Von Emma Stone über Johnny Depp – „Daniele and the talented Mr. Rizzo“ bringt sie alle zum Staunen und Lachen. In ausgefallenen Kostümen kreiert er witzige Interviews. Selbst die Stars können sich seinem Charme nicht entziehen. | Foto © Marie Schmidt

Von Emma Stone über Johnny Depp – „Daniele and the talented Mr. Rizzo“ bringt sie alle zum Staunen und Lachen. In ausgefallenen Kostümen kreiert er witzige Interviews. Selbst die Stars können sich seinem Charme nicht entziehen. | Foto © Marie Schmidt

Von Emma Stone über Johnny Depp – „Daniele and the talented Mr. Rizzo“ bringt sie alle zum Staunen und Lachen. In ausgefallenen Kostümen kreiert er witzige Interviews. Selbst die Stars können sich seinem Charme nicht entziehen. Auf seiner Couch tummeln sich regelmäßig Hollywoods schönste Frauen und Superhelden. Damit erreicht ein Video schon mal eine Reichweite von über einer Million Klicks („Conjuring 2“ etwa). Auf der Berlinale moderierte er in diesem Jahr erstmals den „Internationalen Wettbewerb“. Auch beim Web-Comedy Format „Comedy Rocket“ darf man den Ruhrpottler seit 2015 regelmäßig in Aktion sehen. Sein Talent wurde 2017 mit Nominierungen beim Webvideopreis und beim Goldene Kamera Digital Award belohnt. Neben Comedy ist Danieles Leidenschaft die Schauspielerei. So war er bereits für „Alarm für Cobra 11“ oder den Horrorfilm „Stung“ vor der Kamera. Aktuell arbeitet er außerdem für Super RTL bei der Sendung „Einfach tierisch“ sowie als Außenreporter bei „Woozle Goozle und die Weltentdecker“. Für uns plaudert das Multitalent aus dem Nähkästchen. Daniele erzählt, wie er gleichzeitig als Schauspieler und Kreativer im Internet unterwegs ist, und wie es so ist, regelmäßig Hollywoods Sternchen zu belustigen.

Daniele, wie kamst Du zur Schauspielerei?
Ich kam damals mit der großartigen Ausrede, Jura zu studieren, nach Köln, zu der Zeit als RTL und Viva boomten. Und ich erinnere mich noch an meine erste Erfahrung vor Ort: Ich war bei einem offenen Casting, was überhaupt nicht funktioniert hatte. Da stand ich nun neben Oli Pocher. Die haben die Kamera ein Mal herumgeschwenkt. Von den 200 Kids, die da standen, wurden 10 genommen. Ich war natürlich nicht dabei. Wenn ich heutzutage in die Studios gehe, muss ich immer noch darüber lachen. Neben meinem Studienplatz hatte ich einen Praktikumsplatz bei Radio Köln in der Tasche und konnte beim Theaterstück „Die Zauberflöte“ vom Jugendclub mitmachen. Immer, wenn ich mal einen Tag freihatte, habe ich herumtelefoniert und nachgefragt, ob ich Komparserie machen könnte. So habe ich die Branche kennengelernt und festgestellt: Sie ist genauso bekloppt und funktioniert wie jede andere Branche: Jemand hat einen Fußball und entscheidet, wer mitspielen darf oder nicht.
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Podiumsdiskussion des Bundesverbandes Casting (BVC) im Rahmen des Filmfestes München 2017 | © Holger Borggrefe

Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt des BVC-Panels im Rahmen des Filmfestes München.

Deutschlands Gesellschaft ist multikulturell und multisexuell! Das sehen wir alle jeden Tag und jede Nacht in unserem Leben – nur nicht in Film und Fernsehen. Der BVC lud zu einem Diskurs der Hoffnung, um eine noch größere Sensibilität für dieses Thema schaffen zu können. Ein Diskurs, um neue Lösungsansätze zu finden und auch in fiktionalen Geschichten ein realistischeres Abbild unserer Gesellschaft zu erzählen.

Auf dem Podium diskutieren Vertreter folgender Berufsgruppen:
Claudia Kratochvil (Drehbuchautor, Producer)
Dominik Kempf (Redakteur ZDF-HR Fernsehfilm/Serie II)
Murali Perumal (Schauspieler)
Jakob M. Erwa (Regisseur)
Adnan Maral (Schauspieler, Produzent)

Die Casting Directors des BVCs waren vertreten durch:
Deborah Congia (BVC | Hamburg)
Marc Schötteldreier (BVC | Köln)
Daniela Tolkien (BVC | München)

Moderation: Stephen Sikder (BVC | München)

Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel (Achtung in der Ecke links oben anklickbar!):

Intro
Kapitel 1: Diversität – Wieviel Realität wird abgebildet?
Kapitel 2: Rollenvorbilder – Migranten brauchen keine Samba-Musik!
Kapitel 3: Fiktion – Impulsgeber für die Realität!
Kapitel 4: Publikumsdiskurs – Erfahrungsberichte aus der Branche!
Abspann & Dankeschön

