50:352013-01-16 12:34:43Abschied vom Traumberuf

cn-special: Around the World in 14 Films 2012 – Sieben Fragen an Festivalleiter Bernhard Karl

Tina Thiele
27. November 2012/1 Kommentar/von Tina Thiele
Around the World in 14 Films

Around the World in 14 Films

Vom 30. November bis 8. Dezember 2012 werden 14 cineastische Höhepunkte des jungen Weltkinos aus 14 Ländern in Berlin gezeigt. Wir sprachen mit dem Festivalleiter über das cineastische Jahr 2012 in all seinen Facetten und das aktuelle Festivalprogramm.

© Christian Riss

© Christian Riss

Bernhard Karl: Studium der Kunstgeschichte, Regieassistent an der HFF München und an den Münchner Kammerspielen bei Dieter Dorn und Peter Zadek, als Theaterregisseur Inszenierungen in Ulm, Zürich und Berlin, 2001 bis 2007 Casting Director bei Anja Dihrberg Casting u.a. für Sönke Wortmann, H. Handloegten, E. Atef, S. Schipper, A. Kleinert und Hal Hartley („Fay Grim“). Seit 2008 „Internationaler Programmer“ beim Filmfest München.

 

 

Welche Eindrücke hinterlässt das cineastische Jahr 2012?

Ein Filmjahr, das, weltweit gesehen, aus meiner Sicht geprägt ist von der Polarisierung zwischen Unterhaltungskino und Autoren-Kino. Wir erleben seit einigen Jahren, durch die Gesetze des Marktes auf der einen und die künstlerische Freiheit durch die digitalen Möglichkeiten auf der anderen Seite, dass sich „verkaufbare“ und „künstlerisch eigensinnige“ Ästhetiken oft unvereinbar gegenüberstehen. Immer weniger Filme schaffen eine Verbindung
zwischen „Kommerz“ und „Kunst“. Einige herausragende Filme, die diesen „Graben“ leichtfüßig überwinden, zeigen wir in diesem Jahr: zum Beispiel unser Eröffnungsfilm „Beasts of the Southern Wild“, die skurrile russische „Chapiteau-Show“ oder Ann Huis hinreißende Hong Kong-Geschichte „A Simple Life“.

Die Überraschung des Jahres?

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tina Thiele https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tina Thiele2012-11-27 09:10:002016-05-19 12:16:55cn-special: Around the World in 14 Films 2012 – Sieben Fragen an Festivalleiter Bernhard Karl

cn-kolumne: Ein Interview mit der Deutschen Casting-Preis-Trägerin 2012 – Daniela Tolkien (BVC)

Tina Thiele
12. November 2012/1 Kommentar/von Tina Thiele

Tolkien-Preis

Deutscher Casting-Preis-Trägerin 2012: Daniela Tolkien (BVC)

Deutscher Casting-Preis-Trägerin 2012: Daniela Tolkien (BVC) | © casting-network


Ganzes Interview bei casting-network lesen.

Wir sprachen mit der Gewinnerin des deutschen Casting-Preises über ihre Arbeit als Casting Director, aber auch mal ganz persönlich über sie als Mensch.

Was war für Sie Ihr wichtigster Film?
Mein wichtigster Film war eigentlich mein erster Film: „Vergiss Amerika” von Vanessa Jopp.

Welche Erinnerungen haben Sie noch an dieses erste Projekt, welches im Jahr 2000 erschien?
Gab es zum Beispiel einen Credit?

Ja! Es gab einen Credit im Vorspann. „Vergiss Amerika” war deshalb so wichtig, weil er so wahnsinnig viele Türen geöffnet hat: Der Film war toll geworden und hat für Vanessa quasi die Eintrittskarte in die Filmwelt bedeutet und somit für mich irgendwie auch. Die erste Arbeit gleich so hinzulegen, war wirklich gut und hat den restlichen Weg auch ziemlich erleichtert.

Bei Ihrer Dankesrede zum Casting-Preis sagten Sie, dass diese Auszeichnung Ihnen unheimlich gut tut.
Was genau hat der Preis bei Ihnen ausgelöst und wer hat Ihnen die freudige Botschaft überbracht?

Das stimmt und fing damit an, dass an einem Montagmorgen – um schätzungsweise zehn Uhr – ein Anruf kam:
„Hier Herr Disch von der Cologne Conference!“ Da habe ich schon gedacht: „Oh Gott! Das gibt’s ja nicht! Das kann doch nicht wahr sein?“ Dann hab ich sofort laut gejubelt, so dass mein Gesprächspartner später sagte: „Das war der lustigste Anruf, den er seit langem gemacht hat.“ Als er mir dann unheimlich viele Fakten mitteilte, hab ich ihn gebeten, dass er jetzt mal aufhören soll, weil ich sowieso nichts verstehe, von dem was er mir gerade sagt. Da war die Freude schon riesig! Ich war ehrlich überrascht darüber, dass der Preis mir so eine Freude bereitet, weil ich das Gefühl hatte, ich mache meine Arbeit und ich bekomme dafür auch meistens gutes Feedback, doch den Preis zu bekommen, hat sich dann doch nochmal ganz anders angefühlt: Eine offizielle Anerkennung für die Arbeit, die man sich macht: Wie Nahrung war das!

