
Der neue Vorstand hat sich einiges für die Filmkultur in Schleswig-Holstein vorgenommen. Dafür hat man sich aus all ihren Bereichen zusammengefunden (von links): Gesa Engel, Lukas Eylandt, Susanne Schwertfeger, Linus Liyas, Jytte Hill, Volker Engel und Vivien Buchhorn. | Foto © Filmkultur SH
Die „größte Kultserie aller Zeiten“ kommt aus Schleswig-Holstein, konnten die „Lübecker Nachrichten“ voriges Jahr melden. Gut, abgestimmt hatten nur die Zuschauer*innen zum 75. Jubiläum der ARD, aber die Konkurrenz war doch groß: Beliebter als die „Lindenstraße“, packender als „Babylon Berlin“ ist die Krimiserie „Nord bei Nordwest“! „Seit dem Sendestart 2014 erfreut die Reihe das Publikum mit warmherzigen Figuren, trockenem norddeutschem Humor und skurril-lakonischer Erzählweise“, erklärt die Meldung.
So jedenfalls stellt man sich im Süden wohl das Stück Land zwischen Nord- und Ostsee vor: flach, windig, nass. Und oft irgendwie lustig, das weiß man aus dem Fernsehen, obwohl’s da meist um Mord und Totschlag geht, aber halt lakonisch bis skurril, das versprechen schon die Titel.
Es gibt wohl nur drei Regionen im Land, die derart als Topos in Film und Fernsehen verewigt sind: Im Süden bezaubert die Alpenkulisse, im Westen die Ruhrpottromantik und im Norden eben der gelassene Blick aufs Meer.