Offizielle Website des Bundesverband Casting (BVC):
www.castingverband.de

Gendertalk – Offener Brief des BVC an Autoren, Produzenten, Regisseure und Sendermitarbeiter in Deutschland:
https://castingverband.de/?p=2369

Viel Spaß beim Anschauen: Zur cn-klappe bei casting-network

(c) Erik Mosoni

Als 17-Jähriger verlässt „Karl“ Lämmle 1884 Oberschwaben und wandert aus in die USA. 50 Jahre später ist Carl Laemmle ein legendärer Hollywood-Produzent und Boss eines internationalen Filmkonzerns. Nach seinem Tod 1939 droht er immer mehr in Vergessenheit zu geraten, obwohl er Unvergessliches geschaffen hat. Carl Laemmle gründet die Universal Studios und macht Hollywood zur Traumfabrik. Unter seiner Ägide entstehen Filme und Figuren, die sich ins Gedächtnis einbrennen wie „Dracula“ oder „Die Mumie“. Er setzt als Marketinggenie und Global Player Maßstäbe. Und er rettet zahlreichen Menschen das Leben.

Was hast Du geträumt, wovon träumst Du, was sind die Lebensträume die Dich leiten – oder die Alpträume, die Dich, womöglich, plagen? – Du träumst von Deinem eigenen Film? Dann mach ihn! Werde Filmfabrikant / Filmfabrikantin in Deiner eigenen Traumfabrik.

Unter dem Motto: Mein Traum – Neues aus der Traumfabrik gaben SchauspielervideosCrew United und die ZAV Künstlervermittlung in Zusammenarbeit mit Casting NetworkCinearte und Out Takes Schauspielerinnen und Schauspielern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum vierten Mal die Chance, ihre Persönlichkeit in einem kurzen Film (max. drei Minuten) vorzustellen.

Am Freitag, den 23.06.2017 präsentierte dann die hochkarätige Jury bestehend aus: Franziska Aigner, Johannes Fabrick, Deborah Congia, Dr. Liane Jessen, Susanne Ritter, Anita SchneiderFlorentine Schara und Tim Seyfi  in einem vollbesetzten Kinosaal im Cinemaxx München die vorausgewählten 15 Self Made Shorties.

Im Folgenden ein paar Impressionen der Veranstaltung, Stimmen, weitere Eindrücke und natürlich die Gewinner-Shorties:

1. Platz SMS Self Made Shorties 2017: Kevin Patzke

2. Platz SMS Self Made Shorties 2017: Christian Ludwig

3. Platz SMS Self Made Shorties 2017: Jürgen Heimüller & Christoph Bangerter

(c) Erik Mosoni

Hier findet man die Shorties aller Nominierten: https://www.schauspielervideos.de/ecasting/ergebnis/sms-festival-2017

Stellvertretend für die vielen tollen Shorties, die es leider nicht in die Auswahl der 15 Nominierten geschafft haben, hat Urs Cordua eine Compilation mit Ausschnitten weiterer Traum-Shorties zusammengestellt:

Und wenn Ihr möchtet, gebt doch unter diesem Beitrag einen Kommentar ab und verweist per Link auf Euren Shorty mit Eurem Namen! Bis zum nächsten SMS Self Made Shorties Festival und 1000 Dank an alle, die mitgemacht haben!

Wir danken für die freundliche Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk für die Finanzierung dieses Beitrages.

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Das 4. Self Made Shorties – Festival ist eine Veranstaltung von crew united & schauspielervideos in Kooperation mit casting-network und out takes, unterstützt von cinearte .

Grafische Gestaltung: Cernodesign

Konzeption und Beratung: ZAV Künstlervermittlung.

Daniel Philippen von der ZAV - Erfinder, Macher und Seele der SMS-Festivals (c) Erik Mosoni

dsafdas

v.l. Jaqueline Macaulay, Hans-Werner Meyer, Manuela Schwesig, Julia Beerhold, Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer und Andrea Gerhard © Phil Dera

Am 14.2.2017 lud der Bundesverband Schauspiel (BFFS) in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium zu einem Stehempfang zum Thema „Gender Pay Gap im Bereich Schauspiel“ ein.

Vor rund 200 geladenen Gästen aus Politik und Kultur sprachen Bundesministerin Manuela Schwesig, Schauspielerin und BFFS-Vorstandsmitglied Julia Beerhold und die Podiumsgäste Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer, Hans-Werner Meyer und Jacqueline Macauley über die Auswirkungen geschlechtsabhängiger Bezahlung und Präsenz auf dem Bildschirm und der Bühne.

Hintergrund-Fakten:

Die Lohnlücke zwischen Schauspielerinnen und Schauspielern betrug in den Jahren 2000 bis 2009 im Bereich Fernsehen im Schnitt 22,7 Prozent.
Quelle: Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).

Nicht nur niedrigere Gagen für Frauen, sondern auch die geringere Präsenz weiblicher Figuren auf dem Bildschirm sind die Ursache für die Lohnlücke im Bereich Schauspiel.