Der Preis war somit nochmal eine Bestätigung innerhalb der Branche aus dem Mikrokosmos heraus und somit eine Anerkennung des Makrokosmos?
Ja, so eine Preisverleihung, bei der man gleichzeitig mit so tollen Regisseuren wie Michael Winterbotton oder François Ozon ausgezeichnet wird, ist schon was Feines!

Ganzes Interview bei casting-network lesen.

https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tina Thiele https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tina Thiele2012-11-12 08:00:242017-08-17 13:02:01cn-kolumne: Ein Interview mit der Deutschen Casting-Preis-Trägerin 2012 – Daniela Tolkien (BVC)

Endgültig am Ende …

Ian Umlauff
11. November 2012/von Ian Umlauff

Das Kölner Filmhaus ist tot, das neue soll leben! Gleich nach dem Aus für die freie Weiterbildungseinrichtung, will der neugegründete Trägerverein weitermachen, wo aufgehört wurde. Nur besser. | Foto © Kölner Filmhaus

Das Kölner Filmhaus schließt endgültig. Der Kölner Filmhaus Verein wird aufgelöst. Obwohl das Sanierungskonzept des neuen Vereinsvorstands nach eigenen Angaben von der Hausbank und der Stadt Köln für aussichtsreich gehalten worden war, hat die Stadt Köln sich am Mittwoch dagegen entschieden, dem Kölner Filmhaus beziehungsweise dem Kölner Filmhaus Verein die Weiterarbeit zu ermöglichen. Die Stadt hat dem Filmhaus nicht erlaubt, die Immobilie in der Kölner Maybachstraße, der Hauptsitz des Vereins, abermals als Sicherheit für einen neuen Kredit in Höhe von 600.000 Euro einzusetzen. Einen entsprechenden Dringlichkeitsentscheid hätten der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) sowie der Vorsitzende des Liegenschaftsausschusses, Jörg Frank (Die Grünen), schließlich doch abgelehnt. „Es hat kein ausreichendes Vertrauen in das Konzept und die vorgelegten Zahlen zur Finanzierbarkeit gegeben“, begründete Stadtsprecherin Inge Schürmann laut Kölner Stadt-Anzeiger  die Entscheidung.

Unbestätigten Berichten zufolge habe auch eine Rolle gespielt, dass die Stadt den Aus- und Weiterbildungsbereich, den das Kölner Filmhaus in den vergangenen Jahren aufgebaut und betrieben habe, für zu groß und in dieser Form für nicht wünschenswert halte. Das Filmhaus sei eher als Kulturstandort erwünscht, als Veranstalter von Festivals und ähnlichen Events.

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 26. Juni war es zum Eklat gekommen:

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Ian Umlauff https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Ian Umlauff2012-11-11 15:28:332012-11-11 21:54:37Endgültig am Ende …

Vodoogrüße aus dem Kreuzberger Busch

Tyron Ricketts
25. Oktober 2012/5 Kommentare/von Tyron Ricketts

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage aber ich bin an der Rolle des Alpha nicht interessiert. Die Gründe dafür liegen nicht alleine an dem Fakt, dass die Figur in dem offensichtlich rassistischen Umfeld Bayern als Neger, Bimbo und Muhakl beschimpft wird, noch daran, dass sämtlich rassistische Klischees wie “billigste zu bekommene Arbeitskraft”, aidsinfiziert, abergläubisch, Voodoo praktizierend, ängstlich, schwer von Begriff, Sexobjekt etc. aufgezählt werden. Was mich an der Figur stört ist, dass leider der Mensch, der hinter diesem wandelnden Klischee steht, überhaupt nicht zu Geltung kommt. Fremdbestimmt lässt er sich bis zum Schluss vom rassistischen Bayern kommandieren um dann, ob seiner treudoofen Art, schließlich doch noch als Schwiegersohn Widerwillen toleriert zu werden.

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Tyron Ricketts https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Tyron Ricketts2012-10-25 21:47:142012-11-20 08:31:01Vodoogrüße aus dem Kreuzberger Busch

Buchvorstellung: Medienberufe und Steuern – Leitfaden für die Kultur- und Kreativbranche

out takes, Rüdiger Schaar
17. Oktober 2012/1 Kommentar/von Rüdiger Schaar

Steuerlicher Leitfaden für Filmschaffende

Am heutigen Tag ist beim Verlag „Springer Gabler“ das Buch „Medienberufe und Steuern – Leitfaden für die Kultur- und Kreativbranche“ von den beiden Steuerberatern Rüdiger Schaar und Reinhard Knauft erschienen. Die beiden Autoren sind langjährig erfahrene Praktiker und haben sich auf die Beratung von Medienberufen spezialisiert. Zahlreiche Beispiele und Checklisten machen den kompakten Leitfaden besonders praxisnah. Ein wertvoller Ratgeber für Filmschaffende wie wir finden!

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https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg 0 0 Rüdiger Schaar https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg Rüdiger Schaar2012-10-17 13:48:382012-10-26 14:19:05Buchvorstellung: Medienberufe und Steuern – Leitfaden für die Kultur- und Kreativbranche
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