Über Heinrich Schafmeister
Statt eines „personalisierten“ Steckbriefes haben wir Heinrich Schafmeister ein paar Fragen zu seiner Person gestellt, um Euch ein lebhaftes Bild unseres Interviewpartners vermitteln zu können:
Deine eigentliche Leidenschaft galt dank der „Beatles“ der Musik, wie kam es dann trotzdem zum Abbruch des Musikstudiums und der Berufswahl Schauspieler?
Das war Ende der Siebziger: Ich zog schon seit Jahren mit Bands umher und machte Straßenmusik. Meine damalige Freundin brachte mich auf die Idee, mein Treiben durch eine künstlerische Ausbildung zu fundieren. Da ich damals gerade mit Piet Klocke und anderen Freunden in einer Rocktheaterband spielte und wusste, dass ich für ein Klavierstudium nicht virtuos genug sein würde, habe ich mich zur Schauspielaufnahmeprüfung an der Folkwang-Schule angemeldet. Womit ich nicht gerechnet hatte: Die haben mich aufgenommen. Und so bin ich auf die „schiefe Bahn“ der Schauspielerei geraten. Ich bin nicht unglücklich darüber! Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-12-04 13:14:552016-05-18 14:02:29cn-kolumne: Ein Jahr deska Deutsche Schauspielkasse – Heinrich Schafmeister im Interview
2. Panel: Wir sind die Neuen – Nachwuchs, hochqualifiziert – aber wo sind die Jobs?
„Nicht ohne uns.“ lautete das diesjährige Motto des Symposiums der Deutschen Akademie für Fernsehen, das am Nachmittag des 28. Novembers vor der abendlichen Preisverleihung stattfand. Herzlichen Dank an die Akademie und an Preproducer, dass wir die Aufzeichnung hier auch für alle, die nicht dabei sein konnten, zeigen können.
1. Panel: Weiblich, kreativ, benachteiligt – Frauenquote – nicht nur bei der Regie?
Begrüßung: Michael Brandner
Moderation: Stephan Wagner
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Isabell Suba, Regisseurin (Männer Zeigen Filme & Frauen ihre Brüste), Mitglied ProQuote Regie
* Julia Klüssendorf, Redakteurin HR/ARD Fernsehen Politik und Gesellschaft (Sterben für Allah? Deutsche Gotteskrieger auf dem Weg nach Syrien)
* Mika Kallwass, Autorin & Dramaturgin (Dr. Psycho, Stromberg, Verband der Drehbuchautoren)
* Mirjam Muschel, Kostümbildnerin (Die Himmelsleiter – Sehnsucht nach Morgen)
* Jill Schwarzer, Szenenbildnerin (Bissige Hunde)
2. Panel: Wir sind die Neuen – Nachwuchs, hochqualifiziert – aber wo sind die Jobs?
Begrüßung: Gerhard Schmidt
Moderation: Torsten Zarges
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Matthias Murrmann, Geschäftsführer Bild & Tonfabrik, Produzent (Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann)
* Christian Granderath, Leiter der NDR-Abteilung Film, Familie & Serie
* Prof. Peter Henning, Professor für Drehbuch&Dramaturgie Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
* Andrea Hohnen, Programmleiterin First Steps
* Alex Eslam, Regisseur & Autor (Bissige Hunde)
3. Panel: Akademie 3.0 – Die Zukunft des Fernsehens
Begrüßung: Stephan Ottenbruch
Moderation: Prof. Dr. Thomas Leif
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Wolfgang Herles, Autor „Die Gefallsüchtigen“, ehem. Leiter ZDF-Redaktion „Aspekte“
* Gerhard Schmidt, Produzent, Vorstand Deutsche Akademie für Fernsehen
* Christian Granderath, Leiter der NDR-Abteilung Film, Familie & Serie
* Dr. Marc-Jan Eumann, Staatssekretär Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, NRW
* Christoph Krachten, Journalist, YouTube-Kanal Clixoom, Geschäftsführer Videodays
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Peter Hartighttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgPeter Hartig2015-12-02 16:42:332017-12-02 16:39:43Symposium der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015 Motto: Nicht ohne uns“
Die Produktionsbedingungen kann man nach Schulnoten anonym bewerten.