Der Bundesverband Schauspiel fordert daher die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender und die Filmförderanstalten auf, regelmäßig ein Monitoring durchzuführen und zu veröffentlichen. Ein Mal im Jahr sollen Sender und Förderanstalten darlegen, wie viele Frauen und Männer sie vor der Kamera beschäftigen, und wie viel die Gesamtheit der Männer und die Gesamtheit der Frauen jeweils verdienen

Von links nach recht: Burkhard Blienert, Sol Bondy, Prof. Dr. Ursula von Keitz, Prof. Dr. Andreas Schreitmüller, Lisa Basten, Dr. Klaus Lederer, Christine Berg, Rüdiger Suchsland - FOTO: Christian Dosch

Im Folgenden haben wir versucht, die wesentlichen Aussagen unserer Panelgäste zusammenzustellen:

lederer

Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin, Senator für Kultur und Europa
Unterm Strich gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen einem Metzger und einem Filmschaffenden, auch wenn diese gerne verwischt wird und Kunstschaffende dies selbst gerne lieber verdrängen würden: Es handelt sich um die Verausgabung menschlicher Arbeit. Insofern ist es ein Arbeitsprozess, der einen Wert hat und entsprechend entgolten werden muss […]. Dies sollte nicht nur über die Einflussnahme von Koalitionsverhandlungen und die damit einhergehende Kontrolle von Untergrenzen bei den Vergabekriterien erfolgen, sondern auch in der Branche selbst thematisiert werden, wie dies beispielsweise von Crew United und Ensemble Netzwerken im Theaterbereich bereits getan wird. Es braucht einen gesellschaftlichen Aufbruch, der deutlich macht, dass Kunst und Kultur nicht aus- schließlich anhand von Kriterien des Marktes und des Niederkonkurrierens erzeugt werden können.

Es geht hierbei nicht um den guten oder bösen Willen der Produzenten, sondern um bestimmte Marktstrukturen und Kräfteverhältnisse in einem bestimmten gesellschaftlichen Milieu und das ist hier die Kunst- und Kreativklasse. Es ist ein Missverständnis zu glauben, dass persönliche Freiheit einerseits verbunden sein muss mit der permanenten Gefahr des sozialen Falls ins Nichts. Es ist kein Zufall, dass die Kampfstärke der Gewerkschaften gerade in diesen prekären Bereichen so gering ist. Dies ist mit dem Wegdrängen der klassischen Gewerkschaftsorganisationen aus diesen Bereichen verbunden. Es gab Zeiten, in denen Filmschaffende in den Streik getreten sind. Heute kann dies durch die bestehenden Marktstrukturen umgangen werden.

basten
Lisa Marie Basten, Autorin und Wissenschaftlerin
Jörg Langers Umfrage aus dem letzten Jahr zeigte, dass nur einer von zehn Filmschaffenden ausreichend fürs Alter vorgesorgt hat. Nicht etwa weil Künstler kein Interesse daran haben, sondern zwei Drittel gaben an, dass ihnen schlichtweg das Geld hierfür fehlt. Es gibt ein strukturelles Problem: Wir haben nichts Vergleichbares zu den Gewerkschaften in anderen Bereichen, die eine Durchsetzungskraft haben und auf Augenhöhe verhandeln können. […] Die Film- und Fernsehbranche als Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft ist auch eine Modellbranche. Wir sind vor strukturelle Probleme gestellt, in denen auch der Gesetzgeber gefordert ist.

Die Diskussion geht an der Realität vorbei, wenn wir uns nicht immer wieder vor Augen halten, dass eine projekt- basierte Beschäftigung, die demnach keine unbefristete Vollzeitstelle ist, fundamental infrage stellt, was soziale Absicherung ist. Daher ist dies kein Luxusproblem, sondern eine Debatte, die essentiell für die Zukunft dieses Landes ist. Ein beispielhafter Ansatz wäre die Pensionskasse Rundfunk verpflichtend zu machen. Außerdem braucht es in irgendeiner Form Kontrollmechanismen. Die Festlegung des Sozialverträglichkeitsgesetzes alleine reicht an diesem Punkt nicht.

blienertBurkhard Blienert, Mitglied des Deutschen Bundestags, Filmpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Der Mindestlohn von 8,84 Euro wird verändern und verändert jetzt schon, da die Lohnuntergrenze Menschen hilft, die andernfalls abgespeist würden. […] Die Debatte sollte man jedoch losgelöst von der Mindestlohndebatte führen und schauen, wie die tatsächliche soziale Lage von Kreativen ist. Es ist schwierig im aktuellen System, das unter anderem nach 40-Stundenwochen ausgelegt ist, Antworten auf diese Fragen für die Filmschaffenden zu finden, wo viele weitere Aspekte wie beispielsweise Fehlzeiten zwischen den Produktionen hinzukommen.

bondySol Bondy, Filmproduzent, One Two Films GmbH

Ich kann nicht für alle Produzenten sprechen, aber bei einer kleinen Produktionsfirma wie unserer kam es bereits durchaus vor, dass wir den Mindestlohn nicht zahlen konnten. Das ist eine traurige Wahrheit und nichts, worauf wir stolz sind. Das betrifft nicht nur die Angestellten, sondern auch uns Geschäftsführer. Wir, als Produzenten von Filmen, die auf großen Festivals ausgezeichnet werden, erhalten in sechs Jahren Firma erst seit Januar diesen Jahres ein Gehalt auf Mindestlohnniveau.

