Die Nibelungen mal wieder, Bayreuth, Mongolen-Ansturm, der Kulturstaatsminister, künstlerischer Terrorismus und Listen, Listen, Listen – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 68. Folge
»Dissent can be dicy.« Susan Sarandon in der Rolle der Ex-Revoluzzerin Susan Solarz in Robert Redfords The Company You Keep
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»Diese Entscheidungslosigkeit«, sagte der Redakteur, »es ist wie vor dem Joghurt-Regal. Welche Sorte soll man nehmen? Und von welchem Anbieter?« Tja, ein Alltagsschicksal in der Multioptionsgesellschaft. Der Redakteur, der – das ist nicht selbstverständlich – auch ein Freund ist, sprach eigentlich nicht vom Supermarkt, sondern von seinem Büchervorrat. »Der Stapel ist unendlich – alles Bücher, die man in den Sommerferien unbedingt lesen sollte.« Mir fällt dazu erstmal nichts ein, aber ich spüre einen Stich im Herzen. Stimmt: Redakteure haben ja Sommerferien. Bezahlt! Dann frage ich, ihn, welches Buch denn bei ihm ganz oben auf dem Stapel läge? »Naja«, sagt er, »eigentlich sollte ich den Kittler lesen.« – »Der ist doch tot?« – »Eben drum«, meint er, »man muss jetzt halt schauen, was an ihm wirklich dran ist. Aber…«, meint er weiter, »ganz oben liegt bei mir ein Buch von Johannes Fried übers Mittelalter. Kennst Du den Fried?«
– Kenne ich, hab ja schließlich Geschichte studiert, und mir fällt bei Fried als erstes ein, dass er wie alle deutschen Historiker besonders gern englische Tweed-Jackets trägt, grünliche, glaube ich. »Das Mittelalter«, meint der Redakteur, und klingt jetzt aufgeregt »… in seinem Buch schreibt der Fried über den Mongoleneinfall.« Ich warte. Und glaube, jetzt kommt irgendwas über den Dünger, der das Abendland zum Blühen brachte. »Der Mongoleneinfall ist ein erster großer Anlass geworden, sich mit fremden Kulturen zu befassen. Die Mongolen haben die Hälfte der ungarischen Bevölkerung massakriert und sind wieder abgezogen. Zurück blieb großes Staunen über die Mongolen. Und dann ist der Papst gekommen, und hat gesagt: ‚Dem müssen wir nachgehen.‘ Das ist ja die Frage, die man auch heute hat: ‚Wer sind die Aliens?’« Das Abendland, das hat da aufgrund des Fragenkatalogs der Hochscholastik zur Neuentdeckung Asiens beigetragen.
Anstellung deutscher Schauspieler mit Screen Actors Guild Mitgliedschaft (SAG-AFTRA)
Deutsche Schauspieler mit deutschem Wohnsitz, die international arbeiten und Mitglied der Screen Actors Guild sind, fallen für alle nationalen und internationalen Filmproduktionen außerhalb der USA nicht unter den Zuständigkeitsbereich der Amerikanischen SAG und arbeiten dort ganz normal als deutsche, bzw. EU-Staatsbürger nach deutschem oder EU-Recht und Tarifen. Für ihre Rechte setzt sich in Deutschland der BFFS ein. Im Gegensatz zu professionellen amerikanischen Schauspielern, die alle in der SAG-AFTRA organisiert sind und weltweit nach Global Rule One nur unter den von SAG-AFTRA verhandelten Verträgen arbeiten, damit ihre Mindestgehälter und Rechte gesichert sind, sind alle Schauspieler mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie Doppelstaatsbürgerschaft und deutschem Wohnsitz von der Global One Regel befreit, wenn sie außerhalb der USA arbeiten. Deswegen hat z.B. Kirsten Dunst die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, um ohne Probleme auch in europäischen Filmproduktionen angestellt werden zu können. Auch Donald Sutherland wird für alle deutsch-kanadischen Ko-Produktionen als Kanadier besetzt und nicht als amerikanischer Schauspieler mit SAG-Status. Wenn man Penelope Cruz für eine deutsche Produktion oder Ko-Produktion anstellt, wird sie als Spanierin angestellt und nicht als SAG-Schauspielerin, das gleiche gilt für französische Schauspieler wie z.B. Julie Delpy, die, wie viele andere Europäische oder britische Schauspieler, die auch in der SAG sind. Im Gegensatz dazu vertritt der BFFS die Rechte der Filmschauspieler in Deutschland. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Nina Franoszekhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgNina Franoszek2013-08-02 14:10:432013-08-02 14:11:29Ob Hollywood oder Babelsberg: Was Schauspieler mit und ohne Screen Actors Guild Mitgliedschaft sowie Casting Directors und Produzenten darüber wissen sollten.