Ab sofort sind wieder alle Filmschaffenden des Branchennetzwerks crew united aufgerufen, die Arbeits- und Produktionsbedingungen ihrer Produktionen 2015 bis zum 31.12.2015 zu bewerten. Die Gewinnerproduktion erhält den FairFilm®Award, der bereits zum 5. Mal vergeben wird. Der FairFilm®Award ist eine Veranstaltung der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände in Kooperation mit crew united und German Film Commissions.
Unsere Bewertungskriterien für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen sind:
Arbeitszeiten und Arbeitsschutz
Die Arbeits-, Pausen, -Ruhe und Reisezeiten werden team- und familienfreundlich
gestaltet. Das Arbeitszeitgesetz, die Regelungen der Tarifverträge zur
Arbeitszeit und die Arbeitsschutzgesetze und -Vorschriften werden eingehalten. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Peter Hartighttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgPeter Hartig2015-12-01 09:30:572017-10-03 13:28:11FairFilm®Award – Wie fair waren die Produktionen 2015?
Mit einem Symposium zu aktuellen Themen und der feierlichen Verleihung der Auszeichnungen ehrt die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN auch 2015 herausragende Leistungen in allen Gewerken der Fernsehproduktion. Es sind die Auszeichnungen, die die über 700 Mitglieder der AKADEMIE ihren Kolleginnen und Kollegen zusprechen – also Auszeichnungen von Fernsehschaffenden für Fernsehschaffende.
Das Programm des Symposiums ist hier zu lesen: Symposium 2015
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-11-28 10:34:532016-05-19 12:12:14cn-klappe: Symposium & Verleihung der Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015
Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, „präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die ,ersten Schritte’ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der Filmakademie, und die folgende Auswertung der letzten 15 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die meisten Preise gingen an die Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg, die auch am häufigsten nominiert wurde. Anders sieht eine getrennte Betrachtung der drei Filmgruppen aus. Spitzenreiterin bei den Nominierungen zum Abendfüllenden Film ist mit Abstand die DFFB (29), gefolgt von der HFF München (17). Die Filmakademie Ludwigsburg und die HFF München führen das Mittellange Feld an, und im Kurz-/Animationsfilm stehen gleich vier Filmschulen an der Spitze mit jeweils 11 Nominierungen: die Filmakademie Ludwigsburg, die Media School Hamburg, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Zürcher Hochschule der Künste, die in keiner anderen Spielfilmrubrik nominiert wurde. Hier lässt sich erahnen, dass Filmhochschulen bezüglich der Grundfinanzierung der Abschlussfilme ziemlich unterschiedlich ausgestattet sind. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Belinde Ruth Stievehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgBelinde Ruth Stieve2015-11-11 16:28:232015-11-12 11:21:33FIRST STEPS AWARD – die ersten Schritte der Regiekarriere
Berufsverband Kinematografie kritisiert unhaltbare Zustände und warnt vor gravierenden Folgen: Unser Produktionsstandort und die Qualität des Filmschaffens in Deutschland ist in Gefahr! Filmschaffende gehen wegen Unterlaufens des Tarifvertrags und häufiger Auftragskrisen in die Altersarmut! Ohne schärfere Kontrollen droht ein Ausverkauf durch Dumping!
Der bestehende Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) legt Mindestgagen fest, die das Minimum für Berufsanfänger und Low Budget Produktionen darstellen, aber selbstverständlich nach oben offen sind. Die Tarifgage stellt keineswegs die Normalgage dar, vielmehr markiert sie die verbindliche Gagen-Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, wenn man nach dem Tarifvertrag arbeiten will, über den z.B. die Arbeitszeit geöffnet wird. Lange Arbeitszeiten schätzt man in der Film- und Fernsehwirtschaft sehr, aber faire Kompensation auf Basis des Tarifvertrags wird häufig nicht einmal angeboten – geschweige denn korrekt erfüllt. Für andere Filmschaffende, die als Rechnungssteller arbeiten, gilt der TV FFS garnicht!