keitzProf. Dr. Ursula von Keitz, Institutsleitung Filmmuseum Potsdam, Professorin Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Im Alter von 22 Jahren denken die meisten Studenten natürlich noch nicht unbedingt an ihre Altersvorsorge. Es gibt jedoch inzwischen einen starken Gründungsservice an der Uni. Das Bewusstsein dahingehend, ob man sich die Prekarisierung von allen möglichen Jobs auch im künstlerischen Bereich antut, ist in vollem Gange.

schreitmüller

Prof. Dr. Andreas Schreitmüller, Leiter der Hauptredaktion Spielfilm und Fernsehfilm ARTE
Es ist erschreckend, wie viel man über das Konsumentenverhalten weiß und in radikalem Kontrast dazu, wie gering das Bewusstsein für die sozialen Verhältnisse der Film- und Fernsehschaffenden ist – dies gilt auch für die Entscheidungsträger. Vergleicht man Frankreich und Deutschland, so fällt auf, dass in Frankreich vieles überreguliert ist. Das halte ich im kreativen Bereich jedoch für ambivalent, da dies Folgeschwierigkeiten mit sich ziehen kann. Was Sender-Budgets angeht, wurde in letzter Zeit häufig über zu kurze Drehzeiten geklagt, was immerhin auch eine Frage von fairen Arbeitsbedingungen ist. Daher ist es womöglich sinnvoll, sich auf die Produktion weniger Programme zu reduzieren und dafür im Einzelnen ein höheres Budget zur Verfügung zu stellen.

bergChristine Berg, Stellvertretender Vorstand / Leiterin Förderung, Filmförderungsanstalt

Das Ganze ist ein Zusammenspiel, in dem niemand alleine etwas bewirken kann. Die Politik hat bereits einen Anstoß gegeben, dass etwas passieren muss. Die FFA hat bereits vor drei Jahren eine Mindestförderquote eingerichtet. Wir fördern demnach weniger Projekte, diese jedoch mit mehr Geld, da wir der Ansicht sind, dass gute Budgets wichtig sind, damit die Beteiligten gut bezahlt werden können. Wie wir das, was der Gesetzgeber vorgegeben hat, umsetzen, d.h. ob wir die Löhne kontrollieren, müssen wir noch schauen. Es ist jedoch wichtig, dass neben den Sendern und den Länderförderungen vor allem von Seiten der Gewerkschaft ver.di für faire Arbeitsbedingungen gekämpft wird.

Berlinale-Panel von Crew United mit Unterstützung der Pensionskasse Rundfunk.


Von links nach rechts: Burkhard Blienert, Sol Bondy, Prof. Dr. Ursula von Keitz, Prof. Dr. Andreas Schreitmüller, Lisa Basten, Dr. Klaus Lederer, Christine Berg, Rüdiger Suchsland

Der Film zeigt einen Zusammenschnitt des Berlinale-Panels von Crew United vom 9. Februar 2017 im Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin. Die Redaktion des Schnitts hatte Tina Thiele von Casting Network.

Wenn vom Deutschen Film die Rede ist, geht es um seinen wirtschaftlichen Erfolg oder seinen künstlerischen Wert. Es geht nicht um die Menschen, die diese Werke herstellen, nicht um die Bedingungen, unter denen sie entstehen. Die Budgets sind so gestrickt, dass kaum Luft zum Atmen bleibt. Die Menschen, aber auch die Qualität der Filme bleiben auf der Strecke – und damit die künstlerische sowie wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit unserer Branche.

Die Situation der deutschen Filmbranche und dem Großteil der Menschen, die darin arbeiten ist desolat: Am Tropf von Sendern und Filmförderung, allein gelassen von der Politik, vertreten von zahnlosen Verbänden, unterbezahlt und überarbeitet oder Hartz 4, die Altersarmut fest im Blick. Als Filmland ist Deutschland ein Schwellenland. Nur zwei von fünf Filmschaffenden können allein von ihrem Beruf leben – das belegt eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands „Die Filmschaffenden e.V.”, an der 3.827 Filmschaffende teilnahmen.

Doch erstmals zeichnen sich positive Veränderungen ab. Im neuen Filmförderungsgesetz werden erstmals Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit als Ziele genannt, der Koalitionsvertrag der neuen Berliner Regierung weist in dieselbe Richtung, die Berücksichtigung der Pensionskassen-Beiträge auch bei geförderten Projekten ist dank der Limburger Lösung nur noch eine Frage der Zeit. Sind das nur Luftnummern, oder ist dies tatsächlich der zaghafte Anfang einer grundlegenden Verbesserung? Werden nur neue Regeln aufgestellt, oder auch die Menschen hinter diesen Zielen gesehen und gehört?