Es ist schon kein Geheimnis mehr: In Deutschlands Filmbranche liegt einiges im Argen. Mit immer knapperen Budgets müssen an immer weniger Tagen immer mehr Einstellungen gedreht werden (klagen Auftragsproduzenten die Sender an), zu immer geringeren Gagen müssen an immer weniger Tagen immer mehr Einstellungen gedreht werden (klagen Filmschaffende die Produzenten an). Überstunden und Lohndumping machen den Filmarbeitern das Leben schwer. Dokumentarfilmer etwa, fand eine repräsentative Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG Dok) heraus, arbeiten im Durchschnitt für einen Stundensatz von 9,91 Euro – brutto! Da überrascht es nicht, wenn 85 Prozent der Befragten angeben, sie könnten von ihrem Beruf als Autor oder Regisseur nicht mehr leben.
Für die anderen Filmberufe sieht es kaum besser aus. Und wer sich dafür interessiert, kann das auch wissen. Denn nicht nur Zeitungen, sondern auch öffentlich-rechtliche Fernsehsender, wegen ihrer Auftragsbedingungen oft als Wurzel allen Übels ausgemacht, haben darüber berichtet. Der NDR etwa führte vor drei Jahren den Schauspieler Ingo Naujoks an, damals bekannt als ständiger Sidekick im Tatort aus Hannover. Gut versorgt, sollte man meinen. Doch das Engagement belief sich für jede Folge nur auf wenige Drehtage, die übrige Zeit musste der Schauspieler auch über Provinzbühnen tingeln, um über die Runden zu kommen.
Künstlerschicksal? So kann man’s sehen, wenn man noch die falsche Romantik aus dem Paris des vorletzten Jahrhunderts im Kopf hat. Echte Kunst muss leiden, wusste ja schon die Bohème. Sonst kann ja nichts Wahres, Schönes, Gutes dabei herauskommen. Ob das auch Goethe so sah, als er staatlich finanziert seine Werke schrieb? Malte Picasso schlechter, nachdem er sich ein Schloss kaufte?
Snowden und wir, der vierfache George, das Karma-Konto und die Künstlersozialkasse– Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 67. Folge
»Wenn der Morgen endlich graut hinter dunklen Scheiben/ Und die Männer ohne Braut beieinander bleiben/ schmieden sie im Flüsterton aus Gesprächen Bomben/ Rebellion! Rebellion!! In den Katakomben. Und wir woll’n im Siegeslauf immer memorieren: Augen auf, Augen auf! Dann kann nichts passieren.« Gustav Gründgens in der Rolle des Debureau im Ufa-Film TANZ AUF DEM VULKAN von 1938 (Regie: Hans Steinhoff). Der Lied wurde kurz nach Filmstart zensiert, und erschien weder gedruckt, noch auf Schallplatte).
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War Heinrich George eigentlich ein wirklich guter Schauspieler? »Diese Frage zeigt mal wieder«, würde uns vermutlich sein Sohn Götz anworten, »wie wenig Du von Schauspielerei verstehst«. Trotzdem lassen wir die Frage hier mal stehen. Im Berliner Babylon-Mitte läuft in den nächsten Tagen (bis 4.8.) jedenfalls jetzt eine sehr spannende Retrospektive, mit ganz vielen Heinrich-George-Filmen.
Da kann dann jeder selbst sein Urteil fällen. Wir haben den Verdacht: Heinrich George ist, wie so manch‘ einer aus der angeblich allergrößten Zeit des deutschen Kinos, a bisserl überschätzt. Allemal nostalgisch verklärt. Man sagt eben gern so dahin: »Einer der größten und gleichzeitig umstrittensten Schauspieler des 20. Jahrhunderts«. Das eine bedingt dann das andere. Andererseits – es könnte ja sein, dass wir das nur heute nicht mehr so gut verstehen. Gerhart Hauptmann jedenfalls beschrieb Heinrich George als »ein menschliches und künstlerisches Urphänomen«. Jürgen Fehling lobte: »ein König der Phantasie … unter seinen Kollegen wie ein alter Steinadler zwischen Hühnern«.
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Rüdiger Suchslandhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgRüdiger Suchsland2013-07-29 15:22:392013-07-29 15:23:05Cinema Moralia – Folge 67: Wo sind die Whistleblower des deutschen Kinos?