Sogar die tarifliche Mindestgage wird häufig unterschritten, weil sich die öffentlich-rechtlichen Auftraggeber und die Filmförderinstitutionen weigern, auf der Einhaltung des Tarifvertrages als der verbindlichen Grundvoraussetzung zu bestehen. Institutionen und Sender müßten die Mindestleistungen nach dem Tarifvertrag schlicht vorschreiben und sich die Rückforderung von Zahlungen vorbehalten, falls unterhalb des Tarifstandards gearbeitet wird. In anderen Branchen (z.B. Bauwirtschaft) ist dies längst der Fall, wenn öffentliche Aufträge vergeben werden. Dem Gagendumping wird Vorschub geleistet, wenn Produktionen unterfinanziert arbeiten müssen – bei über Jahre allenfalls nominal gleichbleibenden oder sogar sinkenden Budgets. Die Ansprüche der Auftraggeber steigen aber von Jahr zu Jahr! Produktionen brauchen Luft zum Atmen und eine adäquate finanzielle Ausstattung, damit sie Mitarbeiter anständig, also mindestens nach dem Tarif, vergüten können.
Es gibt klare Ursachen für die unhaltbaren Zustände! Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Dr. Michael Neubauerhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgDr. Michael Neubauer2015-10-26 12:58:192015-10-27 15:45:46Es brennt: Dramatische Gagen- und Arbeitssituation in der Filmwirtschaft
Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt des Cologne Conference-Werkstattgespräches mit dem Regisseur und Preisträger des Hollywood Reporter Awards.
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
Intro Kapitel 1: Erste Schritte im Kino Kapitel 2: Der Weg zum Regisseur Kapitel 3: Die eigene Handschrift Kapitel 4: Der Durchbruch mit „Lola rennt“ Kapitel 5: Anrufe aus Hollywood Kapitel 6: Die neue Technik verändert das Drehen Kapitel 7: Neues Terrain Fernsehserie Abspann & Dankeschön
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Tina Thielehttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgTina Thiele2015-09-29 19:51:212016-05-18 13:59:33cn-klappe: Tom Tykwer im Gespräch
Einfalt und Vielfalt der Filmförderung, Schwarzenegger statt Depardieu, Verfassungschützer als Verfassungsfeinde? – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 113. Folge
»Die Schere zwischen den Reichsten und den Ärmsten wird sich schließen – das haben wir in der Geschichte oft genug gesehen. Entweder durch Revolution, oder durch höhere Steuern, oder durch Krieg.«
Paul Tudor Jones II, Hedgefondsmanager, US-Milliardär auf Rang 106 der reichsten Amerikaner (ca 3,6 Milliarden Dollar)
»Durchsuchungen und Beschlagnahmen in einem Ermittlungsverfahren gegen Presseangehörige sind verfassungsrechtlich unzulässig, wenn sie ausschließlich oder vorwiegend dem Zweck dienen, die Person des Informanten zu ermitteln.
Die bloße Veröffentlichung eines Dienstgeheimnisses im Sinne des § 353 b StGB durch einen Journalisten reicht im Hinblick auf Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG nicht aus, um einen den strafprozessualen Ermächtigungen zur Durchsuchung und Beschlagnahme genügenden Verdacht der Beihilfe des Journalisten zum Geheimnisverrat zu begründen. …
Die Pressefreiheit umfasst auch den Schutz vor dem Eindringen des Staates in die Vertraulichkeit der Redaktionsarbeit sowie in die Vertrauenssphäre zwischen den Medien und ihren Informanten. …
Die Freiheit der Medien ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk sind daher von besonderer Bedeutung für den freiheitlichen Staat. … Geschützt sind namentlich die Geheimhaltung der Informationsquellen und das Vertrauensverhältnis zwischen Presse beziehungsweise Rundfunk und den Informanten. Dieser Schutz ist unentbehrlich, weil die Presse auf private Mitteilungen nicht verzichten kann, diese Informationsquelle aber nur dann ergiebig fließt, wenn sich der Informant grundsätzlich auf die Wahrung des Redaktionsgeheimnisses verlassen kann.« Bundesverfassungsgericht, Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 27. Februar 2007.