Was sind gangbare Alternativen und notwendige Veränderungen? Wer fühlt sich dafür verantwortlich? Wer ist bereit, neue Wege zu gehen? Das diskutierte der Filmkritiker und Cultural Activist Rüdiger Suchsland vor Eröffnung der Berlinale mit Gästen aus Film und Politik.

Auf dem Podium waren vertreten:

basten
Lisa Marie Basten, Autorin und Wissenschaftlerin Lisa Basten ist Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und promoviert am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zum Thema „Projektarbeit“ im Rahmen des Kollegs „Gute Arbeit. Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt von Morgen“. Ihr Fokus liegt dabei auf den kreativen Branchen, in ihrer aktuellen Publikation „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“ stellt sie insbesondere die Film- und Fernsehwirtschaft in den Mittelpunkt. Nach einem Komparatistik- und Soziologiestudium war sie in links-alternativen Projekten in Europa unterwegs und landete schließlich in der Medienbranche. Mit einem Masterabschluss an der Hochschule für Film und Fernsehen (Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Babelsberg) wandte sie sich den Arbeitsbedingungen in der Medienbranche zu. Seitdem liegt ihr Forschungsfokus auf dem Wandel der Arbeitswelt, Möglichkeiten kollektiver Organisation und Mitbestimmungsprozessen der Zukunft. Die gebürtige Münchnerin lebt seit 10 Jahren in Berlin und hat zwei Kinder. Fotocredit: © Helge Renner

bergChristine Berg, Stellvertretender Vorstand / Leiterin Förderung, Filmförderungsanstalt
Christine Berg ist seit dem 1. Februar 2012 stellvertretender Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA). In dieser Funktion verantwortet sie den gesamten Förderbereich der FFA. Zuvor war sie Projektleiterin des Deutschen Filmförderfonds (DFFF), der zum 1. Januar 2007 vom Beauftragten der Bundesregierung fu?r Kultur und Medien (BKM) eingefu?hrt wurde und durch die FFA koordiniert wird. Davor war die gebu?rtige Hamburgerin u. a. Geschäftsfu?hrerin der Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein mbH (MSH) und Intendantin der Nordischen Filmtage Lu?beck, Leiterin des Location-Bu?ros der Filmförderung Hamburg sowie Aufnahmeleiterin bei verschiedenen Spielfilmproduktionen. Fotocredit: © FFA

blienertBurkhard Blienert, Mitglied des Deutschen Bundestags, Filmpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Burkhard Blienert ist Mitglied des Deutschen Bundestags und filmpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Er wurde am 30. März 1966 in Braubach geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und schloss mit einem Magister Artium (M.A.) ab. Von 1994 bis 2010 war er unter anderem Mitarbeiter bei Bundestagsabgeordneten, Geschäftsführer eines SPD-Unterbezirks und wissenschaftlicher Referent bei der SPD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen. Aktuell ist er Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags, Mitglied des Verwaltungsrates der FFA und Mitglied des Hörfunkrates von Deutschlandradio.

bondySol Bondy, Filmproduzent, One Two Films GmbH
Sol Bondy wurde 1979 geboren und ist in London, Spanien und Berlin aufgewachsen. Er studierte Filmproduktion an der dffb Berlin. Im Laufe seines Studiums produzierte er eine Vielzahl von mehrfach ausgezeichneten Kurzfilmen, z.B. mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Sein abendfüllender Abschlussfilm DIE VERMISSTEN wurde auf der Berlinale 2012 uraufgeführt und für den Europäischen Filmpreis nominiert. 2010 gründete er mit der Produzentin Jamila Wenske und dem Investor Christoph Lange die One Two Films GmbH in Berlin, die in sechs Jahren sechs Filme produzierte. 2013 absolvierte er das Trans Atlantic Partners Programm und wurde von der Fachzeitschrift Screen International als einer von weltweit 30 „Future Leader: Producers“ ausgezeichnet. 2015 konnte die indische Koproduktion ANGRY INDIAN GODDESSES einen der begehrten Publikumspreise in Toronto gewinnen. In 2016 gewann die finnische Koproduktion THE HAPPIEST DAY IN THE LIFE OF OLLI MÄKI den Hauptpreis der Reihe „Un Certain Regard“ in Cannes und den Europäischen Filmpreis. Sol Bondy ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und doziert an diversen Filmschulen, z.B. der dffb Berlin, der Filmuniversität Babelsberg oder der FAMU (Prag). Fotocredit: © One Two Films

lederer

Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin, Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer ist seit Dezember 2016 Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin. 1974 in Mecklenburg geboren, zog er mit seinen Eltern Ende der 80er nach Berlin – hinein in die „Zeit der Wende“. Die spannende Zeit mit ihrem kreativen Chaos prägte ihn: sich engagieren, mitreden, mitmachen – anpacken ab 1992 in der PDS. Demokratischer Sozialismus – das Beste aus zwei Welten. Klaus Lederer studierte Rechtswissenschaften und ist Anwalt. Von 2003 bis 2016 saß er im Abgeordnetenhaus, war von 2005 bis 2016 Landesvorsitzender der LINKEN in Berlin. Als Landesvorsitzender führte er seine Partei als Spitzenkandidat in den Wahlkampf, in die Koalitionsgespräche und in die rot-rot-grüne Landesregierung, der er nun als Senator angehört. Fotocredit: © DiG/Trialon