Als Gäste auf dem Panel waren anwesend: Sonja Döhring (Arbeitsvermittlerin, ZAV-Berlin) Michael Roll (Schauspieler, BFFS) Lutz Schmökel (Schauspieleragent, Above the Line München, Vorstandsvorsitzender VdA)
Sowie die BVC-Casting Directors: Anja Dihrberg (Berlin) Fritz Fleischhacker (Wien) Stefany Pohlmann (München) Marc Schötteldreier (Köln)
Moderation: Stephen Sikder (Casting Director München, Vorstand BVC)
Glückwünsche von der Peugeot-BVC-Casting Night zum 10-Jährigen Bestehen des Verbandes mit und von 10 BVC Casting Directors sowie Ottfried Fischer, Joachim Kroll, Heikko Deutschmann, Anna Fischer u.a.
Why why why, Jan Ole? – Die Archive der Zukunft, die Zukunft des Fernsehens nach seinem Ende und warum 44 die neue 29 ist – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 65. Folge
»In diesem Augenblick ging über die Brücke ein geradezu unendlicher Verkehr.«
Franz Kafka: »Das Urteil«
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Immer wieder Oh Boy. Immer wieder in Gesprächen mit Filmemacher, Kollegen und »normalen« Zuschauern, in denen es eigentlich um ganz anderes geht, kommt das Gespräch auf diesen Ausnahmefilm. Wo liegen die Qualitäten? Warum funktioniert der Film so großartig? Ist er denn wirklich so gut? Und ist der Preisregen berechtigt? Ist dies eigentlich ein Jungs-Film? Man kann über so etwas ewig nachdenken und debattieren.
Wer den Film von Jan Ole Gerster immer noch nicht gesehen hat, oder ihn noch einmal sehen will, hat dazu jetzt am kommenden Mittwoch in München Gelegenheit. Um 10.30 im Cinema gibt es eine Sondervorstellung des Films – das ganze ist zwar offiziell eine Schülervorstellung des Kulturreferats – also eine offizielle Unterrichtsveranstaltung, liebe Lehrer, für die ihr die Mathestunde abblasen dürft –, neben Schülern sind aber auch alle anderen Zuschauer willkommen.
Dieser Hinweis ist nicht völlig uneigennützig, denn zusätzlich zum Film gibt es auch noch eine kurze Einführung und eine Diskussion, an der die Filmwissenschaftlerin Fabienne Liptay und der Psychoanalytiker Andreas Hamburger teilnehmen, und die von mir moderiert wird. Wer also endlich einmal über »Cinema Moralia« diskutieren möchte, darf das dann nach Veranstaltungsende im Biergarten auch tun.
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Einen interessanten Text zu Oh Boy hat Constantin von Harsdorf auf »Cult« geschrieben . Darin reflektiert er darüber, was eigentlich mit der Generation der Endzwanziger, Anfang-Dreißiger los ist, die die von Tom Schilling gespielte Hauptfigur verkörpert? Die »Generation Y« (sprich: »Why?«), die alles zergrübelt, hinterfragt, nicht wirklich arbeiten will, aber auch nicht nur hedonistisch in den Tag rein leben, sondern mitunter Gutes und Wichtiges tun. Vor allem aber nichts Falsches. Das wäre meine Antwort: Sie wollen alles richtig machen, und bevor das schief geht, machen sie lieber gar nichts. Die Jugend von heute!
Unter dem Motto „Filmt Euch, zeigt Euch, präsentiert Euch“ gaben Schauspielervideos, Crew United und die ZAV Künstlervermittlung in Zusammenarbeit mit Casting Network, Cinearte und Out Takes Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum zweiten Mal die Chance, ihre Persönlichkeit in einem kurzen Film (max. drei Minuten) vorzustellen.
Überaus vielseitig und kreativ näherten sich die Schauspieler in ihren Videos dem Heimatbegriff und lieferten einen dialektischen und filmischen Querschnitt mit Lokalkolorit durch ganz Europa. Aus den fast 350 Einreichungen kamen 15 Finalisten auf die große Leinwand, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Das Spektrum reichte vom bayerischen Schauspieler im Hasenkostüm über einen Stummfilm oder der Beerdigung der Heimat bis hin zum BVB-Fan in Berlin. Reich geschmückt mit den unterschiedlichsten Dialekten bot sich dem Publikum ein facettenreiches Programm, das im Kinosaal für eine großartige Stimmung sorgte. Am Ende gewann schließlich der aus Hannover stammende Schauspieler Florian Hacke mit seiner Vorstellung von Heimat – ganz ohne Dialekt!