Wo bleibt das Positive? fragen wir mal wieder mit Tucholsky. Verdammt nochmal! Ich will wirklich nicht, dass diese Kolumne hier zur Meckerecke mutiert, und ich zum Meckerfritzen. Aber es ist gar nicht so einfach, das in die Tat umzusetzen.. Weiterlesen
https://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpg00Rüdiger Suchslandhttps://out-takes.de/wp-content/uploads/2019/11/out_takes_logo01.jpgRüdiger Suchsland2015-08-08 23:00:492015-08-08 22:56:56Cinema Moralia – Folge 113: Ist hier das Positive?
cn-kolumne: Ein Jahr deska Deutsche Schauspielkasse – Heinrich Schafmeister im Interview
Tina ThieleHeinrich Schafmeister | CREDIT: Steffi Henn
Über Heinrich Schafmeister
Statt eines „personalisierten“ Steckbriefes haben wir Heinrich Schafmeister ein paar Fragen zu seiner Person gestellt, um Euch ein lebhaftes Bild unseres Interviewpartners vermitteln zu können:
Deine eigentliche Leidenschaft galt dank der „Beatles“ der Musik, wie kam es dann trotzdem zum Abbruch des Musikstudiums und der Berufswahl Schauspieler?
Das war Ende der Siebziger: Ich zog schon seit Jahren mit Bands umher und machte Straßenmusik. Meine damalige Freundin brachte mich auf die Idee, mein Treiben durch eine künstlerische Ausbildung zu fundieren. Da ich damals gerade mit Piet Klocke und anderen Freunden in einer Rocktheaterband spielte und wusste, dass ich für ein Klavierstudium nicht virtuos genug sein würde, habe ich mich zur Schauspielaufnahmeprüfung an der Folkwang-Schule angemeldet. Womit ich nicht gerechnet hatte: Die haben mich aufgenommen. Und so bin ich auf die „schiefe Bahn“ der Schauspielerei geraten. Ich bin nicht unglücklich darüber!
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Symposium der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015
out takes, Peter HartigMotto: Nicht ohne uns“
2. Panel: Wir sind die Neuen – Nachwuchs, hochqualifiziert – aber wo sind die Jobs?
„Nicht ohne uns.“ lautete das diesjährige Motto des Symposiums der Deutschen Akademie für Fernsehen, das am Nachmittag des 28. Novembers vor der abendlichen Preisverleihung stattfand. Herzlichen Dank an die Akademie und an Preproducer, dass wir die Aufzeichnung hier auch für alle, die nicht dabei sein konnten, zeigen können.
1. Panel: Weiblich, kreativ, benachteiligt – Frauenquote – nicht nur bei der Regie?
Begrüßung: Michael Brandner
Moderation: Stephan Wagner
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Isabell Suba, Regisseurin (Männer Zeigen Filme & Frauen ihre Brüste), Mitglied ProQuote Regie
* Julia Klüssendorf, Redakteurin HR/ARD Fernsehen Politik und Gesellschaft (Sterben für Allah? Deutsche Gotteskrieger auf dem Weg nach Syrien)
* Mika Kallwass, Autorin & Dramaturgin (Dr. Psycho, Stromberg, Verband der Drehbuchautoren)
* Mirjam Muschel, Kostümbildnerin (Die Himmelsleiter – Sehnsucht nach Morgen)
* Jill Schwarzer, Szenenbildnerin (Bissige Hunde)