schreitmüller

Prof. Dr. Andreas Schreitmüller, Leiter der Hauptredaktion Spielfilm und Fernsehfilm ARTE
Prof. Dr. Andreas Schreitmüller ist 1956 in Konstanz geboren. Nach seinem Studium der Linguistik an den Universitäten Konstanz und Manchester (UK) promovierte er zum Thema „Filmtitel“. Er war Lehrbeauftragter an der Jiao Tong-Universität Shanghai, stellvertretender Leiter der Kurzfilmtage Oberhausen und Redakteur beim ZDF in der Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“. Seit 1991 ist er Leiter der Redaktion Fernsehfilm bei ARTE in Straßburg, seit 2000 zusätzlich Redaktionsleiter Spielfilm. Zudem arbeitet er als Honorarprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Konstanz, ist Mitglied der französischen Filmakademie, der Europäischen Filmakademie sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Andreas Schreitmüller wurde mit dem französischen Orden “Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres” ausgezeichnet. Er veröffentlichte u.a. folgende Schriften: „Filme aus Filmen – Möglichkeiten des Episodenfilms“ (1983), „Filmtitel“ (1994) und „Alle Bilder lügen“ (2005). Andreas Schreitmüller war Redakteur bei zahlreichen Filmen, u.a. „Drachenfutter“, „Jenseits der Stille“, „Lola rennt“, „Good Bye, Lenin!“, „Das Leben der Anderen“, „Sophie Scholl“, „Alles auf Zucker“, „Der freie Wille“, „Im Angesicht des Verbrechens“, „Wolke 9“ und „Victoria“. Fotocredit: © Stephanie Gagel

keitzProf. Dr. Ursula von Keitz, Institutsleitung Filmmuseum Potsdam, Professorin Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Prof. Dr. Ursula von Keitz lebt in Berlin, lehrt nach Professuren in Bonn und Konstanz seit 2014 an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und ist Direktorin des Filmmuseums Potsdam. Sie ist Mitglied des Netzwerks “FilmBildRaum” der Humboldt-Universität zu Berlin, Vorstandsmitglied von Cinegraph Babelsberg e.V. und Mitglied des Runden Tisches der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zum sog. Vorbehaltsfilm. Seit 2012 ist sie Co-Leiterin des Langzeitprojekts zur Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). In den 1990er Jahren war sie u.a. als Sammlungsleiterin des Deutschen Filminstituts in Frankfurt am Main, als Ausstellungskuratorin, Drehbuchlektorin und Synchronregisseurin tätig. Sie hat zahlreiche Schriften zur Ästhetik, Geschichte und Theorie des Films veröffentlicht. Mitte 2017 erscheint beim Verlag Schüren der Band zur gleichnamigen Ausstellung “Alles dreht sich und bewegt sich. Der Tanz und das Kino”, die Ursula von Keitz am Filmmuseum Potsdam kuratiert. Fotocredit: © Universität Konstanz

Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel:

Intro
Kapitel 1 ? Bestandsaufnahme: Was ist faul im Staate Deutschland?
Kapitel 2 ? Lösungsansätze: Quo Vadis?
Kapitel 3 ? Publikumsstimmen

Charlotte Siebenrock | FOTO: Bernd Jaworek/UFA Serial Drama GmbH

Charlotte Siebenrock | FOTO: Bernd Jaworek/UFA Serial Drama GmbH

Wir sprachen mit der ehemaligen Besetzungschefin der UFA Serial Drama in Berlin/Potsdam, wie es nun nach der Schließung Ihrer Abteilung weiter geht.

Zur Situation
Ende Januar 2017 wurde die zentrale Casting-Abteilung der UFA Serial Drama am Standort Potsdam-Babelsberg aufgelöst. Ihre Leiterin Charlotte Siebenrock hat über 17 Jahre hinweg unter großem Engagement diese Abteilung aufgebaut und mit viel Knowhow für neue Gesichter in Serien gesorgt. Zu ihrem Team gehörten zuletzt ihre Assistentin Christina Göring, die Archivarin Stephanie Misgaiski und Heike Liebermann, die für das Casting der Kleindarsteller, Kinder und Jugendlichen zuständig war. Tina Thiele traf Frau Siebenrock abseits der Berlinale in einer ruhigen Altberliner Kneipe.

Wie geht es für Sie nach der Entlassung weiter?
Ab dem 1. März 2017 werde ich mich selbstständig machen. Casting | Buch | Regie heißt es dann auf meiner Website. Meine früheren Tätigkeits- und Interessenfelder, wie das Schreiben und das Inszenieren, möchte ich unbedingt wieder aufnehmen, bleibe dem Casting aber natürlich engstens verbunden. Ich bin und bleibe weiterhin Mitglied des Bundesverband Casting (BVC). Vor kurzem habe ich mich dem Verein Pro-QuoteRegie e.V. angeschlossen, weil ich dessen Zweck unterstützenswert finde. Die Fortführung meines Studiums der „Mittelalterlichen Geschichte“ ist eher privaten Interessen geschuldet.