Nach der von Daniel Philippen charmant und engagiert moderierten Preisverleihung luden die Veranstalter zu einem Get-Together im Kinofoyer ein, bei dem alle Teilnehmer gefeiert wurden und der Heimat-Begriff im persönlichen Gespräch zwischen Castern, Produzenten, Regisseuren und Schauspielern vertieft wurde. Ein dialektreicher Abschluss eines erfolgreichen 2. SMS-Festivals.
Im Folgenden ein paar Impressionen der Veranstaltung, Stimmen, weitere Eindrücke und natürlich die Gewinner-Shorties: Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2013-07-09 11:23:292017-02-23 12:18:13Roter Teppich für die Heimat – SMS Self Made Shorties Festival 2013
Liebe Filmschaffende in Deutschland,
im Folgenden gebe ich Euch einen Einblick in die australische Filmlandschaft und die Aufgaben des Goethe Instituts. Insbesondere berichte ich dabei über das AUDI Festival of German Films !
ÜBER DIE AUSTRALISCHE FILMLANDSCHAFT
Nach Ende des 2. Weltkriegs ging es bergab mit der australischen Filmindustrie und um 1960 erreichte sie wohl ihren Tiefpunkt. Nur mit Hilfe der australischen Regierung konnte die ansässige Filmindustrie „wiederbelebt werden“. Etwa zur gleichen Zeit wie in Deutschland auch – um die 1970er Jahre – verbreiteten sich australische Filme weltweit und Australien feierte eine Film-Renaissance. Heute ist die Filmlandschaft in Australien riesig und der Markt florierend. Das Herz der Filmindustrie schlägt definitiv in Sydney, wobei sich auch in Melbourne ein Markt etabliert hat. Herausragend in Sydney sind sicherlich die Fox-Studios, die an der Produktion einer Reihe von großen Blockbustern, wie z.B „The Matrix“, „Mission Impossible II“ oder den „Star-Wars Episoden II & III“ beteiligt waren. Jedes Jahr produziert die australische Filmindustrie eine Reihe von Filmen, jedoch fällt es oft schwer mit dem amerikanischen Markt mitzuhalten und so sind auch viele australische Schauspieler und Filmemacher leider sehr zum amerikanischen Markt hingezogen.
Screen Australia ist der Schlüsselträger der australischen Bundesregierung für die Förderung und Finanzierung der australischen Fernsehproduktionsindustrie. Screen Australia bietet finanzielle Unterstützung für die Entwicklung, Produktion und Marketing des australischen Bildschirminhalts. Je nach Programm wird die Projektförderung in der Regel professionellen Praktikern mit einem gewissen Grad an Erfahrung in der Branche zur Verfügung gestellt. Für die meisten Produktionsinvestitionen muss in der Regel auch ein Distributor mit an Bord sein. Anlaufstellen für alle die sich in der Filmindustrie ausbilden oder fortbilden lassen wollen ist das National Institute of Dramatic Art (NIDA) und die Sydney Film School. Dort werden junge Talente intensiv auf die Karriere in Theater, Film und Fernsehen vorbereitet. Ähnliche Plattformen wie casting-network oder crew united, die Schauspieler mit wertvollen Tipps und Jobs versorgen, sind die Datenbanken starnow.com.au oder screenhub.com.au.