2. Panel: Wir sind die Neuen – Nachwuchs, hochqualifiziert – aber wo sind die Jobs?
Begrüßung: Gerhard Schmidt
Moderation: Torsten Zarges
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Matthias Murrmann, Geschäftsführer Bild & Tonfabrik, Produzent (Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann)
* Sybille Steinfartz, ZAV Hamburg (Zentrale Arbeitsvermittlung)
* Christian Granderath, Leiter der NDR-Abteilung Film, Familie & Serie
* Prof. Peter Henning, Professor für Drehbuch&Dramaturgie Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
* Andrea Hohnen, Programmleiterin First Steps
* Alex Eslam, Regisseur & Autor (Bissige Hunde)
3. Panel: Akademie 3.0 – Die Zukunft des Fernsehens
Begrüßung: Stephan Ottenbruch
Moderation: Prof. Dr. Thomas Leif
Gesprächsteilnehmer (von links nach rechts):
* Wolfgang Herles, Autor „Die Gefallsüchtigen“, ehem. Leiter ZDF-Redaktion „Aspekte“
* Gerhard Schmidt, Produzent, Vorstand Deutsche Akademie für Fernsehen
* Christian Granderath, Leiter der NDR-Abteilung Film, Familie & Serie
* Dr. Marc-Jan Eumann, Staatssekretär Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, NRW
* Christoph Krachten, Journalist, YouTube-Kanal Clixoom, Geschäftsführer Videodays
Motto: Nicht ohne uns“
FairFilm®Award – Wie fair waren die Produktionen 2015?
out takes, Peter HartigDie Produktionsbedingungen kann man nach Schulnoten anonym bewerten.
Ab sofort sind wieder alle Filmschaffenden des Branchennetzwerks crew united aufgerufen, die Arbeits- und Produktionsbedingungen ihrer Produktionen 2015 bis zum 31.12.2015 zu bewerten. Die Gewinnerproduktion erhält den FairFilm®Award, der bereits zum 5. Mal vergeben wird. Der FairFilm®Award ist eine Veranstaltung der Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände in Kooperation mit crew united und German Film Commissions.
Nach Goethe! für das Jahr 2010 und Barbara für das Jahr 2011, Polizeiruf 110 – Fischerkrieg für das Jahr 2012 und Rico, Oskar und die Tieferschatten für 2013 hat Der Fall Bruckner den FairFilm®Award 2014 erhalten.
Jede Stimme zählt! Hier finden Sie alle bewerteten Produktionen der letzten 3 Jahre:
Hoffnungsschimmer 2011
Hoffnungsschimmer 2012
Hoffnungsschimmer 2013
Hoffnungsschimmer 2014
Unsere Bewertungskriterien für faire Arbeits- und Produktionsbedingungen sind:
Arbeitszeiten und Arbeitsschutz
Die Arbeits-, Pausen, -Ruhe und Reisezeiten werden team- und familienfreundlich
gestaltet. Das Arbeitszeitgesetz, die Regelungen der Tarifverträge zur
Arbeitszeit und die Arbeitsschutzgesetze und -Vorschriften werden eingehalten. Weiterlesen
cn-klappe: Symposium & Verleihung der Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015
Tina ThieleMit einem Symposium zu aktuellen Themen und der feierlichen Verleihung der Auszeichnungen ehrt die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN auch 2015 herausragende Leistungen in allen Gewerken der Fernsehproduktion. Es sind die Auszeichnungen, die die über 700 Mitglieder der AKADEMIE ihren Kolleginnen und Kollegen zusprechen – also Auszeichnungen von Fernsehschaffenden für Fernsehschaffende.