Welche Projekte haben Sie in all den Jahren gecastet?
In meinem Vertrag stand, dass ich zuständig für „Hinter Gittern“ und sämtliche sonstige Formate der seiner- zeitigen Grundy UFA sei. Sehr schnell kamen weitere Projekte dazu wie „Bianca – Wege zum Glück“, woraus dann noch vier weitere Staffeln entstanden. Zudem gab es diverse Fernsehfilme wie z.B. „Held der Gladiatoren“. Außerdem habe ich von Beginn bis zuletzt für „Alles was zählt“ gecastet. Hinzu kamen noch „Verbotene Liebe“, ein Versuch einer Neuauflage von „Wege zum Glück“, „Block B – Unter Arrest“, ab 2016 „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und schließlich „Suspects“. Serien wie „Verliebt in Berlin“ oder „Braut wider Willen“ hat meine damalige Mitarbeiterin Sarah Lee gecastet, für „Tessa“ war Kristina Richter zuständig. Daneben gab es eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten, die nur teilweise realisiert worden sind, für die aber auch besetzt werden musste. Insgesamt schätze ich, habe ich weit über 10.000 Live-Castings gemacht. Im Laufe der Zeit sind viele Produktionen eingestellt worden, und es gab deshalb auch schon früher Entlassungen in der Casting-Abteilung. Weiterlesen

ChristianPetzold

© Ein Zusammenschnitt der Veranstaltung FILMMAKERS-LIVE mit Christian Petzold, welche im Rahmen des Filmfest München 2016 stattfand. | cineuropa.org

„Ruhige Sequenzen, wenig Budget, nah am Leben – die Filme der Berliner Schule ähneln sich und sind doch grundverschieden.“ (arte-magazin 2017)
Mitte der 1990er Jahre macht eine Gruppe junger Filmemacher zum ersten Mal auf sich aufmerksam ? ihre wichtigsten Vertreter: Christian Petzold, Thomas Arslan und Angela Schanelec.

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Counting LIKES is not what counts – Ein Zusammenschnitt der Veranstaltung der ZAV-Künstlervermittlung Berlin zum Thema: Zur Bedeutung der digitalen Reputation.



Die vorliegende cn-klappe zeigt einen Zusammenschnitt der Veranstaltung der ZAV-Künstlervermittlung Berlin zum Thema: Zur Bedeutung der digitalen Reputation. Eine offene Diskussion zu:

  • Social Media
  • Selfmarketing
  • Fanbased Funding

Auf dem Podium waren vertreten:
Prof. Udo Dahmen (Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg)
Manuel Dengler & Oskar Lingk (Social Media Experten & Inhaber der Agentur even.aducated)
Mo Dreher (Produktionsleiter & Dozent Filmwerkstatt München)
Anna Theil (Leitung Kommunikation Startnext Lab)
Tina Thiele (Autorin, Journalistin & Inhaberin von casting-network)
Oliver Zenglein (Inhaber von crew united)

Es moderierte: Petra Schwarz

Der Beitrag gliedert sich in folgende Kapitel (Achtung in der Ecke links oben anklickbar!):

Intro
Kapitel 1: Statements
Kapitel 2: Präsentation
Kapitel 3: Das Musik-Business im Internet – Was wäre übertragbar auf den Film- & Fernsehbereich!?
Kapitel 4: Publikumsdiskurs – Selbstvermarktung
Kapitel 5: Publikumsdiskurs – Netzwerken
Abspann & Dankeschön

Offizielle Website der ZAV-Künstlervermittlung: www.zav-kuenstlervermittlung.de

Viel Spaß beim Anschauen: Zur cn-klappe bei casting-network

Christian Dosch betreut in Zukunft die Themen „Fairness“ und „Nachhaltiges Drehen“ für crew united und macht sich parallel mit Spurfinder als freier Projektleiter selbstständig. Motiv: Christian Dosch | credit: crew-united

Christian Dosch betreut in Zukunft die Themen „Fairness“ und „Nachhaltiges Drehen“ für crew united und macht sich parallel mit Spurfinder als freier Projektleiter selbstständig. Nachdem er sieben Jahre die Film Commission Region Stuttgart geleitet hat, wechselt er nun wieder auf die Projektseite. Vor seinem An- kommen in Stuttgart hat er bei Kino- und TV-Spielfilmprojekten in München und Berlin mitgearbeitet und u.a. als Motiv-Aufnahmeleiter „Die Welle“ (Casting: Franziska Aigner, Zusatzcasting Kinder & Jugendliche: Uwe Bünker | BVC) und „Wickie und die starken Männer“ (Casting: Daniela Tolkien | BVC) betreut.