International bekannte australische Schauspieler sind u.a. Hugh Jackman (Star des Films „Australia“), Mel Gibson, Heath Ledger, Russel Crowe oder Nicole Kidman. Derzeit wird in Australien an David Fincher’s neuem Film „20,000 Leagues Under the Sea“ gearbeitet. Interviews zufolge wird Brad Pitt in diesem Film mitspielen. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Johanna Kleinhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgJohanna Klein2013-06-29 19:26:502013-07-01 11:55:36Auslandsbericht: Die australische Filmlandschaft frei nach Goethe
Cinema Moralia – Folge 68: Zwischenstation Sehnsucht
out takes, Rüdiger SuchslandFritz Langs Nibelungen
Die Nibelungen mal wieder, Bayreuth, Mongolen-Ansturm, der Kulturstaatsminister, künstlerischer Terrorismus und Listen, Listen, Listen – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 68. Folge
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»Diese Entscheidungslosigkeit«, sagte der Redakteur, »es ist wie vor dem Joghurt-Regal. Welche Sorte soll man nehmen? Und von welchem Anbieter?« Tja, ein Alltagsschicksal in der Multioptionsgesellschaft. Der Redakteur, der – das ist nicht selbstverständlich – auch ein Freund ist, sprach eigentlich nicht vom Supermarkt, sondern von seinem Büchervorrat. »Der Stapel ist unendlich – alles Bücher, die man in den Sommerferien unbedingt lesen sollte.« Mir fällt dazu erstmal nichts ein, aber ich spüre einen Stich im Herzen. Stimmt: Redakteure haben ja Sommerferien. Bezahlt! Dann frage ich, ihn, welches Buch denn bei ihm ganz oben auf dem Stapel läge? »Naja«, sagt er, »eigentlich sollte ich den Kittler lesen.« – »Der ist doch tot?« – »Eben drum«, meint er, »man muss jetzt halt schauen, was an ihm wirklich dran ist. Aber…«, meint er weiter, »ganz oben liegt bei mir ein Buch von Johannes Fried übers Mittelalter. Kennst Du den Fried?«
– Kenne ich, hab ja schließlich Geschichte studiert, und mir fällt bei Fried als erstes ein, dass er wie alle deutschen Historiker besonders gern englische Tweed-Jackets trägt, grünliche, glaube ich. »Das Mittelalter«, meint der Redakteur, und klingt jetzt aufgeregt »… in seinem Buch schreibt der Fried über den Mongoleneinfall.« Ich warte. Und glaube, jetzt kommt irgendwas über den Dünger, der das Abendland zum Blühen brachte. »Der Mongoleneinfall ist ein erster großer Anlass geworden, sich mit fremden Kulturen zu befassen. Die Mongolen haben die Hälfte der ungarischen Bevölkerung massakriert und sind wieder abgezogen. Zurück blieb großes Staunen über die Mongolen. Und dann ist der Papst gekommen, und hat gesagt: ‚Dem müssen wir nachgehen.‘ Das ist ja die Frage, die man auch heute hat: ‚Wer sind die Aliens?’« Das Abendland, das hat da aufgrund des Fragenkatalogs der Hochscholastik zur Neuentdeckung Asiens beigetragen.
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Ob Hollywood oder Babelsberg: Was Schauspieler mit und ohne Screen Actors Guild Mitgliedschaft sowie Casting Directors und Produzenten darüber wissen sollten.
Nina Franoszek© Bader Hower
Anstellung deutscher Schauspieler mit Screen Actors Guild Mitgliedschaft (SAG-AFTRA)
Deutsche Schauspieler mit deutschem Wohnsitz, die international arbeiten und Mitglied der Screen Actors Guild sind, fallen für alle nationalen und internationalen Filmproduktionen außerhalb der USA nicht unter den Zuständigkeitsbereich der Amerikanischen SAG und arbeiten dort ganz normal als deutsche, bzw. EU-Staatsbürger nach deutschem oder EU-Recht und Tarifen. Für ihre Rechte setzt sich in Deutschland der BFFS ein. Im Gegensatz zu professionellen amerikanischen Schauspielern, die alle in der SAG-AFTRA organisiert sind und weltweit nach Global Rule One nur unter den von SAG-AFTRA verhandelten Verträgen arbeiten, damit ihre Mindestgehälter und Rechte gesichert sind, sind alle Schauspieler mit deutscher Staatsbürgerschaft sowie Doppelstaatsbürgerschaft und deutschem Wohnsitz von der Global One Regel befreit, wenn sie außerhalb der USA arbeiten. Deswegen hat z.B. Kirsten Dunst die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, um ohne Probleme auch in europäischen Filmproduktionen angestellt werden zu können. Auch Donald Sutherland wird für alle deutsch-kanadischen Ko-Produktionen als Kanadier besetzt und nicht als amerikanischer Schauspieler mit SAG-Status. Wenn man Penelope Cruz für eine deutsche Produktion oder Ko-Produktion anstellt, wird sie als Spanierin angestellt und nicht als SAG-Schauspielerin, das gleiche gilt für französische Schauspieler wie z.B. Julie Delpy, die, wie viele andere Europäische oder britische Schauspieler, die auch in der SAG sind. Im Gegensatz dazu vertritt der BFFS die Rechte der Filmschauspieler in Deutschland. Weiterlesen
Gemeinsam stark?