Das Programm des Symposiums ist hier zu lesen: Symposium 2015
Hier sind die Gewinner: http://www.deutscheakademiefuerfernsehen.de/node/216
FIRST STEPS AWARD – die ersten Schritte der Regiekarriere
Belinde Ruth StieveDie Preisträger 2015 (v.l.n.r. Knut Elstermann, Levin Peter, Johannes Waltermann, Andrina Mracnikar, Sebastian Thaler, Ju Lee, Simon Schwarz, Simon Riedl, Alexandra Staib) © Jirka Jansch
Die Deutsche Filmakademie verleiht seit 2000 jährlich einen Nachwuchspreis für Abschlussfilme von Studierenden an den Filmschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Preis, der auf eine Initiative der Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann zürückgeht, „präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolvent/innen die ,ersten Schritte’ in den Beruf.“ heißt es auf der Webseite der Filmakademie, und die folgende Auswertung der letzten 15 Jahre soll genau dies überprüfen, in den drei – von insgesamt sieben – Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Mittellanger Spielfilm (bis 60 min.), und Kurzfilm / Animation, also den fiktionalen Formaten.
Die meisten Preise gingen an die Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg, die auch am häufigsten nominiert wurde. Anders sieht eine getrennte Betrachtung der drei Filmgruppen aus. Spitzenreiterin bei den Nominierungen zum Abendfüllenden Film ist mit Abstand die DFFB (29), gefolgt von der HFF München (17). Die Filmakademie Ludwigsburg und die HFF München führen das Mittellange Feld an, und im Kurz-/Animationsfilm stehen gleich vier Filmschulen an der Spitze mit jeweils 11 Nominierungen: die Filmakademie Ludwigsburg, die Media School Hamburg, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Zürcher Hochschule der Künste, die in keiner anderen Spielfilmrubrik nominiert wurde. Hier lässt sich erahnen, dass Filmhochschulen bezüglich der Grundfinanzierung der Abschlussfilme ziemlich unterschiedlich ausgestattet sind. Weiterlesen
Es brennt: Dramatische Gagen- und Arbeitssituation in der Filmwirtschaft
Dr. Michael Neubauer, out takesEs brennt!
Berufsverband Kinematografie kritisiert unhaltbare Zustände und warnt vor gravierenden Folgen: Unser Produktionsstandort und die Qualität des Filmschaffens in Deutschland ist in Gefahr! Filmschaffende gehen wegen Unterlaufens des Tarifvertrags und häufiger Auftragskrisen in die Altersarmut! Ohne schärfere Kontrollen droht ein Ausverkauf durch Dumping!
Der bestehende Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) legt Mindestgagen fest, die das Minimum für Berufsanfänger und Low Budget Produktionen darstellen, aber selbstverständlich nach oben offen sind. Die Tarifgage stellt keineswegs die Normalgage dar, vielmehr markiert sie die verbindliche Gagen-Untergrenze, die nicht unterschritten werden darf, wenn man nach dem Tarifvertrag arbeiten will, über den z.B. die Arbeitszeit geöffnet wird. Lange Arbeitszeiten schätzt man in der Film- und Fernsehwirtschaft sehr, aber faire Kompensation auf Basis des Tarifvertrags wird häufig nicht einmal angeboten – geschweige denn korrekt erfüllt. Für andere Filmschaffende, die als Rechnungssteller arbeiten, gilt der TV FFS garnicht!
Sogar die tarifliche Mindestgage wird häufig unterschritten, weil sich die öffentlich-rechtlichen Auftraggeber und die Filmförderinstitutionen weigern, auf der Einhaltung des Tarifvertrages als der verbindlichen Grundvoraussetzung zu bestehen. Institutionen und Sender müßten die Mindestleistungen nach dem Tarifvertrag schlicht vorschreiben und sich die Rückforderung von Zahlungen vorbehalten, falls unterhalb des Tarifstandards gearbeitet wird. In anderen Branchen (z.B. Bauwirtschaft) ist dies längst der Fall, wenn öffentliche Aufträge vergeben werden. Dem Gagendumping wird Vorschub geleistet, wenn Produktionen unterfinanziert arbeiten müssen – bei über Jahre allenfalls nominal gleichbleibenden oder sogar sinkenden Budgets. Die Ansprüche der Auftraggeber steigen aber von Jahr zu Jahr! Produktionen brauchen Luft zum Atmen und eine adäquate finanzielle Ausstattung, damit sie Mitarbeiter anständig, also mindestens nach dem Tarif, vergüten können.
