Train to Work 01: Serafima Chala

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Serafima Chala hat als Garderobiere bei Sabotage Films an „Ostsee für Sturköppe“ mitgewirkt. Als „eine lebenslange Erfahrung“ beschreibt sie die Arbeit im Team.  | Foto © Serafima Chala

Beim Pilotprojekt „Train to Work“ sollten Filmschaffende aus der Ukraine die Arbeitsweise an den hiesigen Filmsets kennenlernen – und hinterher ihre Erfahrungen schildern. 

Seit dem Überfall auf die Ukraine befinden sich auch viele Filmschaffende auf der Flucht. Um ihnen den Einstieg in die deutsche Film- und Fernsehbranche zu ermöglichen, hatte die ARD-Produktionstochter Degeto im Sommer das Pilotprojekt „Train to Work“ gestartet: Bis zu vier Wochen wirkten Ukrainer*innen bei Auftragsproduktionen mit, um die Arbeitsweise an den hiesigen Filmsets kennenzulernen. Die Idee zu „Train to Work“ hatte Nikolai Nikitin von der School of Film Advancement (Sofa). Für die kurzfristige Umsetzung sorgten das Branchennetzwerk Crew United und dessen Hilfsportal Filmmakers for Ukraine. Koordinator und begleitender Ansprechpartner der ukrainische Location Manager Denys Rudenko.

Eine Bitte gab’s an die Teilnehmer*innen: Sie sollten nach Drehschluss ihre Erfahrungen schildern. Unsere Reihe eröffnet Serafima Chala. Sie hat als Garderobiere bei Sabotage Films an „Ostsee für Sturköppe“ mitgearbeitet: 

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Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir geholfen haben, ein Teil dieses Projekts zu sein. Es war eine lebenslange Erfahrung, mit einem so netten Team von Profis zu arbeiten, die mir viele unterschiedliche Dinge beigebracht haben, die ich in meiner Zukunft beim Film brauchen werde. 

Ich weiß, wie schwierig und vielleicht sogar herausfordernd es ist, jemanden mit wenig Erfahrung für einen Film arbeiten zu lassen. Deshalb kann ich allen nicht genug für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung danken. Ich möchte mein Team erwähnen, die drei besten Mädels (Coline, Ines und Annick), die mich bei allem begleitet haben. Sie haben mich in die schicke und stylische Welt des Kostümbilds eingeführt. Ihr habt mich alle so nett behandelt, mit vollem Verständnis dafür, dass ich kein Profi war, aber ihr habt mich trotzdem neue Dinge ausprobieren lassen, wie Kostümabbau, Arbeit am Set und vieles andere, wofür ich mich für euer Vertrauen in mich bedanken möchte. Selbst jetzt, wo das Projekt beendet ist, bleiben wir in Kontakt und sind Freunde.

Ich möchte auch Karsten, den Produzenten von Sabotage Films, erwähnen und ihm dafür danken, dass er am Programm „Train to Work“ teilgenommen hat, das sich an ukrainische Filmschaffende richtet. Ohne euch hätte ich niemals eine so großartige Erfahrung gemacht und Leute getroffen, die ich nicht nur als Kollegen, sondern auch als gute Freunde bezeichnen kann.

Und natürlich vielen Dank an die Plattform Crew United und die Degeto für ein so notwendiges und bedeutsames „Train-to-Work“-Projekt.

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