Peter HartigMit einer Protestkation machten mehrere Berufsverbände während des Münchner Filmfests auf die Lage der Filmschaffenden aufmerksam und demonstrierten Einigkeit. Wenn es doch nur immer so wäre. | Foto © Habil Uz
Es ist schon kein Geheimnis mehr: In Deutschlands Filmbranche liegt einiges im Argen. Mit immer knapperen Budgets müssen an immer weniger Tagen immer mehr Einstellungen gedreht werden (klagen Auftragsproduzenten die Sender an), zu immer geringeren Gagen müssen an immer weniger Tagen immer mehr Einstellungen gedreht werden (klagen Filmschaffende die Produzenten an). Überstunden und Lohndumping machen den Filmarbeitern das Leben schwer. Dokumentarfilmer etwa, fand eine repräsentative Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG Dok) heraus, arbeiten im Durchschnitt für einen Stundensatz von 9,91 Euro – brutto! Da überrascht es nicht, wenn 85 Prozent der Befragten angeben, sie könnten von ihrem Beruf als Autor oder Regisseur nicht mehr leben.
Für die anderen Filmberufe sieht es kaum besser aus. Und wer sich dafür interessiert, kann das auch wissen. Denn nicht nur Zeitungen, sondern auch öffentlich-rechtliche Fernsehsender, wegen ihrer Auftragsbedingungen oft als Wurzel allen Übels ausgemacht, haben darüber berichtet. Der NDR etwa führte vor drei Jahren den Schauspieler Ingo Naujoks an, damals bekannt als ständiger Sidekick im Tatort aus Hannover. Gut versorgt, sollte man meinen. Doch das Engagement belief sich für jede Folge nur auf wenige Drehtage, die übrige Zeit musste der Schauspieler auch über Provinzbühnen tingeln, um über die Runden zu kommen.
Künstlerschicksal? So kann man’s sehen, wenn man noch die falsche Romantik aus dem Paris des vorletzten Jahrhunderts im Kopf hat. Echte Kunst muss leiden, wusste ja schon die Bohème. Sonst kann ja nichts Wahres, Schönes, Gutes dabei herauskommen. Ob das auch Goethe so sah, als er staatlich finanziert seine Werke schrieb? Malte Picasso schlechter, nachdem er sich ein Schloss kaufte?
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Cinema Moralia – Folge 67: Wo sind die Whistleblower des deutschen Kinos?
out takes, Rüdiger SuchslandHeinrich George in Das Meer ruft (1933)
Snowden und wir, der vierfache George, das Karma-Konto und die Künstlersozialkasse– Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 67. Folge
»Wenn der Morgen endlich graut hinter dunklen Scheiben/ Und die Männer ohne Braut beieinander bleiben/
schmieden sie im Flüsterton aus Gesprächen Bomben/ Rebellion! Rebellion!! In den Katakomben.
Und wir woll’n im Siegeslauf immer memorieren: Augen auf, Augen auf! Dann kann nichts passieren.«
Gustav Gründgens in der Rolle des Debureau im Ufa-Film TANZ AUF DEM VULKAN von 1938 (Regie: Hans Steinhoff). Der Lied wurde kurz nach Filmstart zensiert, und erschien weder gedruckt, noch auf Schallplatte).
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War Heinrich George eigentlich ein wirklich guter Schauspieler? »Diese Frage zeigt mal wieder«, würde uns vermutlich sein Sohn Götz anworten, »wie wenig Du von Schauspielerei verstehst«. Trotzdem lassen wir die Frage hier mal stehen. Im Berliner Babylon-Mitte läuft in den nächsten Tagen (bis 4.8.) jedenfalls jetzt eine sehr spannende Retrospektive, mit ganz vielen Heinrich-George-Filmen.
Da kann dann jeder selbst sein Urteil fällen. Wir haben den Verdacht: Heinrich George ist, wie so manch‘ einer aus der angeblich allergrößten Zeit des deutschen Kinos, a bisserl überschätzt. Allemal nostalgisch verklärt. Man sagt eben gern so dahin: »Einer der größten und gleichzeitig umstrittensten Schauspieler des 20. Jahrhunderts«. Das eine bedingt dann das andere.
Andererseits – es könnte ja sein, dass wir das nur heute nicht mehr so gut verstehen. Gerhart Hauptmann jedenfalls beschrieb Heinrich George als »ein menschliches und künstlerisches Urphänomen«. Jürgen Fehling lobte: »ein König der Phantasie … unter seinen Kollegen wie ein alter Steinadler zwischen Hühnern«.