Es gibt klare Ursachen für die unhaltbaren Zustände! Weiterlesen
cn-klappe: Tom Tykwer im Gespräch
Tina ThieleTom Tykwer im Gespräch – © casting-network
Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt des Cologne Conference-Werkstattgespräches mit dem Regisseur und Preisträger des Hollywood Reporter Awards.
Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:
Intro
Kapitel 1: Erste Schritte im Kino
Kapitel 2: Der Weg zum Regisseur
Kapitel 3: Die eigene Handschrift
Kapitel 4: Der Durchbruch mit „Lola rennt“
Kapitel 5: Anrufe aus Hollywood
Kapitel 6: Die neue Technik verändert das Drehen
Kapitel 7: Neues Terrain Fernsehserie
Abspann & Dankeschön
Viel Spaß beim Anschauen: Zur cn-klappe bei casting-network
Cinema Moralia – Folge 113: Ist hier das Positive?
out takes, Rüdiger SuchslandDer einzige deutsche Film in Locarno: Der Staat gegen Fritz Bauer mit Burghart Klaußner. Außer Konkurrenz - © Alamode Filmdistribution
Einfalt und Vielfalt der Filmförderung, Schwarzenegger statt Depardieu, Verfassungschützer als Verfassungsfeinde? – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 113. Folge
»Die Schere zwischen den Reichsten und den Ärmsten wird sich schließen – das haben wir in der Geschichte oft genug gesehen. Entweder durch Revolution, oder durch höhere Steuern, oder durch Krieg.«
Paul Tudor Jones II, Hedgefondsmanager, US-Milliardär auf Rang 106 der reichsten Amerikaner (ca 3,6 Milliarden Dollar)
»Durchsuchungen und Beschlagnahmen in einem Ermittlungsverfahren gegen Presseangehörige sind verfassungsrechtlich unzulässig, wenn sie ausschließlich oder vorwiegend dem Zweck dienen, die Person des Informanten zu ermitteln.
Die bloße Veröffentlichung eines Dienstgeheimnisses im Sinne des § 353 b StGB durch einen Journalisten reicht im Hinblick auf Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG nicht aus, um einen den strafprozessualen Ermächtigungen zur Durchsuchung und Beschlagnahme genügenden Verdacht der Beihilfe des Journalisten zum Geheimnisverrat zu begründen. …
Die Pressefreiheit umfasst auch den Schutz vor dem Eindringen des Staates in die Vertraulichkeit der Redaktionsarbeit sowie in die Vertrauenssphäre zwischen den Medien und ihren Informanten. …
Die Freiheit der Medien ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung. Eine freie Presse und ein freier Rundfunk sind daher von besonderer Bedeutung für den freiheitlichen Staat. … Geschützt sind namentlich die Geheimhaltung der Informationsquellen und das Vertrauensverhältnis zwischen Presse beziehungsweise Rundfunk und den Informanten. Dieser Schutz ist unentbehrlich, weil die Presse auf private Mitteilungen nicht verzichten kann, diese Informationsquelle aber nur dann ergiebig fließt, wenn sich der Informant grundsätzlich auf die Wahrung des Redaktionsgeheimnisses verlassen kann.«
Bundesverfassungsgericht, Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 27. Februar 2007.
Wo bleibt das Positive? fragen wir mal wieder mit Tucholsky. Verdammt nochmal! Ich will wirklich nicht, dass diese Kolumne hier zur Meckerecke mutiert, und ich zum Meckerfritzen. Aber es ist gar nicht so einfach, das in die Tat umzusetzen.. Weiterlesen