Ein neuer Ansatz beim Themenkomplex Nachhaltigkeit ist es Fairness und Nachhaltigkeit bzw. „Grünes Drehen“ gemeinsam zu denken. Kurz gesagt: ohne Fair, kein Grün. Wichtige Mitstreiter sind der Regisseur Christian Lerch sowie die Nachhaltigkeitsberaterin Nicola Knoch, die in München einen wirklich motivierenden „Runden Tisch” zum Thema „Grünes Drehen” gestartet haben. Gleichzeitig sind Die Filmschaffenden involviert, mit denen crew united in den letzten Jahren den FairFilm®Award entwickelt hat.

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Von links nach rechts: Jörg Winger, Simone Stewens, Annette Reeker, Carola Raum, Gesine Enwaldt, Birgit Kniep-Gentis

Wir schließen die Reihe mit dem 1. Panel: Nachwuchsförderung vs. Altersdiskriminierung / Über Kollegialität und Konkurrenz

Moderation: Annette Reeker, Produzentin (nominiert für: „Cape Town“)

Teilnehmer:

Birgit Kniep-Gentis, Szenenbildnerin (nominiert für: „Schwarzach und die Hand des Todes“)

Carola Raum, Kostümbildnerin (nominiert für: „Mein Schwiegervater, der Stinkstiefel“)

Jörg Winger, Produzent (nominiert für: „Deutschland 83“)

Simone Stewens, Geschäftsführerin, ifs internationale filmschule köln gmbh

Gesine Enwaldt, freie Autorin (nominiert für: „Fast perfekt – Anke Engelke und die Selbstoptimierer“)

Herzlichen Dank an die Akademie und an Preproducer, dass wir die Aufzeichnung hier auch für alle, die nicht dabei sein konnten, zeigen können.

Von links nach rechts: Philipp Steffens, Dr. Gabriela Sperl, Patrick Simon und Dr. Barbara Buhl

Es geht weiter mit dem 2. Panel: Mordopfer Genrevielfalt / Über die Auswirkungen der Krimiflut

Moderation: Dr. Gabriela Sperl, Produzentin (nominiert für: „Mitten in Deutschland: NSU – (Die Trilogie)“)

Teilnehmer:
Dr. Barbara Buhl, Leiterin der Programmgruppe Fernsehfilm und Kino, Westdeutscher Rundfunk

Philipp Steffens, Leitung Fiction, RTL Television GmbH (nominiert für: „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“)

Patrick Simon, Programm-Manager, ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH (nominiert für: „Mordkommission Berlin 1“)

Herzlichen Dank an die Akademie und an Preproducer, dass wir die Aufzeichnung hier auch für alle, die nicht dabei sein konnten, zeigen können.

Christian Schwochow (links) und Stephan Wagner im Gespräch

Aus in diesem Jahr veranstaltete die Deutsche Akademie für Fernsehen vor der abendlichen Preisverleihung ein Symposium mit 3 spannenden Panels. Wir veröffentlichen diesmal nicht alle drei auf einmal, sondern schenken nur immer einem unsere Aufmerksamkeit. Beginnen möchten wir mit dem sehr interessanten Gespräch mit einem beeindruckenden Christian Schwochow, der zu diesem Zeitpunkt der Aufzeichnung natürlich noch nicht wissen konnte, dass er am Abend dann für seinen Film Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter: Heute ist nicht alle Tage mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet werden wird. Herzlichen Dank an die Akademie und an Preproducer, dass wir die Aufzeichnung hier auch für alle, die nicht dabei sein konnten, zeigen können.

Am 12. November 2016 finden zum vierten Mal Symposium und Preisverleihung der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN im Filmforum NRW im Museum Ludwig, Köln, statt.

Der Nachmittag vor der abendlichen Preisverleihung bietet mit intensiven Diskussionen und Werkstatt-Gesprächen, mit nominierten Kreativen aus allen Gewerken, Einblicke in die Rahmenbedingungen des Arbeitens für das Fernsehen.
In der festlichen Abendveranstaltung werden die Auszeichnungen in 21 Kategorien verliehen.
Die Preisträger werden von den rund 800 Mitgliedern der AKADEMIE gewählt:

Eine Auszeichnung von Fernsehschaffenden für Fernsehschaffende.

Hier geht es zu den Nominierungen 2016: http://www.deutscheakademiefuerfernsehen.de/rl/nominierten-fuer-ihre-preisverleihung-2016/

daniel

Über die Vermittlung von Schauspielern hinaus ist für die ZAV Berufsberatung ein wichtiges Arbeitsfeld. Dem widmet sich Vermittler Daniel Philippen mit einem besonderen Programm für die Ausbildung junger Schauspieler: der Ausbildungsoffensive16/20.

STECKBRIEF
Daniel Philippen
, aufgewachsen in Aachen, Studium der Neuen Geschichte, Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft. Danach Dramaturg am Theater in der Josefstadt in Wien, am Theater Hannover und am Bayerischen Staatsschauspiel. Parallel hier- zu Arbeiten mit freien Schauspielgruppen: u.a. Performance Review Committe (PRC) und Beinhardt Ensemble. Außerdem Producer der neuen deutschen Filmgesellschaft (ndF) und bei der die film gmbh und Dramaturg. Seit 2001 Arbeitsvermittler für Film und Fernsehschauspieler in der ZAV Künstlervermittlung München.

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