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cn-klappe: BVC-Panel – Schauspieler „Casting Director“ ein Missverständnis & Jubiläums-Special
Tina Thiele© casting-network
Podiumsdiskussion des Bundesverbandes Casting (BVC) im Rahmen des Filmfestes München 2013
Als Gäste auf dem Panel waren anwesend:
Sonja Döhring (Arbeitsvermittlerin, ZAV-Berlin)
Michael Roll (Schauspieler, BFFS)
Lutz Schmökel (Schauspieleragent, Above the Line München, Vorstandsvorsitzender VdA)
Sowie die BVC-Casting Directors:
Anja Dihrberg (Berlin)
Fritz Fleischhacker (Wien)
Stefany Pohlmann (München)
Marc Schötteldreier (Köln)
Moderation:
Stephen Sikder (Casting Director München, Vorstand BVC)
Jubiläums-Special

© Bundesverband Casting (BVC)
Glückwünsche von der Peugeot-BVC-Casting Night zum 10-Jährigen Bestehen des Verbandes mit und von 10 BVC Casting Directors sowie Ottfried Fischer, Joachim Kroll, Heikko Deutschmann, Anna Fischer u.a.
Cinema Moralia – Folge 65: »Ich habe nachgedacht.«
Rüdiger SuchslandFoto © Schiwago Film GmbH – Tom Schilling in 'Oh Boy'
Why why why, Jan Ole? – Die Archive der Zukunft, die Zukunft des Fernsehens nach seinem Ende und warum 44 die neue 29 ist – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 65. Folge
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Immer wieder Oh Boy. Immer wieder in Gesprächen mit Filmemacher, Kollegen und »normalen« Zuschauern, in denen es eigentlich um ganz anderes geht, kommt das Gespräch auf diesen Ausnahmefilm. Wo liegen die Qualitäten? Warum funktioniert der Film so großartig? Ist er denn wirklich so gut? Und ist der Preisregen berechtigt? Ist dies eigentlich ein Jungs-Film? Man kann über so etwas ewig nachdenken und debattieren.
Wer den Film von Jan Ole Gerster immer noch nicht gesehen hat, oder ihn noch einmal sehen will, hat dazu jetzt am kommenden Mittwoch in München Gelegenheit. Um 10.30 im Cinema gibt es eine Sondervorstellung des Films – das ganze ist zwar offiziell eine Schülervorstellung des Kulturreferats – also eine offizielle Unterrichtsveranstaltung, liebe Lehrer, für die ihr die Mathestunde abblasen dürft –, neben Schülern sind aber auch alle anderen Zuschauer willkommen.
Dieser Hinweis ist nicht völlig uneigennützig, denn zusätzlich zum Film gibt es auch noch eine kurze Einführung und eine Diskussion, an der die Filmwissenschaftlerin Fabienne Liptay und der Psychoanalytiker Andreas Hamburger teilnehmen, und die von mir moderiert wird. Wer also endlich einmal über »Cinema Moralia« diskutieren möchte, darf das dann nach Veranstaltungsende im Biergarten auch tun.
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Einen interessanten Text zu Oh Boy hat Constantin von Harsdorf auf »Cult« geschrieben . Darin reflektiert er darüber, was eigentlich mit der Generation der Endzwanziger, Anfang-Dreißiger los ist, die die von Tom Schilling gespielte Hauptfigur verkörpert? Die »Generation Y« (sprich: »Why?«), die alles zergrübelt, hinterfragt, nicht wirklich arbeiten will, aber auch nicht nur hedonistisch in den Tag rein leben, sondern mitunter Gutes und Wichtiges tun. Vor allem aber nichts Falsches. Das wäre meine Antwort: Sie wollen alles richtig machen, und bevor das schief geht, machen sie lieber gar nichts. Die Jugend von heute!
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Roter Teppich für die Heimat – SMS Self Made Shorties Festival 2013
Tina Thiele© Katrin Krammer
am Freitag, den 05.07.2013 präsentierte die hochkarätige Jury (Silke Fintelmann, Corinna Glaus, Siegfried Wagner, Marc Schötteldreier, Wolfgang Murnberger, Uli Aselmann, Alexander Ollig, Marlene Morreis, Mirco Reseg, Günther van Endert und Petra Tilger) im Mathäser Kino einem vollbesetzten Kinosaal die vorausgewählten 15 Self Made Shorties zum Thema Heimat.
Unter dem Motto „Filmt Euch, zeigt Euch, präsentiert Euch“ gaben Schauspielervideos, Crew United und die ZAV Künstlervermittlung in Zusammenarbeit mit Casting Network, Cinearte und Out Takes Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum zweiten Mal die Chance, ihre Persönlichkeit in einem kurzen Film (max. drei Minuten) vorzustellen.
