Diskurs der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF)

Diskurs der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF) | Foto © casting-network

Ein Auftrag, den man nicht ablehnen kann –
Welches Programm fordert die Politik und welches liefern die öffentlich-rechtlichen Sender?

Es diskutierten zum Thema:
Peter Frey (Chefredakteur des ZDF)
Florian Hager (stellvertretender Programmdirektor ARTE)
Wolfgang Kubicki (medienpolitischer Sprecher der FDP Schleswig-Holstein)
Ines Pohl (Chefredakteurin der taz)
Dagmar Reim (Intendantin des RBB)

Begrüßung:
Gerhard Schmidt (Produzent & Vorstand DAfF)

Keynote:
Adriana Altaras (Schriftstellerin & Schauspielerin)

Moderation:
Harald Staun (Medienseite der FAS)

Die Veranstaltung fand am 14. Februar 2013 im Rahmen der Berlinale in der Landesvertretung NRW statt.
Offizielle Website der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF):
www.deutscheakademiefuerfernsehen.de

Link zum cn-klappe Video-Beitrag auf casting-network:
www.casting-network.de

1 Antwort
  1. Lukas sagte:

    Skurril und bezeichnend: Ines Pohl fragt Peter Frey, weshalb die ÖR es nicht versuchen, durch die Ausstrahlung qualitativ hochwertiger Serien aus Übersee im Hauptprogramm der Hauptsender (also ARD und ZDF) ein deutlich jüngeres Publikum zu gewinnen. Frey antwortet, man habe doch schließlich den InfoKanal mit vielen „tollen“ zeitgeschichtlichen Dokus!!!

    Nee, is klar. Sänk ju forr lissening!

    Ansonsten leider nichts zum brachliegenden fiktionalen Programm bei den ÖR. Das Thema „Qualität“ auf Kultursendungen, Nachrichten und Dokumentationen verengt. Dabei steht nicht so sehr – oder gar nicht – das Informationsangebot der ÖR in der Kritik, sondern das Fiction-Angebot.

    Frey und Reim räumen offen ein, dass man sich in Zukunft auch weiterhin an der Quote orientieren wird. Damit dürfte klar sein, dass sich bei den fiktionalen Angeboten nichts gravierend ändern und dass man auch weiterhin auf den seichten und belanglosen und flachgeschliffenen Massenkonsens setzen wird.

    Frey will außerdem auch in Zukunft an der CL festhalten, weil es – wie er offen bekennt – die einzige Möglichkeit ist, ein jüngeres Publikum ans ZDF zu binden. Was für eine Bankrotterklärung, kann das ZDF dies offensichtlich nicht auf anderem Wege erreichen.

    Fazit nach Freys und Reims Ergüssen, die jede Kritik an den ÖR als völlig unbegründet abperlen ließen:. Zahlen und Fresse halten.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Noch nicht registriert? Als eingeloggter User wird Ihr Name automatisch übernommen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie diese Aufgabe, bevor Sie den Kommentar abschicken.
Dies dient dem Schutz vor Spam.

Was ist 5 * 4?