Überaus vielseitig und kreativ näherten sich die Schauspieler in ihren Videos dem Heimatbegriff und lieferten einen dialektischen und filmischen Querschnitt mit Lokalkolorit durch ganz Europa. Aus den fast 350 Einreichungen kamen 15 Finalisten auf die große Leinwand, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Das Spektrum reichte vom bayerischen Schauspieler im Hasenkostüm über einen Stummfilm oder der Beerdigung der Heimat bis hin zum BVB-Fan in Berlin. Reich geschmückt mit den unterschiedlichsten Dialekten bot sich dem Publikum ein facettenreiches Programm, das im Kinosaal für eine großartige Stimmung sorgte. Am Ende gewann schließlich der aus Hannover stammende Schauspieler Florian Hacke mit seiner Vorstellung von Heimat – ganz ohne Dialekt!
Nach der von Daniel Philippen charmant und engagiert moderierten Preisverleihung luden die Veranstalter zu einem Get-Together im Kinofoyer ein, bei dem alle Teilnehmer gefeiert wurden und der Heimat-Begriff im persönlichen Gespräch zwischen Castern, Produzenten, Regisseuren und Schauspielern vertieft wurde. Ein dialektreicher Abschluss eines erfolgreichen 2. SMS-Festivals.
Im Folgenden ein paar Impressionen der Veranstaltung, Stimmen, weitere Eindrücke und natürlich die Gewinner-Shorties:
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Auslandsbericht: Die australische Filmlandschaft frei nach Goethe
Johanna KleinLiebe Filmschaffende in Deutschland,
im Folgenden gebe ich Euch einen Einblick in die australische Filmlandschaft und die Aufgaben des Goethe Instituts. Insbesondere berichte ich dabei über das AUDI Festival of German Films !
ÜBER DIE AUSTRALISCHE FILMLANDSCHAFT
Nach Ende des 2. Weltkriegs ging es bergab mit der australischen Filmindustrie und um 1960 erreichte sie wohl ihren Tiefpunkt. Nur mit Hilfe der australischen Regierung konnte die ansässige Filmindustrie „wiederbelebt werden“. Etwa zur gleichen Zeit wie in Deutschland auch – um die 1970er Jahre – verbreiteten sich australische Filme weltweit und Australien feierte eine Film-Renaissance. Heute ist die Filmlandschaft in Australien riesig und der Markt florierend. Das Herz der Filmindustrie schlägt definitiv in Sydney, wobei sich auch in Melbourne ein Markt etabliert hat. Herausragend in Sydney sind sicherlich die Fox-Studios, die an der Produktion einer Reihe von großen Blockbustern, wie z.B „The Matrix“, „Mission Impossible II“ oder den „Star-Wars Episoden II & III“ beteiligt waren. Jedes Jahr produziert die australische Filmindustrie eine Reihe von Filmen, jedoch fällt es oft schwer mit dem amerikanischen Markt mitzuhalten und so sind auch viele australische Schauspieler und Filmemacher leider sehr zum amerikanischen Markt hingezogen.
Screen Australia ist der Schlüsselträger der australischen Bundesregierung für die Förderung und Finanzierung der australischen Fernsehproduktionsindustrie. Screen Australia bietet finanzielle Unterstützung für die Entwicklung, Produktion und Marketing des australischen Bildschirminhalts. Je nach Programm wird die Projektförderung in der Regel professionellen Praktikern mit einem gewissen Grad an Erfahrung in der Branche zur Verfügung gestellt. Für die meisten Produktionsinvestitionen muss in der Regel auch ein Distributor mit an Bord sein. Anlaufstellen für alle die sich in der Filmindustrie ausbilden oder fortbilden lassen wollen ist das National Institute of Dramatic Art (NIDA) und die Sydney Film School. Dort werden junge Talente intensiv auf die Karriere in Theater, Film und Fernsehen vorbereitet. Ähnliche Plattformen wie casting-network oder crew united, die Schauspieler mit wertvollen Tipps und Jobs versorgen, sind die Datenbanken starnow.com.au oder screenhub.com.au.
International bekannte australische Schauspieler sind u.a. Hugh Jackman (Star des Films „Australia“),
Mel Gibson, Heath Ledger, Russel Crowe oder Nicole Kidman. Derzeit wird in Australien an David Fincher’s neuem Film „20,000 Leagues Under the Sea“ gearbeitet. Interviews zufolge wird Brad Pitt in diesem Film mitspielen. Weiterlesen